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Formel E: BMW-Doppelsieg

Deutsche Motoren dominieren

BMW-Andretti feiert mit Alexander Sims und Maximilian Günther einen Doppelsieg in der Formel E. Doch Günther wird noch bestraft
Die Formel E hat ihren 14. Rennsieger in der Geschichte der Elektromeisterschaft: Alexander Sims hat für BMW-Andretti das zweite Rennen in Riad für sich entschieden.
So lief das Qualifying: hier klicken
Wie schon gestern startete der Brite von der Pole-Position. Dieses Mal jedoch fiel er nicht zurück, sondern dominierte das Rennen von Start bis Ziel. „Das war aus meiner Sicht ein Traum-Rennen, wir haben immer die richtige Entscheidung getroffen, es hat einfach alles gepasst“, jubelt er.
Der BMW-Pilot ist nun auch neuer Tabellenführer. Sims: „Die ganze letzte Saison und auch gestern haben wir so viele Lektionen zu lernen gehabt und wir werden auch weiterhin lernen. Aber das Team stand immer hinter mir.“
Maximilian Günther rundete als Zweiter auf dem Podest den BMW-Andretti-Doppelerfolg ab, bekam nachträglich aber eine 24-Sekunden-Zeitstrafe für ein Überholmanöver während der Safetycar-Phase. 
Audi-Pilot Lucas di Grassi rückte auf Platz zwei vor. Mercedes-Fahrer Stoffel Vandoorne, den Günther zuvor verbotenerweise überholt hatte, erbte Rang drei. 
Historisch: Die ersten vier Piloten haben deutsche Motoren im Heck! Porsche-Mann André Lotterer verlor nachträglich Rang sechs, weil er während der Safety-Car-Phase überholt hat.

Maximilian Günther schaffte es auf Rang zwei

Allein: Als deutscher Fans wunderte man sich, als bei der Siegerfeier nicht die deutsche Nationalhymne für das Team gespielt wurde, sondern die US-amerikanische! Grund: BMW baut zwar die E-Motoren für die Formel E, der Rennstall wird aber von Ex-IndyCar-Meister Michael Andretti aus den USA geführt. Er nahm auch den Pokal für den siegreichen Konstrukteur entgegen. BMW-Motorsportchef Jens Marquardt schaute aus Japan zu. Dort fährt die DTM das Dream-Race mit der Super GT.
Daniel Abt im zweiten Audi holte als Neunter ebenfalls Punkte. Lotterer wurde nach der Strafe auf Rang 16 geführt, direkt vor Mahindra-Fahrer Pascal Wehrlein.
Das nächste Rennen ist nun für den 18. Januar in Santiago de Chile angesetzt. Wegen der politischen Situation dort steht die Durchführung des Rennens aber noch auf der Kippe. Auch ein Ersatzrennen in Punta del Estre oder ein zweiter Lauf in New York sind denkbar.
Edit: Maximilian Günther verlor nachträglich seinen zweiten Platz wegen Überholens während der Safety-Car-Phase.
Ergebnis Riad 2
1. Alexander Sims (BMW-Andretti)
2. Lucas di Grassi (Audi Sport Abt Schaeffler)
3. Stoffel Vandoorne (Mercedes)
4. Edoardo Mortara (Venturi-Mercedes)
5. Oliver Rowland (Nissan e.dams)
6. Daniel Abt (Audi Sport Abt Schaeffler)
7. James Calado (Jaguar)
8. Jean-Eric Vergne (DS Techeetah)
9. Brendon Hartley (Dragon)
10. Antonio Felix da Costa (DS Techeetah)
Fahrerwertung
1. Alexander Sims 35
2. Stoffel Vandoorne 27
3. Sam Bird 26

Fotos: BMW

Stichworte:

Formel E

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