Mick Schumacher (22) muss sich derzeit in Geduld üben. Im Haas-Ferrari hat er die hinteren Plätze gepachtet. Sein Fokus kann nur auf dem Duell gegen seinen Teamkollegen Nikita Mazepin liegen. Immerhin: Den hatte der Sohn von Michael Schumacher in den ersten beiden Rennen locker im Griff.
Trotzdem gibt der Haas-Pilot zu, dass das Fahren am Ende des Feldes „eine Art von Folter“ ist. „Ich mag es nicht, wenn ich nicht Erster bin, also ist es eine Art Folter, hinten zu fahren, ohne echte Konkurrenz“, sagt er bei Channel 4. „Deshalb baue ich mir einen eigenen Grand Prix. Wenn ich beispielsweise Nicholas (Latifi, Williams; d. Red.) vor mir habe oder (George; d. Red.) Russell, dann ist es für mich so, dass sie die Führenden sind und ich sie einholen muss.“
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Schumacher fährt also sein Rennen im Rennen! „Das ist das Spiel, das ich spiele, um immer motiviert zu bleiben, um immer weiter zu pushen und immer 100 Prozent zu geben“, erklärt er.
Mit diesem Trick übersteht Schumacher die "Folter"
Mick Schumacher fährt am Ende des Formel-1-Feldes meist nur gegen seinen Teamkollegen.
Fest steht: Der junge Deutsche geht extrem professionell an sein erstes Jahr in der Formel 1 heran. Und trotz des Fehlers im Regen von Imola, als er beim Reifenaufwärmen die Mauer touchierte, bekommt er durchweg positive Kritiken. „Man muss generell sagen, dass man nicht jeden glücklich machen kann, und ich kenne meinen Wert, ich weiß, was ich geleistet habe, um hier zu sein“, betont er.
Schumacher junior ganz offen: „Diesen Nachnamen zu haben, gibt mir nicht nur den Nachnamen, sondern potenziell auch die Gene, also denke ich, dass ich ein sehr gutes Paket habe und vielleicht den besten Lehrer der Welt.“ Wen der Formel-1-Rookie meint, ist klar: seinen Vater. Wie er am Rande des GP in Imola verriet, hat er Michael Schumacher schon als kleiner Junge sogar zu den Rennen begleitet – inkognito natürlich. Mick: „Ich war als Kind ab und zu dabei, auch in Meetings bei Mercedes und Ferrari und habe mir das ein oder andere gemerkt.“
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Am kommenden Wochenende setzt Schumacher sein Lernjahr auf der Rennstrecke von Portimao in Portugal fort. Der Kurs ist für ihn Neuland. Haas-Teamchef Günther Steiner ist trotzdem realistischer Optimist: „Wenn wir so weiterarbeiten können, mit weniger Fehlern und mehr Leistung, dann ist es das, wofür wir dieses Jahr hier sind.“

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