Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride: Studie
Zahl der Stromer wächst

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Neue Zulassungszahlen für Elektroautos: Anfang 2013 waren laut einer Studie knapp 16.000 Stromer auf deutschen Straßen unterwegs. Nicht viel, aber die Tendenz zeigt klar nach oben.
(dpa/cj) Auf deutschen Straßen mischen sich immer mehr Elektrofahrzeuge unter die große Masse der Benziner und Dieselautos. Die Zahl stieg laut einer Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart zu Beginn des Jahres 2013 auf 15.800. Das entspricht einer Steigerung von 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Studie kommt bei ihrer Zählung auf etwa 8200 mit Strom betriebene Fahrzeuge (ca. 7110 reine Elektroautos und rund 1100 Plug-In-Hybride), 4600 Krafträder und knapp 3000 Lastwagen und Busse.
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Vom Elektro-Pionier Nissan Leaf wurde Mitte 2013 das 100.000 Exemplar weltweit verkauft.
Bild: Christian Bittmann
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Die Studie, die vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) unterstützt wurde, kommt deshalb zu dem Ergebnis, dass eine nachhaltige Elektromobilität theoretisch langfristig gesichert ist. Sie sieht in der Entwicklung auch eine große Chance für die Wirtschaft. Voraussetzung sei jedoch, das die deutschen Unternehmen weiter in die Entwicklung der Elektromobilität investieren. Von den Großserienherstellern sind bislang lediglich Opel mit dem Ampera, Smart mit dem fortwo electric drive vertreten. BMW stellte jüngst seinen mit Spannung erwarteten i3 vor, VW hat den E-Golf und den E-Up in der Pipeline.
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