Vans gelten als besonders familienfreundlich. Drei Kindersitze sollten locker auf ihren Rücksitzbänken Platz finden. Doch das ist nicht immer so. Unser Test mit fünf Kompaktvans zeigt, das nicht alle sogenannten Raumwunder kinderfreundlich sind. Dabei haben Opel Zafira Tourer, Renault Grand Scénic, VW Touran und Kia Carens mit ihren Einzelsitzen im Fond die besten Voraussetzungen, um mit den drei unterschiedlichen Kindersitzen fertig zu werden. Nur der ausklappbare Mittelsitz im Ford Grand C-Max wirkte schon auf den ersten Blick zu schmal.

Welcher Sitz soll es sein? Zur Kindersitz-Kaufberatung

Kindersitze im Kia Carens 1.7 CRDI
Isofix erleichtert das Einbauen des Kindersitzes.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Neben der Breite der Rücksitzbank, spielt die Konturierung der Sitze eine wichtige Rolle. Was Erwachsenen guten Seitenhalt gibt, ist bei Kindersitzen oft ein Hindernis. Zusätzlich können Kopfstützen, die sich nicht ausbauen lassen, Kindersitze für größere Kinder nach vorne drücken. Daher sollten die Stützen in allen Fällen zu entfernen sein. Ein weiteres Kriterium ist die Isofix-Vorrichtung. Sind die Haken für die Halterung versteckt, kostet es Mama und Papa unnötige Nerven.

Zum Einbau von Kindersitzen: So geht das mit Isofix

Getestet wurde mit einem Gruppe-1 Kindersitz von Römer und zwei Gruppe-2/3-Kindersitzen, jeweils von Cybex und Kiddy. Zusätzlich wurde die Gurtlänge mit einer handelsüblichen Kinderschale überprüft. Wie sich die fünf Vans im Detail schlagen, sehen Sie in der Bildergalerie.

Bildergalerie

Renault Grand Scénic DCI 130, Opel Zafira Tourer 1.6 CDTI, Ford Grand C-Max 2.0 TDCI, VW Touran 2.0 TDI BMT, KIA Carens 1.7 CRDI, Kindersitze
Test Kindersitze im VW Touran 2.0 TDI BMT
Kindersitze im VW Touran 2.0 TDI BMT
Galerie "Fünf Kompaktvans im Kindersitz-Test" mit 18 Bildern öffnen
Fünf Kompaktvans im Kindersitz-Test
Den ausführlichen Vergleichstest der fünf Kompaktvans finden Sie in der aktuellen AUTO BILD 32/13 ab Seite 60!

Drei Kindersitze: Der große Rückbank-Test mit 141 Modellen

Fazit

Prinzipiell ist ein Kompaktvan das richtige Auto für eine Familie. Leider nutzen nicht alle Hersteller das Potenzial ihrer Raumwunder. Wird bei der Entwicklung denn nur an zwei Kinder gedacht? Wenn ja, dann vernachlässigen sie eine wichtige Zielgruppe.