Ford hat den neuen Ranger vorgestellt. Optisch bleibt sich der Pick-up treu, hat aber weniger Rundungen als sein Vorgänger. Besonders auffällig sind die neuen, quadratischer gestalteten Scheinwerfer mit C-förmiger Signatur. Die massige Querstrebe des neu designten Grills reicht bis in die Leuchteinheiten hinein und betont damit die Breite des Autos. Die neue Frontschürze mit Unterfahrschutz ist optisch mit dem Rahmen des Grills verbunden, was den Ranger aggressiver wirken lässt. Am Heck spendiert Ford neue Rücklichter.
Ford Ranger Wildtrak
Trittstufen hinter den Rädern sollen beim neuen Ranger den Zugang zur Ladefläche erleichtern.

Längerer Radstand und funktionale Ladefläche

Mit konkreten Abmessungen und weiteren technische Daten hält sich Ford aktuell noch zurück. Verkündet wird nur, dass Radstand und Spur jeweils um 50 Millimeter vergrößert wurden. Der Neue dürfte also einen Radstand von 3270 Millimetern haben und je nach Ausführung eine Spurweite von 1610 oder 1760 Millimetern. Das soll Böschungswinkel und Spurtreue im Offroadbetrieb verbessern. Die Ladefläche ist jetzt mit Kunststoff beschichtet und bietet verschiedene neue Befestigungs- und Sicherungsmöglichkeiten. Die Heckklappe lässt sich dank integriertem Lineal und Klemmvorrichtungen als mobile Werkbank nutzen.
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Hochkant-Bildschirm wie im Mustang Mach-E

Der Innenraum scheint vom Mustang Mach-E inspiriert zu sein, denn auch der Pick-up bekommt ein Hochkant-Display (Serie 10 Zoll, optional 12 Zoll) sowie einen digitalen Tacho. Beides ist aber konventionell ins Armaturenbrett integriert. Einige Knöpfe und Schalter flogen raus, die Funktionen werden jetzt über den Zentralbildschirm angesteuert. Die Klimabedieneinheit darunter bleibt aber analog. Das neue Lenkrad wirkt dank schlankeren Speichen und neuem Pralltopf weniger wuchtig. Auf den ersten Bildern sieht der Innenraum insgesamt hochwertiger und mehr nach Pkw aus. Gezeigt wird aber auch die top ausgestattete Wildtrak-Version, Details wie die Ziernähte oder die Intarsien der Luftausströmer könnten bei den günstigeren Varianten entfallen.
Ford Ranger Wildtrak
Es gibt zahlreiche größere oder neue Fächer und Ablagemöglichkeiten; etwa ein zusätzliches Handschuhfach auf dem Armaturenbrett.

V6-Diesel ergänzt Vierzylindermotoren

Bei seinem Nutzfahrzeug setzt Ford entgegen dem Trend nicht auf Downsizing: Den neuen Ranger wird es auch mit einem Dreiliter-V6-Diesel geben. Der ist immer an eine Zehngang-Automatik gekoppelt. Leistungsdaten liefert Ford allerdings noch nicht; Gleiches gilt für die beiden Vierzylinder-Diesel mit zwei Liter Hubraum, die das Motorenprogramm ergänzen und mit Sechsgang-Schaltung oder Automatik kommen. Erstmals stehen außerdem zwei Allradsysteme zur Wahl. Ford bietet einen elektronisch während der Fahrt zum Hinterradantrieb zuschaltbaren Frontantrieb sowie einen permanenten Allradantrieb an. Marktstart für den neuen Ford Ranger ist 2022, die Preise dürften steigen. AUTO BILD geht aber davon aus, dass die Basis weiterhin unter 40.000 Euro kosten wird.