Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle

Formel E: Jaguar siegt in Mexiko

Deutsche Fahrer mit Unfällen

Die hohen Erwartungen der deutschen Fahrer beim Formel-E-Rennen in Mexiko haben sich nicht erfüllt. Jaguar dominiert das Rennen.
Es bleibt dabei: Auch im 29. Formel-E-Rennen seiner Karriere bleibt André Lotterer sieglos. Dabei hat er seinen Porsche-Elektrorenner im Qualifying zum ePrix von Mexiko auf Pole-Position gestellt und damit für die erste Porsche-Pole im erst vierten Rennen der Premiummarke gesorgt.
Aber Lotterer klebt das Pech an seinen Rennfahrer-Stiefeln: Erst verliert er am Start drei Plätze, dann scheidet er schon nach wenigen Runden aufgrund einer Kollision aus.
Kurios: Es war Lotterers zweite Pole-Position nach Rom 2019 – damals wie jetzt in Mexiko gewann daraufhin Mitch Evans im Jaguar das Rennen. Er übernimmt nach seinem dominanten Sieg vor Antonio Felix da Costa (DS Techeetah) und Sébastien Buemi (Nissan e.dams) in Mexiko auch die Tabellenführung.

André Lotterer schied nach einer Kollision aus

„Das Rennen in Santiago de Chile war zum Vergessen, aber wir haben genau analysiert, warum das Tempo nicht da war. Das haben wir korrigiert. Es fühlt sich gut an“, jubelt Evans.
Die ersten vier Fahrer sind in der Meisterschaft gerade mal durch neun Punkte voneinander getrennt: Mitch Evans (47/Jaguar), Alexander Sims (46/BMW), Antonio Felix da Costa (39/Techeetah) und Stoffel Vandoorne (38/Mercedes).
Ein deutscher Fahrer ist nicht unter den Top-5. Am besten platziert ist Maximilian Günther (BMW-Andretti) als Achter. Der Sieger von Chile kam in Mexiko nur auf Rang 13 ins Ziel und fuhr das gesamte Rennwochenende hinterher.
Auch die anderen beiden Deutschen reisen enttäuscht aus Mexiko ab. Pascal Wehrlein wird nach einer Strafversetzung in der Startaufstellung und einer Zeitstrafe im Rennen wegen eines Getriebewechsels Zehnter und holt immerhin noch einen Punkt. Rang drei im Qualifying hat aber angedeutet, was für den ehemaligen Formel-1-Fahrer tatsächlich drin gewesen wäre.
Den blanken Horror erlebte Daniel Abt (Audi Sport Abt Schaeffler): Mega-Crash im ersten Training, das Auto total zerstört, der Fahrer wird mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der Check dort: keine Verletzungen. Abt kann das Rennen wenige Stunden später in Angriff nehmen.
„Das war der heftigste Unfall meiner Karriere“, erklärte der 27-Jährige nach dem Crash, bei dem das 20-fache seines Körpergewichts auf ihn einwirkte. Im Rennen schied er nach einem Dreher aus. Alle Informationen zum Abt-Crash gibt es HIER.
Das nächste Rennen steigt am 29. Februar in Marrakesch.
Mexiko ePrix
1. Mitch Evans (Jaguar)
2. Antonio Felix da Costa (DS Techeetah)
3. Sébastien Buemi (Nissan e.dams)
4. Jean-Eric Vergne (DS Techeetah)
5. Alexander Sims (BMW-Andretti)
6. Lucas di Grassi (Audi Sport Abt Schaeffler)
7. Oliver Rowland (Nissan e.dams)
8. Edoardo Mortara (Venturi-Mercedes)
9. James Calado (Jaguar)
10. Pascal Wehrlein (Mahindra)
Fahrerwertung
1. Mitch Evans 47
2. Alexander Sims 46
3. Antonio Felix da Costa 39
4. Stoffel Vandoorne 38
5. Lucas di Grassi 32
6. Sam Bird 28
7. Oliver Rowland 28
8. Maximilian Günther 25
9. Edoardo Mortara 22
10. André Lotterer 21
11. Nyck de Vries 18
12. Jean-Eric Vergne 16
13. Sébastien Buemi 15
14. Pascal Wehrlein 13
15. James Calado 12
16. Robin Frijns 10
17. Daniel Abt 8
18. Felipe Massa 2
19. Jérôme D’Ambrosio 2
20. Brendon Hartley 2
21. Oliver Turvey 0
22. Nico Müller 0
23. Neel Jani 0
24. Ma Qing-Hua 0
Teamwertung
1. BMW-Andretti 71
2. Jaguar 59
3. Mercedes 56
4. DS Techeetah 55
5. Nissan e.dams 43
6. Audi Sport Abt Schaeffler 40
7. Virgin-Audi 38
8. Venturi-Mercedes 24
9. Porsche 21
10. Mahindra 15
11. Dragon 2
12. Nio333-Dragon 0

Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle


Fotos: Picture-alliance

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