Großer Erfolg für den BMW i3 in Übersee: Der Münchner Stromer siegte auf der LA Auto Show 2014 beim Kampf um den "Green Car of the Year"-Award und wurde somit Nachfolger der US-Variante des Honda Accord (Green Car of the Year 2014). Der BMW i3 gewann wohlgemerkt den Titel für das Jahr 2015 – die Amerikaner sind ihrer Zeit halt gern ein wenig voraus. Es ist das erste Mal, dass ein vollelektrisches Fahrzeug (Range Extender ist optional) zum Green Car of the Year gekürt wurde.Der i3 sei ein "Meilenstein" und unterstreiche "die Vision der Hersteller von der automobilen Zukunft", lobte Ron Cogan, Herausgeber und Verleger des "Green Car Journal", das die Wahl zum zehnten Mal durchführte. Der Stromer aus Bayern fährt mit Kohlefaserkarosserie und Alu-Chassis, 170 PS und Lithium-Ionen-Akku (maximal 190 Kilometer im EU-Zyklus). Er wurde als erstes Fahrzeug aus Deutschland ganzheitlich als Elektroauto konzipiert. Der auf Wunsch erhältliche Range Extender verdoppelt sein Reichweite – was bei der Wahl im Land der unbegrenzten Möglichekeit ebenfalls hervorgehoben wurde.Unter den fünf Nominierten für die Endausscheidung waren noch zwei weitere deutsche Vertreter: der Audi A3 TDI – bei uns nicht gerade in der Sparte ausgesprochener Ökomobile beheimatet – und der VW Golf als komplette Baureihe, mit neuem Zweiliter-TDI Clean Diesel, einem effizienten Vierzylinder-Benziner und einem reinen Elektroantrieb im Golf GTE. Komplettiert wurde das Feld vom Chevrolet Impala Bi-Fuel (Benzin/Erdgas) und dem Honda Fit (bei uns als Honda Jazz bekannt) als sparsamem Benziner mit gutem Platzangebot.