Ford Bronco (2021): Marktstart, Preis, kaufen, Sport

Der neue Ford Bronco bekommt McLaren Senna-Türen!

Mit zahllosen Gelände-Assistenten und speziellem Allrad tritt der neue Ford Bronco zum Kampf um die Offroad-Krone gegen Wrangler und Co an!
Der Ford Bronco ist da! Nach einer nicht enden wollenden Flut von Leaks ist die Offroad-Welt nun endlich um einen legendären Namen reicher. Mit dem neuen Ford Bronco kehrt ein wahrer Klassiker zu seinen Fans zurück. Zusammen mit dem ebenfalls neuen Bronco Sport soll er eine Familie von fähigen Geländewagen begründen. Und fähig ist hier ernst zu nehmen: Mit dem Bronco will Ford nichts weniger, als den talentiertesten Serien-Offroader in seinem Segment bauen.
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Fahrwerk/Allrad: Fast 30 Zentimeter Bodenfreiheit

Mit bis zu sieben verschiedenen Fahrmodi sollte der Bronco auf nahezu jedem Untergrund Vortrieb finden.

Die Zutaten klingen auf jeden Fall vielversprechend. Neu ist Fords Terrain Management-System namens "G.O.A.T." (zu Deutsch "Ziege") mit bis zu sieben Offroad-Fahrmodi. Optional ist ein Zusatzpaket mit Offroad-Tempomat und Gelände-Assistenten zu haben, die zum Beispiel engeres Kurvenfahren erlauben. Für den Bronco sind zwei Allradsysteme zu haben. Die Basis-Variante kommt mit einem elektronisch bedienbaren zweigang-Verteilergetriebe. Optional ist ein Allradsystem mit elektromechanischem Verteilergetriebe, das wahlweise auch nur die Hinterachse antreiben kann. Zwei Differenzialsperren verteilen die Kraft zwischen den Vorder- und Hinterrädern. Letztere sitzen an einer Starrachse mit Schraubenfedern. Wer will, kann seinen Bronco mit einstellbaren Bilstein-Dämpfern, einem aktiven Stabilisator und 35-Zoll-Reifen noch weiter auf Gelände trimmen. Ford gibt bis zu 29,5 Zentimeter Bodenfreiheit, bis zu 85 Zentimeter Watttiefe sowie 29 Grad Kipp- und 37,2 Grad Böschungswinkel an.

Motor: Bis zu 314 PS sind zum Marktstart möglich

Die Handschaltung mit sieben Vorwärtsgängen inklusive einem Kriechgang gibt es nur für den Basis-Motor.

Für den Vortrieb sorgen im Bronco zwei Benziner. Der 2,3-Liter-Vierzylinder leistet 274 PS und 420 Nm. Bei ihm ist eine Siebengang Handschaltung inklusive einem Kriechgang Serie. Darüber rangiert ein 2,7-Liter-V6 mit 314 PS und 542 Nm, der ausschließlich mit einer Zehngang-Automatik zu haben ist. Möglicherweise kommt zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Fünfliter-V8 aus dem Mustang als Top-Motorisierung. Wer es mit herausfordernden Geländefahrten wirklich ernst meint, sollte übrigens zum kleineren Motor mit Handschaltung greifen. Denn nur sie kann in Verbindung mit dem Advanced-Allradantrieb die extrem niedrige Übersetzung von 94,75:1 realisieren.

Optik: Erstmals gibt es einen viertürigen Bronco

Neben dem Dach und den Seitenpanelen lassen sich für noch mehr Frischluft auch die Türen abmontieren.

