Ford Mustang Shelby GT 500: Fahrbericht
Stärkster Serien-V8 der Welt

Ein Ford Mustang mit Cobra-Emblem garantiert seit jeher Spaß. Im neuen Shelby GT 500 steckt gar der stärkste Serien-V8 der Welt. Eine Probefahrt mit satten 662 PS.
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Wenn die Cobra den Mustang beißt, dann wird es giftig. Denn kein anderes amerikanisches Muscle-Car hat so viele Muskeln, wie der Shelby GT 500 von Ford. Schon im Stand macht der Mustang eine beängstigend gute Figur. Denn in der Power-Version, die Tuning-Gott Caroll Shelby kurz vor seinem Tod im Jahre 2012 noch selbst bei Ford angeschoben hat, reißt der radikale Raser seinen Rachen so weit auf, dass Ford sich den Kühlergrill gleich ganz gespart hat. Dagegen hat selbst der Porsche Cayenne Turbo einen Kussmund. Dazu gibt's dicke Backen wie bei Popeye, riesige Nüstern auf der hoch aufragenden Haube und einen dicken Spoiler auf dem breiten Heck.
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Im Bug schlummert das Tier: Der 5,8-Liter-V8 mobilisiert dank Kompressor 662 PS und 856 Nm.
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Vorsicht Reifenkiller: Wer beim Start zu stark aufs Gas tritt, lässt die hinteren Pneus in Rauch aufgehen.
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Auch innen grobschlächtig: Der wilde Reiter ist mit viel tristem Kunststoff ausgeschlagen.
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Mit seinem imposanten Auftritt stiehlt er vielen Supersportwagen die Schau, und so lange es – zum Beispiel auf der Viertelmeile – geradeaus geht, kann er auch bei den Fahrleistungen prima mithalten und sogar manchen Ferrari-Fahrer faszinieren. Spätestens wenn es zur Kasse geht, ist der Shelby GT 500 dann absolut unschlagbar: Fast 700 PS für nicht einmal 55.000 Dollar – mehr "Bang for the bucks" bietet kein anderes Auto. Weil Ford den schnellsten Mustang (noch) nicht exportiert, langen die freien Importeure hierzulande aber ordentlich zu. Doch selbst knappe 70.000 Euro sind bei der Leistung ein Schnäppchen – als gäbe es einen Lamborghini jetzt beim Discounter.
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