Formel E: Andere Hersteller im Formel E-Look

Formel E: Williams kehrt zurück

Die Pläne für das Gen3-Auto

Die Formel E plant ihre Zukunft. Die neuen Gen3-Autos sollen in Saison neun zum Einsatz kommen. Dann wieder mit Batterien von Williams.
Die Formel E bastelt an ihrer Zukunft. In der Saison neun sollen die neuen Gen3-Autos ihr Debüt feiern. Es wird die dritte Generation der Elektro-Rennwagen. Derzeit bestreitet die Formel E ihre sechste Saison, Saison neun dürfte Ende 2022 oder Anfang 2023 beginnen.
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Die technischen Details sind noch nicht offiziell. Gemunkelt wird aber, dass künftig nicht nur an der Hinterachse, sondern auch an der Vorderachse Energie rekuperiert werden kann – hinten bis zu 350 kW, vorne bis zu 250 kW. Die Leistung soll sowohl im Rennen als auch im Qualifying um 100 kW (136 PS) angezogen werden. Demnach wären die Formel-E-Flitzer im Quali 350 kW (476 PS), im Rennen 300 kW (408 PS) stark.

Die Motoren beim Gen3-Auto werden leistungsstärker

Es bleibt auch dabei: Die Chassis sind für alle gleich. Die Teams dürfen aber die Motoren selbst entwickeln oder zu einem festgelegten Maximalpreis bei den Herstellern einkaufen. Derzeit sind mit DS, BMW, Jaguar, Nissan, Mercedes, Audi, Porsche, Mahindra und Penske neun Hersteller aktiv, nächste Saison baut auch Nio333 wieder einen eigenen Elektromotor. Ob alle Hersteller auch in Saison neun noch an Bord sein werden, muss sich zeigen. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie könnte weitere Motorsport-Programme in Frage stellen. Das würde auch die Formel E betreffen.
Die Batterien im Gen3-Auto werden wieder von Williams geliefert. Die Technologiezweige der Formel-1-Teams Williams und McLaren liefern sich auf diesem Gebiet seit Jahren einen Kampf. Weil beide Traditionsteams derzeit ums Überleben kämpfen, ist dieser Kampf auch nicht ganz unwichtig. Die Batterien der Gen1-Autos lieferte Williams, die der Gen2-Autos McLaren. Nun kommt wieder Williams zum Zug.
Über die Kapazität der Batterien gibt es noch keine Informationen. Geplant ist aber, die Energiespeicher bei einem Boxenstopp per Schnellladevorgang während des Rennens wieder aufzuladen. Angedacht sind etwa 30 Sekunden.
Michelin wird nach acht Jahren als Reifenlieferant für die Formel E durch Hankook ersetzt. Die Südkoreaner sind bislang Partner der DTM.

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Fotos: Picture-alliance

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