In welchen Städten ist Flinkster nutzbar?
Kaum ein Carsharing-Anbieter ist an so vielen Standorten vertreten wie Flinkster. In über 300 deutschen Städten lässt sich der Flinkster-Service nutzen.
Smart Electric Drive von Kooperationspartner Multicity
In Städten wie Hamburg und Berlin hat Flinkster auch den Smart Electric Drive im Angebot.
Diese Autos bietet Flinkster an:
Der Fuhrpark von Flinkster umfasst unter anderem folgende Fahrzeuge: Audi A6, Audi A8, BMW 5er, BMW 7er, Citroën C1, Fiat Panda, Ford Fiesta, Ford Focus, Mercedes C-Klasse, Mercedes E-Klasse, Mercedes S-Klasse, Opel Corsa, Smart, VW Caddy, VW Golf, VW Polo. Zusätzlich können auch Neunsitzer-Busse oder Transporter wie der Ford Transit, Mercedes Sprinter, Opel Movano oder VW T5 gemietet werden. Auch verschiedene Elektroautos stehen in einigen Städten für Flinkster-Kunden zur Verfügung. Darunter der Citroën Smart Electric Drive, Mini E und Peugot iOn. Auf Anfrage ist auch die Anmietung von Cabrios oder SUVs zur Wochen- oder Monatsmiete möglich.
 
Wie registriere ich mich und was sind die Voraussetzungen?
Die Registrierung erfolgt online auf der Flinkster-Internetseite. Anschließend kann direkt eine Online-Führerscheinprüfung per Videotelefonat durchgeführt werden. Nach dieser ist man direkt freigeschaltet und kann losfahren. Alternativ kann man sich mit Führerschein und Personalausweis auch in einer der vielen Prüfstellen freischalten lassen, dies kostet allerdings 20 Euro extra. Wer nicht nur per App Fahrzeuge buchen möchte, kann sich für weitere 10 Euro eine Kundenkarte zuschicken lassen. Für die Registrierung veranschlagt Flinkster 29 Euro, wenn man sich für den bundesweiten Tarif entscheidet. Wer im Besitz einer Bahncard ist, zahlt keine Anmeldegebühren. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Für Fahrer unter 25 Jahren gilt eine Beschränkung auf die Klassen Mini, Klein und Transporter. Bezahlt werden kann per Lastschrift, Kreditkarte (kostenfrei), Rechnung (5 Euro pro Rechnung) oder Rücklastschrift (5 Euro).
Buchen, fahren, abstellen – so funktioniert das!
Gebucht wird im Internet, per App oder Telefon. Buchungen über Internet und über die App sind kostenlos, eine telefonische Buchung kostet 1,50 Euro. Die Fahrzeuge können stunden- bis monatsweise gebucht werden. Die Autos befinden sich an den deutschlandweit rund 1700 Flinkster-Stationen. Die Rückgabe erfolgt immer an der Station, an der das Auto abgeholt wurde. In München gibt es neben den Stationen auch sogenannte Parkraumquartiere, innerhalb derer die Autos an gekennzeichneten Parkplätzen im öffentlichen Straßenraum abgeholt und wieder abgestellt werden können. Die Fahrzeuge werden mit der Flinkster-App oder Kundenkarte geöffnet. Der Fahrzeugschlüssel befindet sich im Handschuhfach. An Bord ist außerdem eine Tankkarte deponiert.
Das sind die Kosten
Seit Anfang 2016 gibt es nur noch den bundesweiten Tarif. Die Kosten richten sich nach der Fahrzeugklasse. Am günstigsten ist die Mini-Klasse (Fiat Panda, e-Smart, Toyota Aygo). Hier kostet die Miete pro Stunde 2,30 Euro zu den Hauptgeschäftszeiten. Im Nachttarif (22 bis 8 Uhr) fällt der Kurs auf 1,50 Euro pro Stunde. Bucht man das Auto für einen ganzen Tag, werden 39 Euro fällig, ab dem zweiten Tag nur noch 29 Euro. Hinzu kommt die Kilometerpauschale in Höhe von 0,18 Euro. Am teuersten ist die Transporter-Klasse (Ford Transit, Mercedes Sprinter, Opel Movano oder VW T5): Der Stundenpreis beträgt tagsüber acht Euro und im Nachttarif 1,90 Euro, die Kilometerpauschale beträgt hier 0,20 Euro. Die Tagesmiete beläuft sich auf 80 Euro, ab dem zweiten Tag werden noch 59 Euro fällig. Preise für Fahrzeuge der Ober- (Audi A8, BMW 7er und Mercedes S-Klasse) und Extraklasse (Audi A6, BMW 5er, 9-Sitzer-Bus) nennt Flinkster nur auf Anfrage. Die Buchung muss hierfür mindestens 48 Stunden im Voraus erfolgen. Für Geschäftskunden fallen gesonderte Tarife an. Berechnungsbeispiel (bundesweiter Tarif): Besuch der Tante in Schönau übers Wochenende. Dazu fahren wir mit der Bahn bis Heidelberg und leihen uns dort von Freitag 16 Uhr bis Sonntag 16 Uhr einen Opel Corsa. 79 Euro kostet die Zeitmiete des Autos. Dazu kommen etwa 70 Kilometer, bei einer Kilometerpauschale von 0,18 Euro. Macht in Summe 91,60 Euro.
Das ist originell
Bestens vernetzt: Zahlreiche Standorte, dazu Kooperationen mit anderen Anbietern wie book-n-drive, gewähren vollständige Mobilität auch an Orten fernab von größeren Städten. Deutschlandweit gibt es mehr als 1700 Stationen, so etwa an allen großen ICE-Bahnhöfen und Flughäfen. Laut Flinkster soll es inzwischen 315.000 Kunden geben (Stand Mai 2017), die auf das Carsharing-Angebot der deutschen Bahn zurückgreifen.