Ford F-150 Lightning (2022): Pick-up-Truck, Elektro, Power-Bank, Reichweite, Laden, Preise
Ford elektrifiziert mit dem Lightning sein F-150 Arbeitstier
Ford elektrifiziert seinen Pick-up F-150 und behält dabei die bisherigen Tugenden bei. Alle Infos zum US-Truck!
Bild: Ford
- Stefan Grundhoff
Mit dem neuen F-150 Lightning stiftet Ford seinem Bestseller ab Frühjahr 2022 eine Elektroversion. Dabei hat der fast sechs Meter lange Pick-up einiges zu verlieren. Fast ein Jahrhundert lang war er das meistverkaufte Auto in den USA. Ein Erfolg, an den auch die Elektroversion anknüpfen soll. Dafür verzichtet der Autobauer aus Dearborn auf optische Experimente und setzt auf bekannte Proportionen sowie einen neu entwickelten Elektroantrieb. Wie beim normalen F-150 gibt es eine Aluminium-Karosse und Einzelradaufhängung sowie die vier Fahrprogramme Normal, Sport, Offroad und Zugbetrieb, wobei der spezielle Unterfahrschutz das mächtige Akkupaket sichert. Der neu gewonnene Frunk (Kofferraum unter der früheren Motorhaube) fasst im F-150 ganze 400 Liter.

Die LED-Leuchten sollen den Truck, neben dem Schriftzug am Kotflügel, sofort als Lightning enttarnen.
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Einmal mehr macht der Ford F-150 auch als Lightning-Elektroversion dabei durch seine günstigen Preise auf sich aufmerksam. Die einfacher ausgestatteten Gewerbeversionen starten knapp unter 40.000 Dollar; die gut ausgestatteten Privatkundenmodelle beginnen als F-150 XLT ebenfalls bei weniger als 53.000 Dollar. Wie in den USA üblich, kommen auf die genannten Preise noch die jeweiligen Steuern oben drauf.

Der E-Antrieb für den US-Pick-up wurde spezell für den TRuck entwickelt.
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Der mächtige Frunk fasst bis zu 400 Liter und soll damit nicht nur Handwerkern imponieren.
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Mit dem Basisbatteriepaket sind Reichweiten von rund 370 Kilometer möglich. Das große Akkupaket verhilft dem der F-150 Lightning zu knapp 482 Kilometern ohne Ladestopp (Beides im US-amerikanischen EPA-Zyklus). An der heimischen Ladesäule lädt der F-150 in einer Stunde für knapp 50 Kilometer; für eine volle Akkuladung vergehen daheim an der normalen Steckdose bis zu acht Stunden, um komplett aufzutanken. Deutlich schneller ist es an einer 150-kW-Schnellladesäule, an der US-Pick-up in zehn Minuten für knapp 100 Kilometer erstarkt oder lädt von 15 auf 80 Prozent in 41 Minuten.

Das Sync 4 System ist schon aus dem Ford Mach E bekannt und wird regelmäßig geupdated.
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Der F-150 kann auch Energie an Arbeitsgeräte abgeben und wird so zu mobilen Werkstatt.
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Der elektrische F-150 ist mehr als ein normaler Pick-up mit Elektroantrieb. Mit externen Netzsteckern für Camping oder Handwerk ist er eine gewaltige Powerbank für unterwegs. In der Basisversion bieten die Netzstecker 2,3 Kilowatt, bei den Topmodellen Lariat und Platinum 9,6 Kilowatt für die Versorgung von Werkzeug, Kühlaggregaten oder dem Wohnanhänger. Ford legt Wert darauf, dass der rustikale Pick-up trotz Elektroantrieb seine bekannte Robustheit und Geländegängigkeit behält, die ihn seit Jahrzehnten bei den Kunden in aller Welt und spezielle in den USA so beliebt macht.
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