"Doppelter Rabatt vom Doppelwinkel": Dieses Wortspiel in Bezug auf sein Firmenlogo verwendet Citroën, um eine attraktive Preisermäßigung für Neuwagen (noch) griffiger zu machen. De facto sind bis zu 6000 Euro Rabatt möglich, wenn man einen neuen elektrischen Citroën kauft – und zwar zusätzlich zur E-Auto-Förderung vom Bund.
Das heißt: Wer das Mini-SUV ë-C3 als Basismodell mit 113 PS starkem Elektromotor in der Ausstattungs-Linie "You" kauft, zahlt bei voller Förderung statt 19.990 Euro nur noch 7990 Euro! Damit wird der Elektro-Citroën zum günstigsten Neuwagen der Kleinwagen-Klasse in Deutschland.

E-Auto-Prämienrechner 2026

Berechnet die voraussichtliche Förderung anhand bekannter Regeln

Zusätzliche Angaben für Hybridfahrzeuge
Kinder im Haushalt
Rechner basiert auf Informationen aus dem Bundesumweltministerium (BMUKN)
Das Angebot ist bis zum 31. März 2026 befristet und gilt für alle Elektroautos vom C3 bis zum ë-Spacetourer – und auch für den ersten Plug-in-Hybriden (PHEV) von Citroën, den C5 Aircross Plug-in-Hybrid 195. Es gibt nur eine Ausnahme: das ab 7990 Euro günstige Leichtfahrzeug Ami, ein Schwestermodell des Opel Rocks, ist nicht förderfähig, da seine Reichweite unter 80 Kilometern liegt – eine der Bedingungen für die staatliche Förderung.
Citroën ë-C3 Standard Range
Der ë-C3 ist wahlweise mit 30- oder 44-kWh-Akku erhältlich. Der kleine Energiespeicher bringt bis zu 212 km Reichweite nach WLTP, der große sogar maximal 236 km.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Citroën baut seinen Rabatt auf wie die staatliche Kaufförderung: Je höher die Fördersumme, zu der Antragsteller berechtigt sind, desto höher auch der Citroën-Rabatt. Und wie der Bonus ist auch das Citroën-Angebot rückwirkend gemeint. Ausschlaggebend ist die Zulassung ab 1. Januar 2026.

So funktioniert der neue Citroën-Rabatt

Beispiel: Die Basisförderung für Autos mit vollelektrischem Antrieb liegt bei 3000 Euro, sie gilt für kinderlose Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttojahreseinkommen. Dazu gibt Citroën dann 3000 Euro Nachlass. Wer zu diesen Konditionen zum Beispiel den ë-C3 in Grundausstattung (ab 19.990 Euro Listenpreis) kauft, der bekommt das Auto für 13.990 Euro.
Citroën ë-Berlingo
Auch der ë-Berlingo profitiert sowohl von der staatlichen Kaufförderung als auch vom Citroën-Rabatt. Im besten Fall gibt es ihn ab 24.940 Euro, also ein Drittel unter Listenpreis.
Bild: PSA Group
Haushalte bis 60.000 Euro Bruttojahreseinkommen erhalten vom Bund 4000 Euro Kaufförderung – und um ebenso viel mindert Citroën den Listenpreis. Dann gibt es den ë-C3 für 11.990 Euro.
Haushalten bis 45.000 Euro Bruttojahreseinkommen gibt der Staat 5000 Euro Kaufförderung dazu. Abzüglich von nochmals 5000 Euro Citroën-Rabatt erhält diese Kundengruppe den ë-C3 dann für 9990 Euro.

Die besten kleinen E-Autos

Fiat Grande Panda
5.
Fiat
Grande Panda Elektro
2,7
befriedigend
Preis
24.990 EUR
BYD Dolphin Surf
6.
BYD
Dolphin Surf Comfort 43,2 kWh
2,8
befriedigend
Preis
26.990 EUR
Spring DACIA
8.
Dacia
Spring Electric 65
3,1
befriedigend
Preis
19.900 EUR
Leapmotor T03
9.
Leapmotor
T03
3,3
befriedigend
Preis
18.900 EUR
Leben Kinder in einem Antragsteller-Haushalt, können noch jeweils 500 Euro pro Kind, aber maximal 1000 Euro dazukommen (zugleich erhöhen Sie das zu meldende Haushaltseinkommen pro Kind um jeweils pauschal 5000 Euro). So kommt die volle Fördersumme von 6000 Euro zusammen. Und Citroën verdoppelt auch diese: Dann schrumpft der Kaufpreis des ë-C3 auf 7990 Euro.

Plug-in-Hybrid C5 Aircross für 26.990 Euro

Für Plug-in-Hybride gibt es jeweils die halbe Fördersumme, und entsprechend halbiert auch Citroën den Rabatt. Hier ist es übersichtlich: Citroën hat bisher nur ein Modell im Angebot, nämlich das Kompakt-SUV C5 Aircross 195. Es ist 2025 in zweiter Modellgeneration in den Handel gekommen und kostet neu ab 38.990 Euro.
Wer das 4,65 Meter lange Kompakt-SUV mit 195 PS Systemleistung und bis zu 86 km elektrischer Reichweite (nach Prüfnorm WLTP) kauft, kann in der Grundstufe (mit bis zu 80.000 Euro Bruttojahreseinkommen) 1500 Euro Förderung beantragen. Citroën gibt seinerseits 1500 Euro Nachlass, dann sinkt der Endpreis fürs Basismodell auf 35.990 Euro.
Citroën C5 Aircross Plug-in-Hybrid
Der C5 Aircross Plug-in-Hybrid schafft bis zu 86 km elektrische Reichweite – damit liegt er knapp über dem 80-km-Limit und ist folglich förderfähig.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
In der zweiten Förderstufe (Haushalt mit bis zu 60.000 Euro Bruttojahreseinkommen) gewährt der Bund 2000 Euro Kaufförderung, und um so viel ermäßigt Citroën den Listenpreis. Dann gibt's den C5 Aircross PHEV für 34.990 Euro.
Bei Haushalten bis zu 45.000 Euro Bruttojahreseinkommen fördert der Staat den PHEV-Kauf mit bis zu 2500 Euro, dieselbe Summe zieht Citroën vom Preis ab. Somit erhalten Antragsteller dieser Kategorie den C5 mit Plug-in-Hybridantrieb für 33.990 Euro.

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Der Kinder-Bonus sorgt auch bei Plug-in-Hybriden für weitere 500 Euro obenauf (maximal 1000) – andererseits steigern sie das Brutto-Haushaltseinkommen im Antrag um 5000 Euro pro Kind (maximal zwei Kinder). Ergibt bis zu 3500 Euro Förderung, zu denen Citroën maximal 3500 Euro Nachlass gewährt. So kostet der C5 Aircross Plug-in-Hybrid am Ende 31.990 Euro.
Citroën erzielt einen Rekord: Das ist bisher der höchste Elektroauto-Rabatt, der parallel zur neuen Prämie ("Kaufförderung") angeboten wird. Er reduziert den kernigen kleinen ë-C3 derart drastisch, dass das Modell zum zweitbilligsten Neuwagen – nach dem Dacia Spring – in Deutschland wird. Der billigste Verbrenner, mit dem Sandero ebenfalls ein Dacia, kostet fast 5000 Euro mehr. Respekt!