Hat Audi die McLaren-Group gekauft? Mit dieser Meldung sorgte am Montag das britische Magazin Autocar für Furore. Der Deal sei demnach gemacht und soll Audi so auch in die Formel 1 bringen.
 
Allein: Die McLaren Group hat umgehend dementiert. Sie sei sich „eines Medienberichts bewusst, wonach sie an Audi verkauft wurde“, hieß es in einem offiziellen Statement: „Dies ist völlig unzutreffend. McLaren bemüht sich, die Meldung zu entfernen.“ 
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Allerdings lässt man ein Hintertürchen offen und räumt ein, dass Kooperationen mit anderen Autoherstellern sehr wohl möglich sind. Die Technologiestrategie von McLaren beinhalte demnach „seit jeher laufende Diskussionen und die Zusammenarbeit mit relevanten Partnern und Zulieferern, einschließlich anderer Automobilhersteller, jedoch hat sich die Eigentümerstruktur der McLaren Group nicht geändert.“
 
McLaren dementiert einen Kauf durch Audi, lässt aber ein Hintertürchen offen.
Nach Informationen von AUTO BILD Motorsport ist tatsächlich keine Entscheidung gefällt oder ein Vertrag unterschrieben worden. Eine Kooperation von Audi und McLaren wird derzeit aber auf den Weg gebracht.
 
Bereits Ende September und auch Ende Oktober hatte ABMS berichtet, dass der Volkswagen-Konzern für seine Marken Audi und Porsche Pläne für einen Einstieg in die Formel 1 habe. Während Porsche eine Zusammenarbeit mit Red Bull ins Auge fasst, könnte Audi eine Partnerschaft mit McLaren eingehen. (HIER geht's zu unseren exklusiven Artikeln zum Formel-1-Einstieg des Volkswagen-Konzerns mit Audi und Porsche.)
 
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Die Motoren für beide Marken würden unter anderem in Zusammenarbeit mit Red Bull Powertrains entwickelt und gebaut werden. Möglich macht den Einstieg das neue Antriebsreglement ab 2026 mit einem höheren Anteil  von Leistung aus dem E-Motor (bis zu 50 Prozent), einem Verzicht auf die komplizierte Wärmemaschine MGU-H und dem Einsatz von Biosprit. Zuletzt hatte Porsche öffentlich sein Interesse an der Formel 1 bekundet und Bedingungen genannt.

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Von

Bianca Garloff