Schumacher direkt hinter Valtteri Bottas und vor Lewis Hamilton: Beim Ergebnis zum Großen Preis von Aserbaidschan werden Erinnerungen wach an Michael Schumacher in der Formel 1. Doch diesmal ist es sein Sohn, der in der Umgebung solch illustrer Namen durchs Ziel fährt.
Auf Platz 13 holt Mick Schumacher sein bisher bestes Ergebnis in der Formel 1 und schiebt sich damit in der WM auf Platz 17 vor die beiden Williams-Piloten. Bemerkenswert: Der Neuling kam bisher in jedem seiner sechs Debütrennen ins Ziel. In Baku profitierte er von den Ausfällen an der Spitze, musste sich den Erfolg im teaminternen Duell indes hart erkämpfen.
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Grund: Nachdem Schumacher zwischenzeitlich mehr als 60 Sekunden vor Nikita Mazepin seine Runden dreht, kommt der Russe durch die Rennunterbrechung wieder ran an seinen deutschen Teamkollegen – und überholt ihn beim stehenden Neustart sogar. Mick bei Sky: „Ich müsste mir das noch mal anschauen. Wir hatten einen guten Start, doch dann habe ich im Pulk sehr viel Rauch gesehen. Da habe ich mich etwas zurückgehalten und eine Position verloren.“
Kurz vor der Ziellinie setzt Schumacher zum Konter an, rauscht am Ende 0,074 Sekunden vor Mazepin durchs Ziel.
Doch kurz vor der Ziellinie setzt Schumacher junior zum Konter an, rauscht am Ende 0,074 Sekunden vor Mazepin durchs Ziel. Fotofinish im Haas-Duell, das der Sohn von Michael Schumacher bisher in jedem Rennen für sich entscheiden konnte.
Dabei war er am Boxenfunk mächtig sauer auf seinen Teamkollegen. Grund: Mazepin wehrte sich, drückte Schumacher bei Temp 300 in Richtung Mauer. Schumacher wütete daraufhin am Funk: "Was zur Hölle war das? Ehrlich? Im Ernst? Will er uns umbringen?"
Sein Renningenieur Gary Gannon versuchte ihn zu beruhigen: "Verstanden, Mick, verstanden. Zielflagge." Im Interview später gab sich Schumi III zurückhaltender: "Das war im Auto gar nicht schön. Ich muss mir das Video noch einmal ansehen."
Micks Fazit nach einem fehlerfreien Wochenende: „Es war definitiv nicht allzu einfach. Wir hatten am Anfang des Rennens mehr Reifenverschleiß als gedacht und mussten deswegen auch früher als gedacht reinkommen. Aber wir haben die Zielflagge gesehen, das war unser Ziel. Wir waren auch nicht allzu weit weg von den Punkten. Es war unser bestes Ergebnis bislang, das nehmen wir jetzt mit in den Triple-Header.“
Ein Missgeschick beim Boxenstopp nimmt Schumacher sportlich. Das linke Vorderrad ist nicht richtig festgeschraubt, deshalb muss er zurückgeschoben werden. Mick nimmt sein Team im Schumacher-Stil in Schutz: „Das geht so schnell, da können leicht Fehler passieren. Es war gut, dass das Team es hinbekommen hat, diesen Fehler wieder gutzumachen. Von daher alles gut.“
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Fest steht: Für Mick Schumacher war es ein rundum gelungener Tag. In der Auslaufrunde erkundigt er sich nach Sebastian Vettel. Als Ingenieur Gary Gannon ihn über Rang zwei des Heppenheimer Kumpels informiert, jubelt Schumi: "Wirklich gut, das freut mich für ihn!“

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