Citroën C-Cactus
Der sticht ins Auge

Mit dem C-Cactus stellt Citroën auf der IAA 2007 eine neue Hybridstudie vor. Sie soll umweltfreundliche Technik mit einem günstigen Preis kombinieren.
- Stephan Bähnisch
Günstige Produktionskosten, sauberer Antrieb – nach diesen Vorgaben hat Citroën den C-Cactus entwickelt, der auf der 62. IAA (13. bis 23. September 2007) Weltpremiere feiert. Nebenbei ist mit der Studie ein extrem gewagter Hingucker entstanden, der optisch fast als Offroad-Mini durchgehen könnte. Die Franzosen verwenden einen hohen Anteil recycelter oder recycelbarer Werkstoffe, der Diesel-Hybrid-Antriebsstrang und schlanke 1306 Kilo Gesamtgewicht sollen den Normverbrauch auf nur 3,4 Liter je 100 Kilometer drücken – das entspricht 78 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer. Der Kaufpreis ist zwar reine Gedankenspielerei, er soll aber auf dem Niveau eines C4-Basismodells liegen (etwa 15.000 Euro). Die moderaten Herstellungskosten resultieren laut Citroën aus der Verwendung neuartiger Materialien und einer auf Rationalisierung ausgerichteten Konstruktion, mit der die Zahl der Bauteile verringert wurde. So besteht der Innenraum des C-Cactus aus kaum mehr als 200 Einzelteilen – ds sind ungefähr halb so viele wie in einem gewöhnlichen Auto dieser Klasse.
Verzicht aufs Armaturenbrett

Geschwindigkeit auf 150 km/h begrenzt

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