Ford B-Max: Fahrbericht
Dieser Kölner will hoch hinaus

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Zuwachs in der Klasse der Minivans: Der neue Ford B-Max will mit seinen Schiebetüren überzeugen. AUTO BILD testet, ob das klappen kann.
Erst ein Rauschen und dann ein Rums: Satt fällt die Fondtür des Ford B-Max ins Schloss. Schiebetüren sind immer etwas Besonderes. Besonders groß, besonders aufwendig, besonders auffällig, aber auch besonders praktisch? Ford sagt natürlich Ja und hat Großes mit seinem kleinen Van vor. Das sagt ja schon sein Name: Wer Max(imum) heißt, will bestimmt nicht als Mini(mum) in die Autogeschichte eingehen. Gleitende statt klappende Türen sind allerdings ein schwieriges Thema. Besonders bei Autos, die preislich in der Golf-Klasse fahren und bei denen auf jeden Cent geachtet wird. Peugeot erlitt zuletzt mit dem 1007 Schiffbruch.
Überblick: Alle News und Tests zum Ford B-Max

Variabel: Mit einem Griff lässt sich die Rückenlehne umlegen, die Sitzflächen werden versenkt.
Bild: Angelika Emmerling
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Motor der Wahl: Der ein Liter große Dreizylinder hängt mit seinen 120 PS ganz spritzig am Gas.
Bild: Angelika Emmerling
Eine schlechte Nachricht zum Schluss: Ford langt bei seinem Neuling ganz ordentlich zu. Der billigste B-Max kostet zwar verträgliche 15.950 Euro, ist dann allerdings nur mit einem durstigen Vierzylinder ausgerüstet. Das Dieseltopmodell mit 95 PS überschreitet in der Individual-Ausstattung sogar die 22.000-Euro-Schwelle. Auch hier setzt der B-Max eben neue Maximal-Maßstäbe. Wie der neue Ford B-Max im ersten Vergleich mit dem Kia Venga abschneidet, erfahren Sie in der neuen AUTO BILD 34/2012. Dazu im neuen Heft: A4, Q2, TT, Q35 – alle neuen Audi bis 2015. Und: Die beste Mittelklasse – Mega-Vergleich mit 15 Autos.
Fazit
Türöffner für neue Techniken haben es gewöhnlich schwer. Der Dreizylinder-EcoBoost-Motor im B-Max überzeugt aber sofort. Er fährt sich spritzig und bei normaler Fahrweise sparsam. Ob auch die Schiebetüren begeistern, wird erst der Autoalltag zeigen. Nur weil sie originell sind, müssen sie nicht besser sein.
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