Bei der Bundeswehr gehören die Kettenfahrzeuge zum schwersten Gerät, vor allem beim Heer. Der Leopard 2 ist unbestritten der Bundeswehr-Panzer mit der größten Kampfkraft, er bildet das Rückgrat der deutschen Landstreitkräfte. Und das sogar buchstäblich, denn viele der moderneren Panzermodelle fußen auf dem Chassis des deutschen Waffensystems. Beispiele sind der Bergepanzer Büffel oder die neue Panzerschnellbrücke Leguan.Zuletzt war die höchste Ausbaustufe Leopard 2 A7V bei der Truppe in die Verwendung gegangen.
Leopard 2
Aus dem Datenblatt des Leopard 2: 47,6-Liter-Zwölfzylinder, 1500 PS und 72 km/h Spitze.
Was für den Leo 2 gilt, trifft auch auf seinen Vorgänger, den Kampfpanzer Leopard 1, zu. Er war der erste eigenständig selbst entwickelte deutsche Panzer der Nachkriegszeit. Der Leopard 1 war in den 1960er-Jahren Aushängeschild der deutschen Industrie und Vorbild für eine ganze Generation von militärischen Kettenfahrzeugen. Noch heute stehen Panzer auf Leo-1-Basis beim Heer im Wehrdienst, wie der Pionierpanzer Dachs oder der Brückenpanzer Biber
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Bildergalerie

Euro-MBT-Panzer
Euro-MBT-Panzer
Leopard 2
Kamera
Panzer und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr

Kleine, flexible Panzer der Truppe

Wiesel
Elegant und schnell: Der Wiesel hüpft leichtkettig über ein Hindernis.
Für den flexiblen Einsatz und die schnelle Verlegung steht die Fahrzeuggruppe Wiesel seit fast drei Jahrzehnten Modell. Wiesel 1 und 2 fungieren als wendige Transportpanzer, messen in der größten Version 4,8 Meter Länge. Der Wiesel ist auch Basis für das Kurzstrecken-Raketensystem Ozelot, zur Familie gehört auch der vielseitige Bandvagn von Hägglunds. Andere Kettenfahrzeuge der Bundeswehr wurden ohne direktes Chassis-Vorbild entwickelt oder basieren auf ausländischen Modellen wie der Minenpanzer Keiler. Hier kommen alle wichtigen Kettenfahrzeuge der Bundeswehr!

Von

Julian Rabe