DS Nº7 Élysée (2026): Macrons neuer Dienstwagen
Raus bei der WM – dafür aber neue Staatskarosse für Präsident Macron

Bei der Fußball-WM musste Frankreich den Traum vom dritten Titel begraben – das dürfte auch Präsident Emmanuel Macron wurmen. Immerhin: Er bekommt mit dem DS Nº7 Élysée einen neuen Dienstwagen.
Bild: Stellantis
Ist das der Trostpreis für das WM-Aus? Nach dem Ausscheiden der französischen Nationalmannschaft bei der WM 2026 gegen Spanien (0:2) bezeichnete Präsident Emmanuel Macron die Niederlage auf X (vormals Twitter) als "schwer zu verkraften". Der Traum vom dritten WM-Stern für Frankreich ist geplatzt – Macron darf sich jedoch über einen neuen Dienstwagen freuen: den DS Nº7 Élysée.
Seit mehr als 60 Jahren nutzen Frankreichs Staatsoberhäupter Autos des Premium-Herstellers DS als Dienstfahrzeuge. Im Mai 2025 setzte Macron mit dem DS N°8 Présidentielle als weltweit erster Staatschef auf ein vollelektrisches Auto. Auch sein neuer Dienstwagen, der Nº7 Élysée, ist vollelektrisch und bietet einige exklusive Extras.
Am auffälligsten sind dabei die Farben der französischen Nationalflagge, die im Kühlergrill leuchten. "Allez les Bleus" heißt es ebenfalls bei der Lackierung, denn der Nº7 Élysée fährt in der Sonderfarbe "Bleu Liberté" vor. Auch im Innenraum zieht sich das Farbthema durch. Die Sitze sind mit einem Mix aus Alcantara und Nappaleder in einem dunklen Blau namens "Eternal Blau" bezogen.

In der Front des DS Nº7 Élysée sind die französischen Nationalfarben Blau, Weiß und Rot prominent vertreten.
Bild: Stellantis
Gegenüber dem Serienmodell wurde der Radstand des Nº7 Élysée um 25 Zentimeter verlängert und bietet Macron im Fond somit optimale Beinfreiheit auf seinen Reisen. Dass die Staatskarosse des Präsidenten vollumfänglich gepanzert ist, versteht sich von selbst.
Bei 190 km/h ist Schluss
Abgesehen davon unterscheidet sich die Präsidentenversion des DS nicht großartig von der Basis. Die Élysée-Variante basiert auf der Langstreckenvariante des DS N°7.
Die Allradversion mit zwei Elektromotoren liefert 375 PS und 509 Nm Drehmoment. Laut WLTP-Zyklus liegt die Reichweite bei 679 Kilometern, schneller als 190 km/h kann Macron auf seinen Dienstfahrten nicht unterwegs sein.
Kanzler Merz fährt Mercedes S-Klasse
Deutlich leistungsstärker kommt hingegen Bundeskanzler Friedrich Merz von Termin zu Termin. In Deutschland fährt der Kanzler Mercedes S680 Guard. In der Sondervariante der S-Klasse schlummert ein V12-Biturbo mit 612 PS und 830 Nm. Verbrenner-Power statt Elektro also. Bei einem Gewicht von 4,2 Tonnen braucht es diese Leistung aber auch, um zügig unterwegs zu sein.

Bundeskanzler Friedrich Merz ist in einem Mercedes S680 Guard unterwegs.
Bild: Mercedes-Benz
Macrons Staatskarosse wirkt zumindest exotischer als die Mercedes S-Klasse. Seinen ersten Einsatz hatte der DS Nº7 Élysée bei den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli. Ausgerechnet der Tag, an dem die französische Nationalmannschaft aus der WM ausgeschieden ist.
Das Serienmodell des Nº7 rollt im Herbst 2026 bei den deutschen Händlern vor. Wer ähnlich staatsmännisch wie Macron unterwegs sein möchte, der muss für die Basisversion des Elektro-SUV mindestens 47.700 Euro zahlen.
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