Formel 1: Die wichtigsten Hersteller in der Geschichte

Formel 1: Wegen Greta Thunberg

Neue Motoren noch vor 2025?

Die Formel 1 wollte mit den aktuellen Motoren eigentlich bis 2025 weiterfahren. Aber nun fordern die Hersteller schon früher neue Motoren.
Gewinnt Greta Thunberg ein Rennen gegen Sebastian Vettel? Zumindest wenn es um die zukünftigen Formel-1-Motoren geht.
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Fakt ist: Die aktuellen 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybrids, die seit 2014 zum Einsatz kommen, sind zwar Wunderwerke der Technik. Aber sie sind teuer und von den Fahrern und Fans nicht besonders beliebt. Fahrer wie Sebastian Vettel wünschen sich lieber die Rückkehr zu V12-Aggregaten.

Wird die Formel 1 immer mehr zur Formel E?

Derzeit sieht der Plan vor, die aktuellen Motoren bis 2025 einzusetzen. Auch die Hersteller fordern jetzt allerdings ein rascheres Ende der aktuellen Ära. Doch ihre Vorstellungen gehen in eine komplett andere Richtung als die von Vettel und Co.
Renault-Motorsportchef Cyril Abiteboul erklärt: „Schaut euch die Greta Thunbergs dieser Welt und die Elektrifizierung an. Heute sagen Leute Dinge, über die sie vor sechs Monaten noch nicht einmal nachgedacht hätten. Wenn ich mir anschaue, wie schnell die Welt sich verändert, dann besteht meiner Meinung nach ein großes Risiko, dass die Formel 1 abgehängt wird.“
Ähnlich sieht es Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: „Die Frage ist, ob wir die neuen Motoren vorziehen müssen. Die Welt bewegt sich schneller als in der Vergangenheit. Und diese Diskussion müssen wir führen.“
Bestätigt werden ihre Ansichten von der Formel E. Dort sind mit DS, Audi, Nissan, BMW, Mahindra, Jaguar, Mercedes und Porsche acht Hersteller vertreten, dazu kommen kleinere Motorbauer wie Dragon und Nio. In der Formel 1 sind mit Mercedes, Ferrari, Honda und Renault nur vier Automarken vertreten. Natürlich liegt das einerseits an den Kosten, vor allem aber auch daran, dass in der Automobilbranche die Elektrifizierung gerade eine Modeerscheinung ist.
Daher gibt es Diskussionen, die Verbrennungsmotoren in der Formel 1 einzufrieren und dafür den Elektro-Bereich des Hybridmotors zu öffnen und mehr Freiheiten für die Entwicklung zu geben. Aus den Rückgewinnungssystemen könnten dann mehr PS mobilisiert werden. Derzeit ist der Output auf 163 PS begrenzt.
Ob Vettel und Co das gefallen wird...

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Fotos: Picture-alliance

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