DTM-Zukunft: Neuer Hersteller 2020
Aston Martin steht in Startlöchern

Kann DTM-Chef Gerhard Berger bald einen Mercedes-Nachfolger präsentieren? Aston Martin steht offenbar kurz vor einem Einstieg.
DTM-Chef Gerhard Berger konnte am Norisring die Finalisierung des Class-One-Reglements verkünden. Ein Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen der DTM und der japanischen Super GT. Heißt für die kommende Saison: neue Autos, neuer Motor (4-Zylinder-Turbo), mehr PS (620), noch weniger Aerodynamik. Klar ist aber auch: Die Rettung der DTM bedeutet das nicht. Viel mehr als zwei gemeinsame Rennen 2019 sind erst einmal nicht geplant. Ein Einstieg von Honda, Lexus oder Nissan ist kein Thema. Ein Nachfolger für Mercedes scheint aber trotzdem gefunden.

Aston Martin: Zuletzt in Le Mans, bald in der DTM?
Am Norisring gab es allerdings auch Gerüchte, Audi würde den Einstieg noch verhindern. Wie es hieß, wollte Aston Martin bereits in Nürnberg die gute Nachricht verkünden, allerdings nur verbunden mit einem Bekenntnis von BMW und Audi. Das soll aber von Audi ausgeblieben sein. Bekanntlich haben die Ingolstädter im Zuge des Dieselskandals auch andere Probleme als sportliche. So sitzt zum Beispiel Audi-Chef Rupert Stadler nach seiner Verhaftung weiter in U-Haft.

Schwer: Berger muss den Mercedes-Nachfolger finden
Eine Deadline gibt es übrigens nicht mehr. Audi wollte eigentlich bis Mitte des Jahres Klarheit, ob ein neuer Hersteller ab 2020 mitmischt. Denn: Irgendwann muss das Übergangsjahr 2019 angegangen, müssen Teile für die neuen Boliden bestellt werden. Muss klar sein, ob und wie es weitergeht. Gass: „Wir hätten gerne so früh wie möglich Sicherheit. Aber einen D-Day gibt es nicht. Ich werde versuchen, das Thema so lange es geht umzusetzen.“

Wie sieht das Feld der DTM in der Saison 2019 aus?
Ein großes Thema für die Zukunft bleiben weiterhin die Privatteams. „Es gibt Gespräche mit Privatteams, die Autos einsetzen wollen. Das Ziel wäre, mindestens eines zu haben. Ein zweites kann ich mir auch noch vorstellen“, sagte Gass. Auch BMW führt Gespräche mit mehreren Interessenten, Konkretes sagen aber weder Gass, noch BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt.
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