Sebastian Vettel (34) hatte im Qualifying zum Großen Preis der USA in Austin nur ein Ziel – und das hat der Aston Martin-Star erreicht! 
Los ging Vettels Qualifying allerdings mit einem Aufreger: Auf einer schnellen Runde steht ihm Haas-Pilot Nikita Mazepin im Weg. Vettel bedient sich am Funk deshalb eines ähnlichen Vokabulars wie am Vortag Max Verstappen bei seiner Schimpftirade gegen Lewis Hamilton.
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Trotz der Blockade übersteht der Hesse die erste Session – anders als Teamkollege Lance Stroll, der als 16. vorzeitig ausscheidet. Im teaminternen Qualifying-Duell stellt Vettel damit auf 10:7.
Sebastian Vettel in Austin
Das allerdings war nicht sein oberstes Ziel. Er wollte allein George Russell (Williams) und Fernando Alonso (Alpine) schlagen. Hintergrund: Wegen des Tauschs diverser Motorkomponenten muss der Deutsche in der Startaufstellung nach hinten. Weil er dieses Schicksal jedoch mit Russell und Ex-Erzrivale Alonso teilt, ist Vettels Ehrgeiz in Q2 geweckt, zumindest diese beiden hinter sich zu lassen. Das gelingt als Zwölfter. Russells schnellste Runde wird wegen Überschreitens der Tracklimits gestrichen. Alonso muss Teamkollege Esteban Ocon im Windschatten ziehen.
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„Wir mussten Russell und Alonso schlagen und das haben wir geschafft“, zieht Vettel deshalb nach dem Qualifying ein versöhnliches Fazit. „Wir hätten es heute auch in die Top-10 schaffen können, aber daran hatten wir gar kein Interesse. Es ging einfach nur darum, vor den Leuten zu sein, vor denen wir bleiben mussten.“
Damit startet der Heppenheimer als 18. in den Grand Prix am Sonntag und darf nun den Zug der drei Aufholjäger anführen. „Das Auto war ganz okay heute, wir dürfen also recht zufrieden sein. Bislang läuft das ganze Wochenende eigentlich gut. Wir glauben auch zu wissen, was im Rennen auf uns zukommt und sind darauf vorbereitet“, sagt der Deutsche, der sich das ganze Wochenende über logischerweise nur mit der Rennabstimmung beschäftigt hat.
Damit startet der Heppenheimer als 18. in den Grand Prix am Sonntag und darf nun den Zug der drei Aufholjäger anführen. „Das Auto war ganz okay heute, wir dürfen also recht zufrieden sein. Bislang läuft das ganze Wochenende eigentlich gut. Wir glauben auch zu wissen, was im Rennen auf uns zukommt und sind darauf vorbereitet“, sagt der Deutsche, der sich das ganze Wochenende über logischerweise nur mit der Rennabstimmung beschäftigt hat.
Das wiederum dürfte am Ende ein Vorteil für Vettel sein. Grund: Sein Aston Martin sollte mit den Reifen schonender umgehen als die Renner der Konkurrenz, die auch im Qualifying schnell sein mussten.

Stand Qualifying-Duelle 2021:

Lewis Hamilton – Valtteri Bottas 14:3
Max Verstappen – Sergio Pérez 15:2
Lando Norris – Daniel Ricciardo 11:6
Lance Stroll – Sebastian Vettel 7:10
Esteban Ocon – Fernando Alonso 8:9
Charles Leclerc – Carlos Sainz 12:5
Pierre Gasly – Yuki Tsunoda 17:0
Kimi Räikkönen – Antonio Giovinazzi 5:11
Mick Schumacher – Nikita Mazepin 15:2
George Russell – Nicholas Latifi 17:0

Formel 1 Grand Prix der USA
Qualifying:

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 1:32,910 Min.
2. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +0,209 Sek.
3. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull +0,224
4. Valtteri Bottas (Finnland) – Mercedes +0,565
5. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +0,696
6. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +0,882
7. Daniel Ricciardo (Australien) – McLaren +0,898
8. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +0,977
9. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpha Tauri +1,208
10. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri +2,008
11. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine 1:35,377 Min.
12. Sebastian Vettel (Heppenheim) – Aston Martin 1:35,500
13. Antonio Giovinazzi (Italien) – Alfa Romeo 1:35,794
14. Fernando Alonso (Spanien) – Alpine 1:44,549
15. George Russell (Großbritannien) – Williams – keine Zeit in Q2
16. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin 1:35,983
17. Nicholas Latifi (Kanada) – Williams 1:35,995
18. Kimi Räikkönen (Finnland) – Alfa Romeo 1:36,311
19. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) – Haas 1:36,499
20. Nikita Masepin (Russland) – Haas 1:36,796
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Von

Frederik Hackbarth