Borgward Isabella: Test
Isabella will gestreichelt werden

Borgward bringt die Isabella zurück – vielleicht. Auf der IAA steht zumindest schon mal eine Studie. AUTO BILD macht die Sitzprobe.
- Christian Steiger
Sie reagiert auf ein Streicheln. Man muss schon sehr genau hinschauen im Trubel der IAA, aber tatsächlich: Isabellas Portaltüren öffnen sich, sobald ihr Fahrer mit der Fingerkuppe über die geschwungene Aluleiste um ihre Gürtellinie fährt. "Bei einem Serienauto bräuchten wir natürlich andere Türen und eine B-Säule", sagt Borgward-Designvorstand Warming. Und fügt dann hinzu: "Sonst müsste man gar nicht viel ändern. Das Auto ist relativ nah an der Serie. Es ließe sich so ähnlich bauen."
Die Bedienung soll ohne Knöpfe und Tasten gelingen

Alternatives Konzept: Die Isabella wird ausschließlich per Touchscreen bedient.
Bild: Thomas Starck
Im farbenfrohen Innenraum steckt futuristisches Design

Der helle Innenraum beweist reichlich Mut zur Farbe. Eine Serienversion wird wohl dezenter daherkommen.
Bild: Thomas Starck
Ob und wann Borgward die neue Isabella baut, ist offen. Offiziell. Zumindest dementiert keiner, wenn von einer Serie die Rede ist. Im kommenden Jahr legen die Borgward-Leute den Grundstein des neuen Werks in Bremen, ab 2019 soll die Produktion anlaufen. Wenn Isabella wiederkommt, dann – anders als die SUVs der neuen alten Marke – nur mit E-Antrieb. "Die Front ist einfach zu niedrig für einen V6 oder V8", sagt Anders Warming. "Es geht nur mit E-Motor."
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