Formel 1: neuer Alpine-Renault A521
Das ist Alonsos Comeback-Renner

Mit einem blau-weiß-roten Alpine-Renault A521 wird Fernando Alonso sein Comeback feiern. Das sind die Details des neuen Formel-1-Rennwagens.
Bild: Alpine
- Michael Zeitler
Neuer Look für die Formel 1: Der Alpine-Renault A521, das erste Formel-1-Auto der Renault-Sportwagenmarke, kommt blau-weiß-rot daher – also in den französischen Nationalfarben. Mit diesem Auto wird Fernando Alonso nach zwei Jahren Abwesenheit sein Formel-1-Comeback feiern.
Allein: Alonso fehlte beim Teamlaunch. Anfang Februar hatte sich der zweimalige Weltmeister bei einem Fahrradunfall Gesichtsverletzungen zugezogen. Erst für die am 12. März in Bahrain beginnenden Wintertestfahrten soll der 39-Jährige wieder fit sein.
Teamkollege Esteban Ocon war vor Ort. Das neue Farbschema gefällt ihm: “Ich hoffe, der Wagen ist so schnell wie er aussieht. Und ich könnte nicht glücklicher sein mit diesem Team, das französische Leidenschaft und britisches Know-how verbindet.”
Verbesserungen in allen erlaubten Bereichen
Aus der Renault-Technikabteilung um Pat Fry ist zu hören, dass alle Bereiche am Fahrzeug, an denen Entwicklungen erlaubt waren, auf Basis des letztjährigen Renault weiterentwickelt wurden. Dennoch sagt Renndirektor Marcin Budkowski: “Dieses Auto ist eine Evolution des 2020er Autos. Aber wir werden im ersten Teil der Saison aggressiv entwickeln, um auf die zwei grössten Änderungen zu reagieren.”

Der neue Alpine A521
Bild: Alpine
Renault muss sparen, Alpine springt ein
Ein zweiter Alpine, der A500, wurde 1975 gebaut – um die Turbomotoren für den Renault-Einstieg 1977 zu testen. Seit 1973 befindet sich die Sportwagenmarke nämlich in den Händen des Renault-Konzerns. 1978 erzielten Jean-Pierre Jaussaud und Didier Pironi in einem Alpine-Renault den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans.
Derzeit verkauft Alpine rund 8000 Serien-Sportwagen jährlich. Jetzt soll die Marke wieder populärer werden. Neben dem Formel-1-Projekt wird Alpine 2021 auch wieder in Le Mans in der Topklasse starten – mit einem ausrangierten Rebellion-LMP1-Prototyp. Als Fahrer sind dort Nicolas Lapierre, Matthieu Vaxivière und André Negrão dabei.
Umstrukturierungen im Team
Als Geschäftsführer hat Renault-Nissan-Konzernchef Luca de Meo kürzlich Laurent Rossi verpflichtet. Cyril Abiteboul scheidet aus dem Formel-1-Team und dem Renault-Konzern aus. Das Formel-1-Projekt sollen Ex-Renault-Technikchef Marcin Budkowski und Moto-GP-Erfolgsteamboss Davide Brivio (kommt von Suzuki) leiten.

Bereits morgen soll in Silverstone der Shakedown erfolgen
Bild: Alpine
Zumal die Erfolge von Renault bisher überschaubar waren – es ging nur langsam bergauf.
Die Bilanz seit der Lotus-Übernahme 2016:
2016: 8 Punkte, Rang neun in der Konstrukteurs-WM
2017: 57 Punkte, Rang sechs
2018: 122 Punkte, Rang vier
2019: 91 Punkte, Rang fünf
2020: 181 Punkte, Rang fünf
2017: 57 Punkte, Rang sechs
2018: 122 Punkte, Rang vier
2019: 91 Punkte, Rang fünf
2020: 181 Punkte, Rang fünf
Alonso mit Renault schon Weltmeister
Alpine ist bereits der fünfte Namensgeber des Rennstalls aus Enstone. 1981 begann alles als Toleman, 1986 wurde das Team in Benetton umbenannt und feierte mit Michael Schumacher große Erfolge. 2001 griff Renault zu, holte zwei WM-Titel mit Fernando Alonso und verkaufte 2012 bis 2015 an an Genii Capital. Die nannten den Rennstall Lotus. 2016 kaufte Renault das Team zurück. 2021 geht man unter dem Namen Alpine an den Start.
Daniil Kvyat, zuvor bei Alpha Tauri, heuert als Test- und Ersatzfahrer bei Alpine an.
Formel 1 im TV
2021 läuft die Formel 1 bei Sky. Der Sender richtet für die neue Ära eigens einen TV-Sender ein: Sky Formel 1. Hier gibt es 24 Stunden am Tag Motorsport. Alle Trainingssitzungen, alle Qualifyings, alle Rennen immer live und ohne Werbeunterbrechung. Dazu überträgt Sky auch die Rahmenrennen Formel 2, Formel 3 und den Porsche Supercup. Auf dem Programm stehen zudem historische Rennen und Sondersendungen. Mehr Infos dazu finden Sie HIER.
Service-Links









































































