JP eröffnete die 57. Ausgabe der Essen Motor Show mit dem Ford Mustang GTD. Als Markenbotschafter schwärmt er vom Extrem-Mustang und zählt ihn zu den aktuell drei besten Sportwagen für die Rennstrecke. Außerdem hat er den Ford Bronco dabei, den er im Stil eines Dune Buggy gestrippt und höhergelegt hat.
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Nicht getunt und trotzdem extrem: Ford Mustang GTD.
Bild: Alex Muchnik/©MESSE ESSEN GmbH
Euphorischer Auftritt hier, gedrückte Stimmung dort: Nur rund 60 Kilometer entfernt in Köln startet zeitgleich die Drei-Monats-Frist für ein großes Abbauprogramm. Geplant sind rund 3500 Stellenstreichungen, da sich die großen E-Modelle Capri und Explorer schlecht verkaufen und in der Montage eine komplette Schicht wegfällt. Für die Belegschaft beginnt eine ungewisse, belastende Phase.
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Ford Mustang Steeda Q500 im Polizei-Trimm. Das offizielle "Tune it! Safe!"-Showcar der EMS 2025.
Bild: AUTO BILD
Doch Ford lässt sich nicht unterkriegen. Auf der EMS zeigen sie sich kämpferisch und großflächig präsent. Das diesjährige Showcar bei "Tune it! Safe!" ist ein Ford Mustang Steeda Q500. Und nur wenige Stände weiter zieht ein Mustang im Lightning-McQueen-Look die (Kinder-)Blicke auf sich.
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Dieser Ford Mustang sorgt mit seinem Lightning-McQueen-Look für gute Laune.
Bild: AUTO BILD

Tuning aus Japan weiter auf dem Vormarsch

Neben Ford dominiert auch dieses Jahr das Thema "JDM". JP mischt kräftig mit und hat gleich drei Nissan GT-R am Start: Sein GT-R R35 steht bei BBS, auf seinem eigenen Messestand präsentiert JP den Skyline GT-R R32 und R34.
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JP mit einer ganzen Flotte von Nissan GT-R auf der Essen Motor Show: Neben Skyline GT-R R32 und R34 ist auch der R35 dabei, steht bei BBS auf dem Stand.
Bild: AUTO BILD
Ein extrem seltener Blickfang ist der Toyota GX71 im Kaido-Style. Der 1986er Toyota mit seinen 110 PS steht für eine japanische Subkultur, die überlange Spoiler, wuchtige Kotflügel und bewusst überzeichnete Linien pflegt – so etwas habe ich in Deutschland noch nie gesehen.
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In Deutschland sehr selten: Toyota GX71 im Kaido-Style, der mit seinen großen Spoilern übertrieben (gut) wirkt.
Bild: AUTO BILD
Zwischen Ford-Power und JDM-Kult präsentiert die Szene aber auch ihre Vielfalt: Ein Opel Omega A "Evo 500" mit Umbau auf 4,0 Liter und 330 PS hält die Opel-Flagge hoch.
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Opel Omega A "Evo 500" in VW-Flashrot.
Bild: AUTO BILD
Die Brücke von Irmscher früher zu heute schlägt der Leapmotor i C10, ein limitiertes E-SUV mit Allradantrieb und 598 PS.
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Limitiertes E-SUV mit Allrad und 598 PS: Leapmotor i C10 Irmscher.
Bild: Leapmotor
Elektromobilität hat damit endgültig ihren festen Platz auf der Essen Motor Show gefunden.

Fazit

JP ist in der Tuning-Szene und auf der Essen Motor Show allgegenwärtig. Die Qualität aller Umbauten ist extrem hoch. Klassiker, Neuerscheinungen und E-Autos teilen sich die Hallen in guter Balance. Die Szene feiert sich, die Laune ist gut. Hoffen wir, dass etwas von dieser positiven Auto-Stimmung in den Rest des Landes überspringt – vielen Ford-Mitarbeitern im Raum Köln ist dieser Tage nämlich nicht zum Lachen.