Ein kleiner Druck aufs Knöpfchen genügt, um bei einem modernen Cabrio die Sonne ins Auto zu holen. Surr, klickklack, surr es dauert nur wenige Sekunden, bis das Dach elektrisch im Verdeckkasten verstaut ist. Fummelige Handarbeit kennen eigentlich nur noch Fahrer älterer Cabrio-Semester. Einen wahren Boom erlebten in den vergangenen Jahren Klappdach-Cabrios, die sich im geschlossenen Zustand kaum vom Coupé unterscheiden und mit ihren Klapp-Hardtops eine bessere Wärme- und Geräuschdämmung bieten. Nachteil: Die komplizierte Mechanik ist kostspielig, frisst Platz im Heck und treibt das Gewicht nach oben. Und wie lange dauert der Striptease auf Knopfdruck? Das kommt darauf an. Je nach Bauart reicht es locker für die 20-Sekunden-Show an der Ampel. Bei manchen Modellen klappt's sogar während der Fahrt! autobild.de hat 42 Cabrio-Modelle auf dem deutschen Markt und ihren Elektro-Verdecken auf den Zahn gefühlt.

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Ferrari California
Zählt nicht nur auf der Straße zu den Schnellsten: In 14 Sekunden verwandelt sich der Ferrari California vom Coupé zum Cabrio.
Bild: Ulrich Sonntag
Das New Beetle Cabriolet ist zwar schon etwas angestaubt, der Verdeck-Mechanismus des Retro-Käfers ist dafür aber immer noch richtig fix: In nur 13 Sekunden faltet der VW sein Stoffmützchen artig zusammen und legt es auf dem Heck ab nur wenige sind schneller. Deutlich mehr Geduld müssen da zum Beispiel Besitzer des Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé mitbringen: Der Luxus-Gleiter nimmt sich gemütliche 30 Sekunden Zeit, um seine dicke Stoffhaube elegant im Verdeckkasten verschwinden zu lassen. Bei den Cabrios mit faltbarem Hardtop dauert die Verwandlung ebenfalls etwas länger, doch auch hier gibt es große Geschwindigkeits-Unterschiede.

Welches Cabrio-Verdeck klappt am schnellsten? Die Antwort gibt es in der Bildergalerie!