Ende der Marathonverhandlungen
Ford einigt sich mit Gewerkschaft auf Tarifvertrag

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Der US-Autobauer Ford wendet den Streik ab. Der Verkauf der Konzerntöchter Jaguar und Land Rover kann dagegen nicht verhindert werden.
Nach Marathonverhandlungen hat sich der zweitgrößte US-Autohersteller {
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} kann damit nun auch Ford die Arbeitskosten senken und milliardenschwere Krankenversicherungs- Lasten auslagern. Unterdessen tritt der lange geplante Verkauf der britischen Töchter {
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} und Land Rover nach einem Zeitungsbericht des "Wall Street Journal" in die entscheidende Phase. Die noch vorläufige Tarif-Vereinbarung habe eine Laufzeit von vier Jahren, teilten beide Seiten nach mehr als 40-stündigen Abschlussverhandlungen in Detroit mit. Der Vertrag gelte für 54.000 Gewerkschaftsmitglieder in den US-Werken des Autobauers. Die Arbeitnehmer müssen der Vereinbarung allerdings noch zustimmen. Die Abmachung sieht wie die kürzlich geschlossenen Verträge bei Fords amerikanischen Konkurrenten GM und Chrysler unter anderem vor, dass die teure Krankenversicherung der Betriebsrentner in einen von der Gewerkschaft verwalteten Fonds eingebracht wird. Zudem werden niedrigere Lohngruppen geschaffen. Alle drei amerikanischen Hersteller kämpfen mit massiven Absatzproblemen. Mit den neuen Tarifverträgen wollen sie Kosten sparen, um dann wieder wettbewerbsfähiger werden.
Jaguar und Land Rover stehen zur Disposition

Bild: Werk
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