Die Optik ist wirklich gelungen. Über das Stahlchassis spannt sich eine kantige Karosserie. Sie erinnert an die Vorgänger aus den 90ern, ohne zu sehr auf Retro zu machen und ist gespickt mit modernen Details wie LED-Scheinwerfern. Die kurzen Überhänge erlauben steile Böschungswinkel, die großen, ausgestellten Radhäuser machen Platz für die optionalen 35-Zoll-Reifen und lange Federwege. Vorne und hinten gibt es zwei Stahlhaken als Befestigungspunkte. Optional sind auch die Stoßfänger aus Stahl gefertigt, um Accessoires wie eine Seilwinde montieren zu können. Je nach Ausstattung verfügt der Bronco über Schutzplatten für Motor, Getriebe, Verteilergetriebe und Benzintank. Optional sind sogenannte Rock Rails zu haben. Das sind Stangen unter den Seitenschwellern, die beim Aufsetzen die Karosserie schützen.
Erstmals gibt es den Bronco neben einem Zwei- auch als Viertürer. Bei beiden Varianten lässt sich das komplette Dach inklusive Seitenteile entfernen. Der Zweitürer bekommt ein dreiteiliges Hardtop, beim Viertürer ist eine Stoffvariante Serie. Auch die Türen können demontiert und im Gepäckraum verstaut werden. Apropos Türen: Es sind welche mit einer großen Öffnung zu haben, die den Bronco zu so etwas wie einem McLaren Senna fürs Gelände werden lassen. Sie dienen einer besseren Über- und Rundumsicht im Gelände, verbessern aber auch das Open-Air-Gefühl.

Innenraum: Gelände-Trails online teilen

Sämtliche Materialien sind laut Ford robust und funktional und für den harten Geländeeinsatz geeignet.

Der Interieur gibt sich genauso robust und funktional. Je nach Ausstattung gibt es einen gummierten Boden mit Abflüssen und Sitze aus Vinyl, damit der Bronco ausgewaschen werden kann. Alle Hauptschalter sind ebenfalls gummiert, um sie vor Staub und Dreck zu schützen. Im Innenraum verteilt gibt es Befestigungspunkte für Smartphones, Kompass oder anderes Zubehör. Standard ist ein Infotainmentsystem mit Acht Zoll-Bildschirm. Optional ist ein Zwölf-Zoll-Infotainment mit Offroad-Navigation zu haben. Es erlaubt Over-the-Air-Updates und hat zahllose Gelände-Trails schon vorgespeichert. Zusätzlich lassen sich eigene Routen planen, speichern und mit anderen teilen. Eine 360-Grad-Kamera mit speziellen Ansichten soll Offroad-Fahrten besonders einfach machen. So können etwa Hindernisse seitlich oder unter dem Auto eingesehen und so umfahren werden.

Marktstart und Preis: Knapp unter 30.000 US-Dollar geht es los

Der neue Bronco schlägt einen gelungenen Spagat zwischen Original und Moderne.

Für den Bronco hält Ford sieben Ausstattungsvarianten bereit. Sie können wiederum mit vier verschiedenen Paketen, elf Farben und zahllosen Accessoires kombiniert werden. Bereits die Basis soll ein fähiger Geländewagen sein. Wer mehr braucht, greift zu einer der höheren Ausstattungsvarianten namens Big Bend, Black Diamond, Outer Banks, Wild Track oder Badlands. Zum Marktstart ist eine auf 3500 Exemplare limitierte First Edition erhältlich. Zu Grundpreisen ab 29.995 US-Dollar (umgerechnet 26.364 Euro) für den Zweitürer und 34.695 US-Dollar (30.495 Euro) für den Viertürer tritt der Bronco in den USA künftig gegen Land Rover Defender, Jeep Wrangler und Co an. Reservierungen können ab sofort für 100 US-Dollar auf ford.com vorgenommen werden. Ein genaues Datum für den US-Marktstart hat Ford noch nicht bekannt gegeben. Ob Ford den Bronco auch in Europa anbieten wird, wurde ebenfalls noch nicht kommuniziert. Dass er tatsächlich auch zu uns kommt, gilt aber als unwahrscheinlich.

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Cabrio V6 Offroader Retro

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