Ferrari California T (Genf 2014): Sitzprobe
Wir saßen im neuen Ferrari California

Der Ferrari California kommt erstmals mit einem 560 PS starken Bi-Turbo. Was sich beim Facelift außer dem Motor ändert, erfahren Sie hier.
Bild: Thomas Starck
Der Turbo ist zurück. Erstmals nach dem F40 (1987-1992) kommt wieder ein Ferrari mit aufgeladenem Motor. Im California Facelift steckt ein 3,9-Liter-Bi-Turbo-V8 mit 560 PS und 755 Newtonmeter Drehmoment. Das modifizierte Triebwerk aus dem Maserati Quattroporte leistet 70 PS mehr als der 4,3-Liter-V8-Sauger des Vorgängers (California 30, seit 2012) – bei angeblich 0,6 Liter geringerem Verbrauch. Was hat sich außer dem Antrieb am California geändert? Wir haben auf dem Genfer Autosalon genau hingesehen.
Noch mehr Sportler in Genf
Der 2+2-Sitzer wirkt markanter

Im California T steckt ein 3,9-Liter-Bi-Turbo-V8 mit 560 PS und 755 Newtonmeter Drehmoment.
Bild: Thomas Starck

Blinker und Wischer lassen sich direkt vom Lenkrad aus bedienen.
Bild: Thomas Starck
Marktstart ist im Juni 2014
In der Mitte des mit feinem Leder bezogenen Armaturenbretts liegt zwischen den beiden Luftaustrittsöffnungen eine weitere Neuerung: das Performance Engineer (TPE) Display. Es reagiert auf Berührung und zeigt an, wie man die Leistung des neuen Motors am effizientesten nutzt. Es gibt fünf verschiedene Darstellungen: Zeit, Außentemperatur, Turbodruck sowie optimale Motor-Kraft-Nutzung und Spritspar-Hilfe. Eine Spielerei, die auf Grund der Plastikeinfassung nicht so richtig ins hochwertige Cockpit des California passen will. Über den 6,5-Zoll-Touchscreen sollen sich künftig bestimmte Anwendungen von Apples iPhone bedienen lassen. Ein USB-Anschluss steckt unter der Armauflage. Davor liegt die sogenannte F1-Brücke mit Getriebesteuerungsfunktionen: Automatik, Launch-Control und Rückwärtsgang. Weil sie beim Facelift gewölbter ist als zuvor, gibt es unter ihr eine neue Ablagefläche – praktisch. Marktstart für das überarbeitete Einsteigermodell von Ferrari ist im Juni 2014. Preise sind noch nicht bekannt, sollen aber im Bereich des Vorgängers liegen, der bei gut 180.000 Euro startete.
Video: Ferrari California T
Offizieller Trailer
Fazit
Die Formel-1-Renner fahren dieses Jahr mit Turbomotoren, warum dann auch nicht ein Ferrari mit Straßenzulassung?! Letztlich wird sich zeigen, was der Motor kann. Eines ist nach der ersten Sitzprobe aber schon klar: Durch viele Änderungen im Cockpit, ist der California T alltagstauglicher als sein Vorgänger.
Service-Links
