Die anderen feiern Premiere, er nimmt Abschied. Während sich wichtige Neuheiten wie der frische VW Touran, der zweite Audi R8 oder der überarbeitete Skoda Superb auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März 2015) erstmals der Öffentlichkeit präsentieren, hat der Bugatti Veyron seinen letzten großen Auftritt. Bereits im Vorfeld der wichtigsten europäischen Automesse meldete Bugatti den Ausverkauf der Supersport-Ikone. 300 Coupés und 150 offene Supersportwagen mit zum Teil exklusivsten Sonderwünschen gingen an anspruchsvolle und wohlhabende Kunden. Grund genug, am Lac Léman den Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse "La Finale" mit der Chassisnummer 450 neben den ersten Veyron auf die Bühne zu stellen. Beides natürlich Einzelstücke, wie ihre Vorgänger und Nachfolger.
Bei der Gestaltung des "La Finale" ließen sich die Veyron-Macher vom ersten Exemplar inspirieren, um den Kreis auch optisch zu schließen. Die Carbon-Karosserie ist Bugatti-typisch zweifarbig gestaltet, diesmal in Schwarz und Italian Red. Erstmals kommt bei einem Veyron rotes Sicht-Carbon zum Einsatz, und erstmals sind Lufthutzen und Ladeluftkühlerabdeckung schwarz lackiert. Der Schriftzug "La Finale" prangt unter dem rechten Frontscheinwerfer und unten am Heckflügel. Auch das EB-Logo für "Ettore Bugatti" und der berühmte Bugatti-Elefant finden sich an verschiedenen Stellen wieder, unter anderem auf den ausgefrästen Alu-Radnabenabdeckungen.

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Video: Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse

Erste Fahrt im Super-Bugatti

Auch im Interieur sind die beiden Insignien und der charakteristische Schriftzug zu sehen. Außerdem zitiert Leder in der Farbe "Silk", einem hellen Beige, den zehn Jahre alten Ur-Veyron. Ein besonderer Hingucker ist ein Bugatti-Elefant auf dem Deckel des Ablagefachs auf der Rückwand zwischen den Sitzen. Er wurde in Bronze gegossen, schwarz patiniert und als Einleger eingearbeitet. Unter dem Bronzeguss wurde der Schriftzug "450/450" in Schwarz auflackiert. Unter der Haube des Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse "La Finale", der vermutlich an einen Sammler im Mittleren Osten geht, steckt wie erwartet nur das Beste vom Besten: ein 1200 PS starker 8-Liter-W16-Motor mit 1500 Nm maximalem Drehmoment, 2,6 Sekunden von 0 auf 100 und 410 km/h Höchstgeschwindigkeit.

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Bugatti Veyron ausverkauft
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2005 hatte der Wahnsinn mit dem Veyron 16.4 begonnen; 1001 PS stark, 407 km/h schnell und mit einem 16-Zylinder und 8,0 Liter Hubraum ausgestattet. 2008 folgte die offene Version Veyron 16.4 Grand Sport, mit 360 km/h das schnellste Seriencabrio der Welt. 2010 kam der leistungsgesteigerte Veyron 16.4 Super Sport mit unglaublichen 1200 PS und 1500 Nm Drehmoment auf den Markt, der mit 431 km/h den offiziellen Weltrekord für Serienfahrzeuge aufstellte. 2012 schließlich folgte die Roadster-Variante Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse, die fast 410 km/h schafft. Als Nachfolger wird bereits ein Modell mit dem möglichen Namen Chiron gehandelt – mit 1500 PS, 460 km/h Spitze und in unter zwei Sekunden von 0 auf 100!

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