BMW X3 (2011): Erste Ausfahrt
Unterwegs mit dem neuen BMW X3

Im November 2010 kommt die zweite Generation des BMW X3 auf den Markt. AUTO BILD durfte die Neuauflage des Kompakt-SUV kurz vor der Serienreife schon einmal fahren. Hier die ersten Eindrücke.
- Tomas Hirschberger
Es gibt Zahlen, die musst du erst mal sacken lassen. Diese ist so eine: Über 600.000 Mal hat BMW den X3 verkauft. Ein Nischenfahrzeug, so hieß es damals. Was für ein Erfolg. Vor allem auf dem Konto von BMW, denn kaum ein X3 auf unseren Straßen dürfte unter 40.000 Euro gekostet haben. Jetzt läuft der Pionier der Kompakt-SUVs aus. Die erste Serie, eingeführt Ende 2003, ist seit wenigen Tagen schon nicht mehr zu bestellen. Wer noch einen haben möchte, muss die Händler nach Restbeständen abklappern – und darf dort auf großzügige Rabatte hoffen. Bis der neue X3 anrollt, dauert es noch ein bisschen. Am 20. November 2010 soll die Markteinführung sein. AUTO BILD durfte ihn bereits jetzt beschnuppern. Zwar außen noch komplett abgeklebt und im Innenraum noch nicht im späteren Serientrimm, doch technisch schon auf dem Posten.
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Vorne sitzt man nun luftiger und steigt kommoder ein, weil BMW die Sitze weiter auseinander geschoben (zwei Zentimeter) und die "Fußwanne" angehoben hat. Auch hinten ist spürbar mehr Platz, die Knie haben jetzt 2,3 Zentimeter mehr Spielraum. Die Sitzlehnen sind allerdings nicht wie bei den Konkurrenten in der Neigung verstellbar, auch lassen sich die kompletten Sitze nicht verschieben. "Zu aufwendig, zu wenig Nutzen" begründet BMW diese Entscheidung. Ganz hinten im Kofferraum dürfen nochmals 70 Liter mehr eingeladen werden (jetzt 550 Liter), die Lehnen legen sich zu einer fast ebenen Ladefläche nieder. Den Raum schafft unter anderem die neue Fünflenker-Hinterachse, bekannt aus Fünfer und Dreier, die nicht nur kompakter baut, sondern dank vieler Alu-Bauteile deutlich leichter ist. So gibt BMW trotz Größenwachstum eine Gewichtsreduzierung um 25 bis 30 Kilo je nach Modell an.
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Der erste kurze Schnupperkurs führt uns über kurvige Landstraßen und holprige Feldwege durchs verregnete Niederbayern. Schneller Eindruck: Ja, die ganz harten Zeiten sind vorbei. Auch mit Sporteinstellung des neuen adaptiven Dämpfersystems und dicken 18 Zöllern (17 Zoll sind Standard) am Testwagen teilt der X3 keine fiesen Schläge mehr aus. Ein deutlicher Komfortgewinn zum Vorgänger. Das ist jetzt akzeptabel, auch wenn es natürlich weiterhin deutlich komfortablere Genossen in diesem Segment gibt. Dynamisch bleibt der X3 ein typischer BMW, den man jeder Zeit gefühlsecht in den Händen spürt, das ist schon klasse.
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