Citroën verlängert die Elektroauto-Kaufprämie
Den Citroën ë-C3 gibt's mit doppelter Prämie für 8140 Euro!

Citroën ergänzt die Elektroauto-Förderung der Bundesregierung um eine eigene Prämie: Bis zu 12.000 Euro Nachlass gibt der französische Hersteller auf seine Elektroautos und Plug-in-Hybride. Im besten Fall verdoppelt sich die Ersparnis!
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
"Doppelter Rabatt vom Doppelwinkel": Dieses Wortspiel in Bezug auf sein Firmenlogo verwendet Citroën, um eine attraktive Preisermäßigung für Neuwagen mit dem eigenen Markenzeichen zu illustrieren. De facto sind bis zu 6000 Euro Hersteller-Rabatt möglich, wenn man einen neuen elektrischen Citroën kauft – und zwar zusätzlich zur E-Auto-Förderung vom Bund. Aktuell hat der Hersteller aus dem Stellantis-Vielmarkenkonzern den Preisnachlass verlängert, die Doppelprämie gilt nun laut Hersteller "bis mindestens Ende September".
Das heißt: Wer das Mini-SUV ë-C3 als Basismodell mit 113 PS starkem Elektromotor in der Ausstattungs-Linie "You" kauft, zahlt bei voller Förderung statt 20.140 Euro nur 8140 Euro! Damit wird der Elektro-Citroën zum günstigsten Neuwagen der Kleinwagen-Klasse in Deutschland.
Berechnet die voraussichtliche Förderung anhand bekannter Regeln
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Kinder im Haushalt
Rechner basiert auf Informationen aus dem Bundesumweltministerium (BMUKN)
Das Angebot ist bis zum 30. September 2026 befristet und gilt für alle Elektroautos vom ë-C3 bis zum ë-Spacetourer – und auch für den ersten Plug-in-Hybriden (PHEV) von Citroën, den C5 Aircross Plug-in-Hybrid 195. Es gibt nur eine Ausnahme: Das Leichtfahrzeug Ami, ein Schwestermodell des Opel Rocks, ist nicht förderfähig.

Der ë-C3 ist wahlweise mit 30- oder 44-kWh-Akku erhältlich. Der kleine Energiespeicher bringt bis zu 212 km Reichweite nach WLTP, der große sogar maximal 236 km.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Beim Rabatt orientiert sich Citroën an der staatlichen Kaufförderung: Je höher die Fördersumme, zu der Antragsteller berechtigt sind, desto höher auch der Citroën-Rabatt. Und wie der Bonus ist auch das Citroën-Angebot rückwirkend gemeint. Ausschlaggebend ist die Zulassung ab 1. Januar 2026.
So berechnet man den Citroën-Rabatt
Beispiel: Die Basisförderung für Autos mit vollelektrischem Antrieb liegt bei 3000 Euro, sie gilt für kinderlose Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttojahreseinkommen. Dazu gibt Citroën 3000 Euro Nachlass. Wer zu diesen Konditionen zum Beispiel den ë-C3 in Grundausstattung (ab 20.140 Euro Listenpreis) kauft, der bekommt das Auto für 14.140 Euro.

Auch der ë-Berlingo profitiert sowohl von der staatlichen Kaufförderung als auch vom Citroën-Rabatt.
Bild: PSA Group
Haushalte bis 60.000 Euro Bruttojahreseinkommen erhalten vom Bund 4000 Euro Kaufförderung – und um ebenso viel mindert Citroën den Listenpreis. Dann gibt es den ë-C3 für 12.140 Euro.
Haushalten bis 45.000 Euro Bruttojahreseinkommen gibt der Staat 5000 Euro Kaufförderung dazu. Abzüglich von nochmals 5000 Euro Citroën-Rabatt erhält diese Kundengruppe den ë-C3 dann für 10.140 Euro.
Leben Kinder in einem Antragsteller-Haushalt, können noch jeweils 500 Euro pro Kind, aber maximal 1000 Euro dazukommen (zugleich erhöht sich das zu meldende Haushaltseinkommen pro Kind um jeweils pauschal 5000 Euro). So kommt die volle Fördersumme von 6000 Euro zusammen. Und Citroën verdoppelt auch diese: Dann schrumpft der Kaufpreis des ë-C3 auf 8140 Euro.
C5 Aircross Plug-in-Hybrid im besten Fall für 31.990 Euro
Für Plug-in-Hybride gibt es jeweils die halbe Fördersumme, und entsprechend halbiert auch Citroën den Rabatt. Hier ist es übersichtlich: Citroën hat bisher nur ein Modell im Angebot, nämlich das Kompakt-SUV C5 Aircross 195. Es ist 2025 in zweiter Modellgeneration in den Handel gekommen und kostet neu ab 38.990 Euro.
Fahrzeug-Deals
Wer das 4,65 Meter lange Kompakt-SUV mit 195 PS Systemleistung und bis zu 86 km elektrischer Reichweite (nach Prüfnorm WLTP) kauft, kann in der Grundstufe (mit bis zu 80.000 Euro Bruttojahreseinkommen) 1500 Euro Förderung beantragen. Citroën gibt seinerseits 1500 Euro Nachlass, dann sinkt der Endpreis fürs Basismodell auf 35.990 Euro.

Der C5 Aircross Plug-in-Hybrid schafft bis zu 86 km elektrische Reichweite – damit liegt er knapp über dem 80-km-Limit und ist folglich förderfähig.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
In der zweiten Förderstufe (Haushalt mit bis zu 60.000 Euro Bruttojahreseinkommen) gewährt der Bund 2000 Euro Kaufförderung, und um so viel ermäßigt Citroën den Listenpreis. Dann gibt's den C5 Aircross PHEV für 34.990 Euro.
Bei Haushalten bis zu 45.000 Euro Bruttojahreseinkommen fördert der Staat den PHEV-Kauf mit bis zu 2500 Euro, dieselbe Summe zieht Citroën vom Preis ab. Somit erhalten Antragsteller dieser Kategorie den C5 mit Plug-in-Hybridantrieb für 33.990 Euro.
Der Kinder-Bonus sorgt auch bei Plug-in-Hybriden für weitere 500 Euro obenauf (maximal 1000) – andererseits erhöht sich das zu meldende Brutto-Haushaltseinkommen im Antrag um 5000 Euro pro Kind (maximal zwei Kinder). Ergibt bis zu 3500 Euro Förderung, zu denen Citroën maximal 3500 Euro Nachlass gewährt. So kostet der C5 Aircross Plug-in-Hybrid am Ende 31.990 Euro.
Fazit
Citroën gewährt einen der höchsten Elektroauto-Rabatte, die parallel zur neuen Prämie ("Kaufförderung") angeboten werden. Die Aktion reduziert den kernigen kleinen ë-C3 derart drastisch, dass das Modell mit maximaler Förderung zum günstigsten Elektro-Neuwagen in Deutschland wird. Der billigste Verbrenner, der Dacia Sandero, kostet über 5000 Euro mehr. Respekt!
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