Formel 1: Fernando Alonso
Alonso gesteht Comeback-Fehleinschätzung

Fernando Alonso ist zurück in der Formel 1, muss derzeit aber Federn lassen. Die Ziele des Spaniers sind dennoch unverändert.
Bild: Alpine
- Michael Zeitler
Das Formel-1-Duell bei Alpine ist ungleich. Fernando Alonso, 39 Jahre alt, kommt auf zwei WM-Titel, 32 Siege und 317 Grands Prix. Esteban Ocon, 24 Jahre jung, hat weder einen WM-Titel noch einen Sieg errungen und auch erst 72 Rennen bestritten.
Aber: Das teaminterne Duell führt der Franzose klar vor Alonso. In allen fünf Rennen kam er vor dem Spanier ins Ziel, in vier von fünf Qualifyings war er schneller. Nur beim Auftakt in Bahrain startete er hinter Alonso, seither immer davor – mit Rundenzeiten, die mindestens eine halbe Sekunde besser waren. Ocon ist mit zwölf Punkten WM-Zehnter, Alonso rangiert mit fünf Zählern auf Platz 13.
Eine klare Niederlage bisher für Alonso. Bei „Racer“ gesteht der einstige WM-Gegner von Michael Schumacher: „Vielleicht ist es ein bisschen schwieriger, als ich es erwartet habe. Ich dachte, ich wäre nach drei, vier Rennen bei 100 Prozent. Jetzt denke ich, dass es acht oder neun Rennen dauern wird.“

Fernando Alonso ist zurück in der Formel 1, muss derzeit aber Federn lassen.
Bild: Alpine
Woran also liegt es? Alonso bemüht sich um eine Erklärung: „Ich denke, man sieht auch an anderen Fahrern, die dieses Jahr das Team gewechselt haben: Es braucht ein bisschen Zeit. Das gilt auch für mich. Ich habe immer noch Probleme damit, das maximale Potenzial aus dem Auto herauszuholen.“
Doch Alonsos Ziel ist unverändert: Er will Alpine zurück auf die Siegesstraße führen. Mit dem Rennstall (noch unter Renault) gewann er 2005 und 2006 seine beiden Formel-1-Weltmeisterschaften. Alonso: „Wir wissen, dass 2022 ein wichtiges Jahr wird und diese Saison ist eine Saison der Vorbereitung.“
Alonso denkt an WM-Titel
„Wenn wir 2022, 2023 oder 2024 hoffentlich in der Position sind, um die Weltmeisterschaft zu kämpfen, dann müssen wir als Team bereit sein, dem Druck und der Hitze in wichtigen Momenten eines Rennens standzuhalten. Ich denke, wir sind zu 90 Prozent bereit“, so Alonso weiter. „Es gibt Dinge, die während eines Wochenendes schiefgehen müssen, um von ihnen zu lernen. Du nimmst dann kleine Änderungen in dieser Struktur oder Organisation vor und bist nächstes Mal stärker.“
Das Team wird immer besser – jetzt muss auch Alonso nachlegen.
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