DS 7 Crossback im Test

DS 7 Crossback E-Tense: Test, Plug-in-Hybrid, Motor, Preis

Der Hybrid DS 7 ist typisch Franzose

Der neue Hybrid DS 7 Crossback will mit Charme und E-Motoren überzeugen. Der AUTO BILD-Test zeigt, ob das wirklich klappt.
Würden Sie knappe 60.000 Euro für ein SUV ausgeben, das sich die Technik mit Opel Grandland X und Peugeot 3008 teilt? Nun, DS ist für den PSA-Konzern kein aufgehübschter Citroën, sondern das, was Lexus für Toyota ist, Infiniti für Nissan, Maybach für Mercedes. Obwohl, nee, das geht jetzt doch zu weit. Also: 59.640 Euro. Ist der DS 7 Crossback E-Tense 4x4 das wert?

Der DS 7 Crossback macht es seinen Passagieren angenehm

Luxus satt: Gestepptes Leder, herausfahrende Uhr, viel Platz – der DS 7 weiß, wie man die Insassen verwöhnt.

Gucken wir uns doch mal um. Der DS 7 ist ein 4,57-Meter-SUV und somit zwölf Zentimeter länger als der 3008, neun mehr als der Grandland X. Merken wir hinten. Einstieg: gut. Beinfreiheit: dito! Und dieser Luxus! Die Rückenlehnen lassen sich getrennt und per Knopfdruck neigen, klar, Franzosen-Präsident Emmanuel Macron und Gattin wollen es in seiner Staatskarosse ja schön haben. Und jetzt steigen wir um nach vorn und vergessen ALLES, was wir über Autos wissen. Fensterheber? In der Mittelkonsole, daneben der Automatik-Wählhebel, der aussieht wie 'ne halbe Banane. Der Touchscreen reagiert auf berührungsempfindliche Kurzwahltasten darunter, das Leder an der Armaturentafel ist abgesteppt, wenn du den Startknopf überm Monitor drückst, fährt automatisch eine Uhr hoch. Mensch, DS, so viel Premium hätten wir nicht erwartet!

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Das Fahrwerk ist typisch französisch abgestimmt

Dank der üppigen Systemleistung ist der DS 7 zügig unterwegs, das Fahrwerk ist französisch weich.

Und der DS 7 Crossback fährt sogar ordentlich. Der Plug-in-Hybrid hat einen 1.6er-Turbobenziner mit 200 PS und zwei Elektromotoren an Vorder-und Hinterachse mit jeweils 110 PS. Ergibt eine Systemleistung von 300 PS und 520 Nm Drehmoment, also wie beim Opel Grandland X. Die 13,2-kWh-Akkus liegen unter der Rücksitzbank, in Verbindung mit den 20-Zoll-Alus sollen 52 Kilometer rein elektrische Reichweite drin sein. Der Wagen startet immer im Elektromodus, will also über die Fahrmodi-Taste auf Hybrid umgestellt werden. Dann schaltet sich ganz sanft der Verbrenner dazu, je nachdem, was ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist. Apropos sanft: Ja, der DS ist typisch Franzose, wogt über lange Wellen, schaukelt noch etwas nach, bringt Komfort ins Auto. Klappt bei Frostaufbrüchen leider nicht so gut, die nimmt er eher holprig. Und bitte nicht ärgern, dass sich die Lenkung synthetisch anfühlt; wenn Sie zwei Zentimeter nach links oder rechts kurbeln, reagiert der DS 7 eher gemächlich.
Egal, wir verzeihen dem DS 7 solche Schrullen. Auch dass sie die Knöpfchen für die Fahr-Assis links hinterm Lenkrad versteckt haben, die Kofferraumklappe nicht weit genug hochschwingt. Denn alles andere ist große Kunst.
Das Fazit: Ist das Kunst, oder kann das fahren? Zweimal ja! Der DS 7 ist als Plug-in-Hybrid mit 300 PS und Allrad nicht billig – aber so herzerfrischend anders. Komfort trifft auf verspielten Innenraum – das kann man mögen. AUTO BILD-Testnote: 3+

DS 7 Crossback im Test

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Autoren: Dennis Heinemann,

Stichworte:

SUV Plug-in-Hybrid

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