Formel E: Auftakt in Saudi-Arabien

Formel E: Wie Hamilton und Rosberg

BMW-Piloten hauen sich raus!

BMW dominiert das zweite Formel-E-Rennen in Marokko, dann kegeln sich die Fahrer gegenseitig raus. Jerôme D’Ambrosio gewinnt für Mahindra.
Jetzt braucht BMW Nachhilfeunterricht von Mercedes in der Führung von Piloten. Denn in Marokko erleben die Bayern ein Crashdebakel. Antonio Felix da Costa und Alex Sims führen klar den Marokko-ePrix an, dann crashen sie sich knapp zehn Minuten vor Rennschluss gegenseitig von der Bahn! Da Costa, Auftaktsieger in Riad, fällt ganz aus. Sims rettet noch Platz vier ins Ziel.
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Erinnerungen an den Startunfall der Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton in Spanien 2016 werden wach. Immerhin: Damals wurde Rosberg in jenem Jahr noch Weltmeister...

Wehrlein wurde heute ein Sieg gestohlen

Da Costa und BMW haben nun erstmal die Tabellenführung verloren. Sieger des Rennens wirdJérôme D’Ambrosio für das indische Mahindra-Team.
Ein Sieg, der eigentlich seinem Teamkollege Pascal Wehrlein hätte gehören sollen. Der Deutsche hat D’Ambrosio in seinem ersten Formel-E-Rennen im Qualifying klar geschlagen, wurde aber am Start von Lucas di Grassi abgeräumt – und musste dann auch noch Jean-Eric Vergne ausweichen, der nach einem Dreher mitten auf der Bahn stand. Für Wehrlein hätte es der Sieg beim Debüt werden können – das gelang bisher nur Lucas di Grassi in Peking 2014, dem ersten Formel-E-Rennen.
Bester Deutscher ist André Lotterer (DS Techeetah) auf Rang sechs. Daniel Abt (Audi Sport Abt Schaeffler) wird Zehnter, Maximilian Günther (Dragon) Zwölfter.
Die HWA-Piloten Gary Paffett und Stoffel Vandoorne kollidierten ebenfalls miteinander und schieden aus.
Ergebnis Marokko ePrix
1. Jérôme D’Ambrosio (Mahindra)
2. Robin Frijns (Virgin-Audi)
3. Sam Bird (Virgin-Audi)
4. Alexander Sims (BMW-Andretti)
5. Jean-Eric Vergne (DS Techeetah)
6. André Lotterer (DS Techeetah)
7. Lucas di Grassi (Audi Sport Abt Schaeffler)
8. Sébastien Buemi (Nissan e.dams)
9. Mitch Evans (Jaguar) 
10. Daniel Abt (Audi Sport Abt Schaeffler)
11. José María López (Dragon)
12. Maximilian Günther (Dragon)
13. Edoardo Mortara (Venturi)
14. Nelson Piquet jr. (Jaguar)
15. Oliver Rowland (Nissan e.dams)
16. Oliver Turvey (Nio)
17. Tom Dillmann (Nio)
18. Felipe Massa (Venturi)
Antonio Felix da Costa (BMW-Andretti)
Gary Paffett (HWA-Venturi) Kollisionsschaden
Pascal Wehrlein (Mahindra) Kollision
Stoffel Vandoorne (HWA-Venturi) Kollision
Fahrerwertung
1. Jérôme D’Ambrosio (B) 40
2. Antonio Felix da Costa (P) 28
3. Jean-Eric Vergne (F) 28
4. André Lotterer (D) 19
5. Robin Frijns (NL) 18
6. Sam Bird (GB) 18
7. Mitch Evans (NZ) 14
8. Alexander Sims (GB) 12
9. Sébastien Buemi (CH) 12
10. Lucas di Grassi (BR) 9
11. Oliver Rowland (GB) 6
12. Daniel Abt (D) 5
13. Nelson Piquet jr. (BR) 1
14. José María López (ARG) 0
15. Maximilian Günther (D) 0
16. Oliver Turvey (GB) 0
17. Edoardo Mortara (CH) 0
18. Tom Dillmann (F) 0
19. Stoffel Vandoorne (B) 0
20. Felipe Massa (BR) 0
21. Gary Paffett (GB) 0
22. Felix Rosenqvist (SWE) 0
23. Pascal Wehrlein (D) 0
Teamwertung
1. DS Techeetah 47
2. Mahindra 40
3. BMW-Andretti 40
4. Virgin-Audi 36
5. Nissan e.dams 18
6. Jaguar 15
7. Audi Sport Abt Schaeffler 14
8. Dragon 0
9. Nio 0
10. Venturi 0
11. HWA-Venturi 0

So lief das Qualifying

Die Hersteller-Blamage durch Kundenteams in der Formel E geht weiter. Im Vorjahr holte sich Jean-Eric Vergne im einzigen Kundenteam den Titel. Heute startet Sam Bird im Audi-Kundenrennstall Virgin von der Pole-Position aus in den ePrix von Marokko.
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Audi Sport Abt Schaeffler erlebte mit den Plätzen elf und 16 dagegen ein Debakel. Lucas di Grassi (Elfter) zuckt mit der Schulter: „Wir hatten Probleme mit dem Auto. Hoffentlich geht im Rennen mehr.“

Daniel Abt fuhr im Qualifying nur hinterher

Überzeugende Performance dagegen von Neuling Pascal Wehrlein: Er verpasste die Super-Pole nur knapp, startet das Rennen von Rang sieben. Damit war er 0,3 Sekunden schneller als Teamkollege Jérôme D’Ambrosio (Platz 10) und außerdem der beste Deutsche.
Die anderen Deutschen enttäuschten: Daniel Abt kam nur auf Rang 16 ins Ziel, André Lotterer (DS Techeetah) startet nach einem Fahrfehler nur von Rang 20, Maximilian Günther (Dragon) nur von Platz 21 – wie schon in Riad setzte er seinen Rennwagen in die Bande.
BMW bleibt dagegen stark: Antonio Felix da Costa wurde hinter Jean-Eric Vergne (DS Techeetah) Dritter, Alex Sims Fünfter.
Startaufstellung
1. Sam Bird (Virgin-Audi)
2. Jean-Eric Vergne (DS-Techeetah)
3. Antonio Felix da Costa (BMW-Andretti)
4. Sébastien Buemi (Nissan e.dams)
5. Alexander Sims (BMW-Andretti)
6. Mitch Evans (Jaguar)
7. Pascal Wehrlein (Mahindra)
8. Robin Frijns (Virgin-Audi)
9. Nelson Piquet jr. (Jaguar)
10. Jérôme D’Ambrosio (Mahindra)
11. Lucas di Grassi (Audi Sport Abt Schaeffler)
12. Oliver Rowland (Nissan e.dams)
13. José María López (Dragon)
14. Oliver Turvey (Nio)
15. Felipe Massa (Venturi)
16. Daniel Abt (Audi Sport Abt Schaeffler)
17. Edoardo Mortara (Venturi)
18. Tom Dillmann (Nio)
19. Gary Paffett (HWA-Venturi)
20. André Lotterer (DS Techeetah)
21. Maximilian Günther (Dragon)
22. Stoffel Vandoorne (HWA-Venturi)
Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von der Formel E. Unsere Standards von Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter axelspringer.de/unabhaengigkeit.

Formel E: Alle Fahrer Autos und Teams 2019

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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