Kleine Edel-SUVs im Vergleich

BMW X2, Range Rover Evoque, Volvo XC40: SUV-Test

Neuer Evoque greift X2 und XC40 an

Der neue Range Rover Evoque basiert nun auf einer eigenen Plattform. Ob er so gegen Volvo XC40 und BMW X2 bestehen kann? AUTO BILD macht den Test.
Das Fazit von Jan Horn: "SUV heißt auch, souverän unterwegs zu sein. Genau das kann der neue Evoque richtig gut. Zählen wir jedoch alle Eigenschaften penibel zusammen, landet der BMW vorne. Volvo? Sehr speziell – aber nicht gelungen."
Platz 1 mit 528 von 750 Punkten: BMW X2 sDrive 18d. Setzt seine Kraft gut und effizient ein, liegt bestens und hat alles, was man braucht.
Platz 2 mit 503 von 750 Punkten: Range Rover Evoque D150 AWD. Würdevolles Cruisen kann er. Kleine Fehler verhindern den Sieg.
Platz 3 mit 494 von 750 Punkten: Volvo XC40 D3. Motor zu präsent und zu träge, Sitze nicht optimal. Und er kostet viel.
Über Geschmack soll man nicht streiten. Schon gar nicht bei Autos aus der feinen Gesellschaft. Wer die kühle Wucht einer Volvo XC40-Front mag, wird den bulligen Auftritt eines BMW X2 extrovertiert finden. Ob der Panzer-Look des neuen Range Rover Evoque ankommt? Egal, wir lassen uns weder von Schönheit noch von Herkunft blenden. Wir gucken auch bei edlen BMW oder blaublütigen Typen wie Range Rover hinter die Fassade – und küren das technisch beste Modell.

Der Range Rover Evoque langt beim Preis richtig hin

Kostspielig: Für den Evoque D150 werden 43.250 Euro fällig – rund 6000 Euro mehr als für den Volvo.

Bei den besonders fein herausgeputzten Designer-SUVs will der neue Range Rover Evoque D150 Automatik jetzt mitreden. Dahinter steht ein 2.0-Diesel, der seine Kraft über ein Neunstufen-Automatikgetriebe grundsätzlich an alle vier Räder verteilt. So weit, so sicher. Doch das lässt den Grundpreis für den Diesel-Evoque auf 43.250 Euro abheben. Einen ebenfalls 150 PS starken BMW X2 sDrive18d mit Frontantrieb und Achtstufen-Automatikgetriebe verkaufen die Bayern für 38.600 Euro. Volvo liefert den XC40 D3 Geartronic mit Frontantrieb im Tausch gegen 36.950 Euro. Klare Sache also: Ein Evoque kostet! Allein über 6000 Euro Abstand zum Volvo. Fährt er auch um so viel besser? Wir meinen: unbedingt! Aber die Erklärung muss warten, sie folgt in der Bildergalerie.

In Sachen Bedienung hat der BMW X2 die Nase vorn

Video: XC40 vs Grandland X vs X2 (2018)

Diesel-SUVs im Test

Zunächst noch mal zu den Preisen der drei Edel-SUVs. Weil wir uns mächtig drüber ärgern. In dieser Liga sollten nämlich alle Fahrassistenten ab Werk eingebaut sein. Rund 8530 Euro muss zum Beispiel investieren, wer vollständig "geschützt" im neuen Evoque unterwegs sein mag. Sicherheit gegen Aufpreis – das ist schwach! Auch BMW und Volvo – Letzterer übrigens so etwas wie der Erfinder der Verkehrssicherheit – verfahren so. Wir nehmen die Nase aus der Preisliste und machen es uns in der ersten Reihe bequem. Ganz schön bunt hier. Im Evoque unterrichten ein 10 Zoll großer Zentralbildschirm und digitale, nahezu frei konfigurierbare Instrumente über den Stand der Dinge. Volvo setzt auf einen aufrecht stehenden 9-Zoll-Berührbildschirm (der seine Funktionen ärgerlich verschachtelt hinter drei Menüseiten bereithält), und BMW kontert mit einem Mix aus Touch (10,25 Zoll groß) und echtem Dreh-Drück-Konzept. Dazu guckt der Fahrer auf klassisch-analoge Uhren mit angenehm glasklarer Skalierung. Der X2 hat letztlich über seinen zentralen Stellknopf bei den meisten Funktionen der Multimediaanlage klare Bedienvorteile. Auch an den Sitzen des X2 können wir nichts kritisieren. Sie stützen bestens, die Wangen stehen stramm, die Polsterung wirkt haltbar, die Verstellmöglichkeiten sind vollständig. Im Volvo könnte die Lehne ernsthafter zupacken, im Range Rover vermissen wir allenfalls eine verlängerbare Beinauflage. Weitere Details zum Test gibt es in der Bildergalerie.

Kleine Edel-SUVs im Vergleich

BMW X2 Range Rover Evoque Volvo XC40Range Rover EvoqueVolvo XC40

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