Formel 1: Erfolgreichen Fahrerwechsel in der Saison

Formel 1: Transfermarkt

Diese Stars sind noch ohne Vertrag für 2021

Mit den Vertragsverlängerungen von Max Verstappen und Charles Leclerc dreht sich das Transfer-Karussell erstaunlich früh. Die Vertragslaufzeiten der Stars.
Charles Leclerc und Max Verstappen haben erstaunlich früh Tatsachen geschaffen: Obwohl noch nicht einmal die Saison 2020 begonnen hat, haben sie ihre Verträge bereits vorzeitig um mehrere Jahre verlängert. Leclerc wird demnach noch mindestens fünf, Verstappen noch vier Jahre für Red Bull fahren.
Sie denken, damit ist die Silly-Season quasi schon vorbei, ehe sie begonnen hat? Mitnichten. Denn noch immer sind viele Topstars ohne Cockpit – etwa Weltmeister Lewis Hamilton, aber auch das deutsche Aushängeschild Sebastian Vettel. Und mit Fernando Alonso drängt ein Altstar mit aller Macht zurück in die Königsklasse des Motorsports.
Und dann könnten sich die Teams auch um die Dienste von Mick Schumacher, immerhin Sohn des siebenmaligen Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher, balgen. Dazu kommt: Die Hersteller müssen sich erst mal alle zur Formel 1 2021 verpflichten. Das ist bislang noch nicht offiziell erfolgt.
Mercedes
Noch offen (bisher Lewis Hamilton)
Noch offen (bisher Valtteri Bottas)
Bleibt Hamilton bei Mercedes? Oder geht er wirklich zu Ferrari? Warum das durchaus möglich ist, erläutert unser Formel-1-Reporter Ralf Bach in dieser Kolumne (hier klicken). Und: Bleibt Mercedes überhaupt mit einem eigenen Werksteam in der Formel 1? Auch darüber hat sich Ralf Bach Gedanken gemacht (hier klicken). Bei Mercedes bleibt es also spannend. Valtteri Bottas kämpft wie jedes Jahr um einen neuen Vertrag. Zuletzt kursierten zudem Gerüchte, wonach die Formel-1-Besitzer Fernando Alonso bei Mercedes unterbringen wollen (mehr dazu hier).

Wie sieht die Zukunft von Sebastian Vettel aus?

