Rot strahlt wieder in der Königsklasse! Nach zwei Jahren des Leidens ist Ferrari zurück an der Spitze der Formel 1. Charles Leclerc holt beim Saisonstart in Bahrain seine zehnte Pole. Zweiter wird Weltmeister Max Verstappen vor Carlos Sainz, der das Ferrari-Sandwich komplettiert. Auf Platz vier landet Red Bulls Nummer zwei Sergio Perez.
"Das fühlt sich gut an", jubelt Leclerc. "Wir haben als Team zu uns zurückgefunden und es ist definitiv noch mehr von uns zu erwarten." Auch Verstappen zeigt sich zufrieden: "Unterm Strich ein guter Start in die Saison. Es gibt ein paar Dinge, die wir uns anschauen müssen und die auch ich besser machen kann."
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Mercedes dagegen kämpft wie erwartet mit Problemen. Lewis Hamilton ist mit 0,6 Sekunden Rückstand aber dichter dran als erwartet. George Russell landet nach einem Fahrfehler nur auf Rang neun. Eine Genugtuung für Valtteri Bottas. Der Finne, der seinen Platz bei Mercedes an den jungen Briten verloren hat, startet im Alfa Romeo direkt hinter seinem Ex-Teamkollegen Lewis Hamilton auf Platz sechs.
Mick Schumacher bleibt auch wegen eines Fahrfehlers auf Rang zwölf hängen.

Einen kleinen Dämpfer muss Mick Schumacher wegstecken. Während sein Teamkollege Kevin Magnussen Siebter wird, bleibt Schumi junior auch wegen eines Fahrfehlers auf Rang zwölf hängen - mit einer halben Sekunde Rückstand auf den Dänen. "Ich hatte ein Gefühl im Auto, das einfach nicht so gepasst hat", erklärt Mick. "Das hat sich aus dem Training in diese Qualifyingsession fortgesetzt. Aber ich hab ja noch 22 Versuche mehr in diesem Jahr. Punkte sind mit einer guten Strategie trotzdem möglich."
Schlappe auch für McLaren-Mercedes: Lando Norris kommt über Platz 13 nicht hinaus. Sein Teamkollege Daniel Ricciardo schafft nur auf Rang 18.
Nico Hülkenberg zeigt eine starke Leistung.

Ein lachendes und ein weinendes Auge hat Nico Hülkenberg: Der Aston-Martin-Ersatz von Sebastian Vettel zeigt eine starke Leistung, hat 0,25 Sekunden Vorsprung auf seinen Stammfahrer-Teamkollegen Lance Stroll. Doch auf Platz 17 verpasst er den Sprung in den zweiten Qualifying-Abschnitt um gerade mal 51 Tausendstelsekunden.
"Es war cool", sagt der Emmericher trotzdem. "Ich bin zufrieden mit meinen Runden, das war für mich das Wichtigste. Ich habe alles aus mir und dem Auto rausgequetscht. Morgen greifen wir noch mal an. Für die Jungs wird das aber noch ein hartes Stück Arbeit in diesem Jahr."
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Die rote Laterne hält Williams-Pilot Nicholas Latifi. Insgesamt aber sind die neuen Formel-1-Autos schneller als erwartet. Leclerc war statt der angepeilten drei Sekunden nur 1,5 Sekunden langsamer als Polesitter Verstappen 2021.

Formel 1 Grand Prix von Bahrain
Qualifying Ergebnis

1. Charles Leclerc (Monaco) - Ferrari 1:30,558 Min.
2. Max Verstappen (Niederlande) - Red Bull +0,123 Sek.
3. Carlos Sainz Jr. (Spanien) - Ferrari +0,129
4. Sergio Perez (Mexiko) - Red Bull +0,363
5. Lewis Hamilton (Großbritannien) - Mercedes +0,680
6. Valtteri Bottas (Finnland) - Alfa Romeo +1,002
7. Kevin Magnussen (Dänemark) - Haas +1,250
8. Fernando Alonso (Spanien) - Alpine +1,637
9. George Russell (Großbritannien) - Mercedes +1,658
10. Pierre Gasly (Frankreich) - Alpha Tauri +1,780
11. Esteban Ocon (Frankreich) - Alpine 1:31,782
12. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) - Haas 1:31,998
13. Lando Norris (Großbritannien) - McLaren 1:32,008
14. Alexander Albon (Thailand) - Williams 1:32,664
15. Zhou Guanyu (China) - Alfa Romeo 1:33,543
16. Yuki Tsunoda (Japan) - Alpha Tauri 1:32,750
17. Nico Hülkenberg (Emmerich) - Aston Martin 1:32,777
18. Daniel Ricciardo (Australien) - McLaren 1:32,945
19. Lance Stroll (Kanada) - Aston Martin 1:33,032
20. Nicholas Latifi (Kanada) - Williams 1:33,634

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Von

Bianca Garloff