Der Formel-1-Saisonstart steht bevor – und Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone meldet sich zu Wort. Der 90-jährige Brite holte bei Sport1 zum verbalen Rundumschlag aus – und freut sich, dass Michael Schumachers Sohn Mick die Familientradition fortsetzt.
Ecclestone: "Schumacher: Das ist der Name, der in der Formel 1 sein muss!" Allerdings räumt der Ex-Formel-1-Chefpromoter auch ein, dass der Sohn des Rekordweltmeisters am Ende des Feldes noch keine Erfolge feiern kann: "Es tut mir leid für ihn, denn er hat großartige Qualitäten, mit denen er mehr erreichen könnte, als bei den Leuten, wo er jetzt ist (Haas; d. Red.)." Ecclestone weiter: "Ich bin mir nicht sicher, ob er da so viel lernen kann. Er wird dort niemanden haben, der ihm viel beibringen kann. Er ist sehr auf sich allein gestellt."
Mr. E hätte sich "ein Team wie Red Bull" für Mick Schumacher gewünscht. "Ein Team, das die Fähigkeiten hat, Rennen zu gewinnen. Das Menschen im Team hat, die ihn genau dabei unterstützen können. Seine Leistung in der Formel 2 war super. Das wird im aktuellen Team nicht so einfach werden."
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Trotzdem glaubt Ecclestone an den Schumacher-Sohn: "Ich denke, dass er viel vom Genie seines Vaters geerbt hat. Ich wäre schon sehr enttäuscht, wenn wir in der Zukunft keine großartigen Leistungen von ihm sehen könnten."
Darum sorgt sich Ecclestone um Mick Schumacher
Michael Schumacher (re.) half Ecclestone in den 90er- und 2000er-Jahren, die Formel 1 zu einem Milliarden-Sportereignis zu machen.
Bild: Picture Alliance
Micks Vater Michael Schumacher half Ecclestone in den 90er- und 2000er-Jahren, die Formel 1 zu einem Milliarden-Sportereignis zu machen. Ecclestone hat das nicht vergessen: "Michael ist ein erstklassiger Mensch. Das Schöne, was ich über Michael Schumacher sagen kann: Es gab nie irgendwelche Probleme mit ihm. Es war schwierig, ihn nicht zu mögen."
Auch zu Sebastian Vettel hat sich der kultige Brite geäußert. "Das Beste, was er machen kann und was jeder machen kann, ist, die Jahre bei Ferrari zu vergessen. Was viele vielleicht gar nicht wissen, er ist ein sehr sensibler Typ. Er liebt es, geliebt zu werden. Das ist ihm bei Ferrari nicht widerfahren."
Ecclestone ist eng mit Vettel befreundet, hat auch den Kontakt zu seinem neuen Team Aston Martin und dessen Chef Lawrence Stroll hergestellt. Warum der Hesse in der Formel 1 weitermacht, kann der kleine Engländer entsprechend genau erklären. "Er war ja nicht enttäuscht vom Leben oder wollte nicht mehr der alte Vettel sein. Es war einfach nur so, dass er wieder in ein passendes Team musste. Ich bin sicher, dass er nun im richtigen Team ist, wo man sich um ihn kümmert. Da hat er die Voraussetzung, den alten Vettel wieder zu zeigen. Und ich glaube, dass ihm das dort gelingen wird."
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