Update: Um 18.37 Uhr flatterte die Email ins Postfach. Max Verstappen droht eine Strafe wegen Missachtens einer doppelt gelb geschwenkter Flagge auf seiner schnellsten Runde. Grund für die Warnung war Pierre Gasly, der seinen AlphaTauri rechts neben der Ideallinie auf Start-Ziel abgestellt hatte.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff reibt sich schon die Hände: "Er fährt links an einem blinkenden Licht vorbei, dann an einer doppelt geschwenkten gelben Flagge und es steht ein Auto am Rand der Strecke. Also das ist schon ein dreifacher Schlag. Sie haben uns auch schon mal mit einer gelben Flagge angeschwärzt. Aber es ist jetzt in den Händen der Stewards." Die Untersuchung findet Sonntag 13.00 Uhr in Katar statt, also 11 Uhr deutscher Zeit. 

Hamilton holt Pole in Katar

Nächste Zauberrunde von Lewis Hamilton! Der Mercedes-Star holt die Pole Position bei der Premiere zum Großen Preis von Katar in Doha. Der Brite startet damit zum vierten Mal in diesem Jahr vom Platz an der Sonne und setzt das nächste Ausrufezeichen im WM-Kampf. „Eine Wahnsinnsrunde von Hamilton, aber der Mercedes hatte plötzlich auch wieder einen Topspeed-Vorteil“, analysiert Sky-Experte Timo Glock.
„Wir haben gestern einiges am Auto geändert“, verrät Lewis Hamilton. „Die letzte Runde war wunderschön. Die Strecke ist unglaublich zu fahren. Sie ist sehr schnell mit vielen Hochgeschwindigkeitskurven. Und auch der Reifenverschleiß ist nicht riesig.“
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Zweiter wird WM-Spitzenreiter Max Verstappen. Der Red Bull-Pilot liegt allerdings schon 0,4 Sekunden zurück. Immerhin: Er schlägt den zweiten Mercedes von Valtteri Bottas. „Uns fehlte etwas die Pace“, sagt Verstappen. „Aber im Rennen ist alles noch drin. Wir müssen auf unseren Start achten und dann sehen, wo wir landen.“
Verstappen bleibt nur die Verfolgerrolle.
Red Bull-Berater Helmut Marko warnt: „Der Rückstand ist alarmierend. Das Auto war über die Runde nie gleich gut. Aber traditionellerweise sind wir mit vollem Tank besser unterwegs. Deshalb sind wir trotzdem positiv.“
Mercedes-Teamchef Toto Wolff macht den Gegnern allerdings wenig Hoffnung: „Die Plätze eins und drei sind unser Wunschszenario gewesen. Überholen ist hier schwer.“
Sebastian Vettel wird im Aston Martin Zehnter. Für eine gelbe Flagge sorgte am Ende Alpha-Tauri-Pilot Pierre Gasly, der sich auf einem Kerb den Frontflügel demolierte. Trotzdem startet er am Sonntag von Platz vier vor Fernando Alonso im Alpine. Gaslys Teamkollege Yuki Tsunoda wird starker Achter.
Den ersten Rückschlag gab es für Red Bull schon in Q2: Verstappens Flügelmann Sergio Perez scheidet auf Rang elf aus. „In Q2 auszuscheiden ist eine Katastrophe für uns als Team. Ich glaube, wir hatten Probleme mit den Reifen“, zeigt sich der Mexikaner enttäuscht. Marko erklärt: „Perez ist in den Verkehr gekommen und hat etwas mehr Probleme mit dem größeren Heckflügel als Max. Ich hoffe, dass wir von den zwei Alpha Tauris Schützenhilfe kriegen.“
Auch Ferrari-Star Charles Leclerc schafft es nicht in den letzten Qualifying-Abschnitt. Genau wie Lance Stroll (Aston Martin), Daniel Ricciardo (McLaren) und George Russell (Williams).
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Mick Schumacher landet auf Platz 19 einen Rang vor seinem Haas-Teamkollegen Nikita Mazepin, der nach Problemen in den freien Trainings auf keine konkurrenzfähige Rundenzeit kommt. Auch im Qualifying beschädigt er seinen Frontflügel.

Formel 1 Grand Prix von Katar
Qualifying:

1. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes 1:20,827 Min.
2. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull +0,455 Sek.
3. Valtteri Bottas (Finnland) – Mercedes +0,651
4. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpha Tauri +0,813
5. Fernando Alonso (Spanien) – Alpine +0,843
6. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +0,904
7. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +1,012
8. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri +1,054
9. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine +1,201
10. Sebastian Vettel (Heppenheim) – Aston Martin +1,958
11. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull 1:22,346
12. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin 1:22,460
13. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari 1:22,463
14. Daniel Ricciardo (Australien) – McLaren 1:22,597
15. George Russell (Großbritannien) – Williams 1:22,756
16. Kimi Räikkönen (Finnland) – Alfa Romeo 1:23,156
17. Nicholas Latifi (Kanada) – Williams 1:23,213
18. Antonio Giovinazzi (Italien) – Alfa Romeo 1:23,262
19. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) – Haas 1:23,407
20. Nikita Masepin (Russland) – Haas 1:25,859

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Von

Bianca Garloff