Ferrari

Charles Leclerc (Vertrag bis Ende 2024)
Noch offen (bisher Sebastian Vettel)
Viele Insider rechnen mit einem Abgang von Sebastian Vettel, zumindest wenn er 2020 das Duell gegen Charles Leclerc nicht zu seinen Gunsten entscheiden kann. Ferrari stellt jedenfalls klar, dass Mick Schumacher im Falle eines Vettel-Wechsels keine Option ist (hier klicken) – auch wenn sich Fans das immer wieder wünschen. Hamilton flirtet intensiv mit Ferrari. Aber auch Namen wie Daniel Ricciardo oder Carlos Sainz werden als mögliche Fahrer genannt.
Red Bull-Honda
Max Verstappen (Vertrag bis Ende 2023)
Noch offen (bisher Alex Albon)
Die zwei wichtigsten Bausteine hat Red Bull unter Dach und Fach: Honda bleibt als Motorpartner noch bis mindestens Ende 2021 (mehr dazu hier) und Max Verstappen sogar bis Ende 2023 (die Details verrät Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko hier). Noch völlig offen ist das zweite Cockpit. Sollte Alex Albon enttäuschen, könnte Red Bull auch wieder die Fühler Richtung Lando Norris ausstrecken.
McLaren-Mercedes
Noch offen (bisher Carlos Sainz)
Noch offen (bisher Lando Norris)
McLaren ist mit beiden Fahrern äußerst zufrieden. Doch weil Teamchef Andreas Seidl (über seine Ziele mit McLaren spricht er hier) das Team umkrempelt und der Aufwärtstrend unverkennbar ist, wird McLaren auch eine attraktive Anlaufstelle für Topstars wie etwa Sebastian Vettel. Eher unwahrscheinlich ist eine Rückkehr von Fernando Alonso.
Renault
Noch offen (bisher Daniel Ricciardo)
Esteban Ocon (Vertrag bis Ende 2021)
Esteban Ocon hat einen Vertrag bis Ende 2021, Daniel Ricciardo aber ist am Ende seines Zweijahres-Kontrakts. Sollte der Australier gehen, ist Alonso ein Thema.
Alpha Tauri-Honda
Noch offen (bisher Pierre Gasly)
Noch offen (bisher Daniil Kvyat)
Gasly und Kvyat sind zusammen älter als Verstappen und Albon im Mutterteam. Beide waren schon bei Red Bull und wurden dort wieder aussortiert. Mit anderen Worten: Gasly und Kvyat sind nur Übergangslösungen. Sobald ein Red-Bull-Junior mit Talent anklopft, wird einer von beiden bei Alpha Tauri (vormals Toro Rosso) gehen müssen. Ein möglicher Kandidat ist der Este Jüri Vips.
Racing Point-Mercedes
Sergio Pérez (Vertrag bis Ende 2022)
Noch offen (bisher Lance Stroll)
Sergio Pérez hat einen Dreijahresvertrag, weil er weiß, dass er bei Topteams keine Chance mehr hat. Und weil er hofft, dass durch die Übernahme des ehemaligen Force-India-Rennstalls durch Lawrence Stroll in Verbindung mit den Regeländerungen für 2021 endlich eine Chance da ist, die Topteams herauszufordern. Sollte das bis 2022 nicht klappen, tritt der Mexikaner ab. Lawrence Stroll ist als zweiter Fahrer zwar nicht offiziell bestätigt – aber das gilt nur als Formsache.
Alfa Romeo-Ferrari
Noch offen (bisher Kimi Räikkönen)
Noch offen (bisher Antonio Giovinazzi)
Es ist schwer vorstellbar, dass Kimi Räikkönen auch 2021 an Bord bleibt. Vor allem, wenn Alfa Romeo keinen deutlichen Schritt vorwärts schafft. Räikkönen wird im Oktober immerhin 41 Jahre alt. Antonio Giovinazzi ist eine Leihgabe von Ferrari und muss seinen Aufwärtstrend der zweiten Saisonhälfte 2019 bestätigen. Alfa Romeo gilt als heiße Anlaufstelle für Mick Schumacher, sollte ihm der Durchbruch in der Formel 2 gelingen. Das gilt aber auch für andere Ferrari-Junioren wie Giuliano Alesi oder Formel-3-Meister Robert Shwartzman. Die Besitzer des Teams sind außerdem nach wie vor die schwedischen Gönner von Marcus Ericsson. Ein Comeback ist daher nicht ausgeschlossen. Und: Teamchef Frederic Vasseur ist ein Fan von Nico Hülkenberg.
Haas-Ferrari
Noch offen (bisher Kevin Magnussen)
Noch offen (bisher Romain Grosjean)
Dass Haas an beiden Stammfahrern für 2020 festhält, war eine große Überraschung. Schwer vorstellbar, dass beide auch 2021 an Bord bleiben. Auch Haas ist eine mögliche Anlaufstelle für die Ferrari-Junioren, aber auch eine Möglichkeit für Nico Hülkenberg, ein Comeback anzustreben. Die Entscheidung bei Haas wird nicht vor dem Sommer fallen.
Williams-Mercedes
George Russell (Vertrag bis Ende 2021)
Noch offen (bisher Nicholas Latifi)
Bei Williams bringt Nicholas Latifi Geld mit und dürfte daher bleiben. George Russell hat eigentlich einen Vertrag bis Ende 2021, sollte ihn aber Mercedes ins Werksteam oder in einen anderen Rennstall berufen, dürfte er gehen.

Formel 1: Erfolgreichen Fahrerwechsel in der Saison

Fotos: Picture Alliance

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