Michael Schumacher kam bei seinem Formel-1-Debüt in Belgien vor 30 Jahren nur 700 Meter weit, dann stoppte ihn ein Kupplungsschaden. Sohn Mick Schumacher konnte dagegen (fast) die volle Renndistanz absolvieren. Am Ende fehlte ihm nur eine Runde – weil er in seinem unterlegenen Haas-Ferrari VF-21 überrundet wurde.
„Es hat viel Spaß gemacht, ich habe viel dazu gelernt. Jetzt freue ich mich aufs nächste Rennen“, erklärt der 22-Jährige mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht.
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Schumacher kann auf sein Debüt auch stolz sein – trotz zweier kleiner Fehler.
Dreher geht auf Schumis Kappe 
Fehler eins: ein schlechter Start. „Ich habe leider nicht den besten Start erwischt und hatte viel Wheelspin. Aber dadurch, dass in Kurve eins alle nah beieinander waren, war ich wieder dran und konnte an meinem Teamkollegen wieder vorbei, der sich dann leider gedreht hat.“
Schumacher bekommt dickes Lob vom Teamchef
Mick Schumacher lieferte beim GP Bahrain ein ordentliches Debüt ab.
Es war der fünfte Dreher von Stallkollege Nikita Mazepin an diesem Wochenende, der darüber hinaus in allen Trainingssitzungen langsamer war als Schumacher. War sein zweiter Dreher im Qualifying noch auf technische Probleme zurückzuführen, so war der Unfall im Rennen sein eigener Fehler.
Allein: Auch Schumacher drehte sich kurze Zeit später. „Ich hatte einfach kalte Reifen und bin zu früh aufs Gas“, räumt er ein. Teamchef Günther Steiner stimmt zu: „Beide sind einfach zu rabiat aufs Gaspedal. Das ist aber etwas, was sie lernen müssen. Sie werden sich sicherlich noch öfter drehen, aber das heute wird ihnen so nicht mehr passieren.“
Teamboss lobt Mick Schumacher
Aus Fehlern lernen auch Formel-1-Fahrer. Doch Schumi junior nimmt aus seinem ersten Formel-1-Rennen noch viel mehr mit. „Die Reifen auf Temperatur zu bringen, war recht schwierig“, gibt er zu. „Es ist außerdem doch nochmal was anderes, mit anderen zu fahren. Da verlieren wir viel Abtrieb im Vergleich zum Alleinfahren. Da muss ich viel lernen.“
Nichtsdestotrotz bekommt Mick Schumacher Lob vom Teamboss. „Ich bin mit ihm sehr zufrieden. Er fuhr sehr ruhig, hat gut mit dem Team kommuniziert. Wenn ich ihm einen Rat geben muss, dann dass er genauso weitermachen soll. Dann kommt er schnell auf ein gutes Level.“
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Leider hat sich allerdings auch der Eindruck von den Testfahrten bestätigt: Haas ist nicht konkurrenzfähig. Steiner: „Unser Auto ist nicht einfach zu fahren. Wenn wir mal die Williams schlagen, wird das schon das Höchste der Gefühle sein. Es muss uns dieses Jahr darum gehen, die Fahrer vorzubereiten, damit sie dann stark sind, wenn unser Auto wieder gut ist.“
Mick Schumacher ist schon mal auf dem besten Weg dorthin...

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