Chevrolet Malibu: Erste Sitzprobe
Der amerikanische Insignia

Chevrolet will mit dem Malibu der Mittelklasse-Konkurrenz das Leben schwer machen. Hat der Ami-Insignia das Zeug dazu? Wir haben auf der IAA ganz genau hingeschaut.
Bild: Thomas Starck
Der Name weckt Erinnerungen. Chevrolet Malibu, mein erstes Auto, Baujahr 1981. Die Kiste war alt, durchgeritten und in keinem guten Zustand. Aber ich habe ihn geliebt. Das butterweiche Fahrwerk, die durchgehenden, viel zu weichen Sitzbänke, die gemütlich vor sich hin brabbelnde Maschine, das Gefühl der Entspannung, das sich in mir breitgemacht hat, immer wenn ich hinters Steuer geschlüpft bin. Mein Wagen, meine Trutzburg. Einziges Manko: der schier unstillbare Spritdurst des Amis. Lange her und längst Geschichte. Malibu, was hast Du dich verändert! Die brandneue, inzwischen achte Generation wird es wahlweise mit einem 2,4-Liter-Benziner (169 PS) und einem Zweiliter-Diesel mit 164 PS geben. In der Europa-Version zumindest. Die Motoren stammen aus dem GM-Regal, aber die Plattform vom Insignia. Nicht der schlechteste Genspender also.
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Hemdsärmelig amerikanisch hat ein Kollege den Malibu genannt. Stimmt! Er mag nicht so perfekt sein wie die deutsche Konkurrenz, aber er wirkt sympathisch.
Bild: Thomas Starck

Hinter dem Lenkrad geht es beengter zu als gedacht. Mir gefallen die Sitze, weil man sich hineinlümmeln kann. So wie es in einem Amischlitten eben sein sollte.
Bild: Thomas Starck
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