Günstige Kindersitze: Gruppe 2/3

AUTO BILD stellt 8 sichere und günstige Kindersitze ab 40 Euro vor

Der letzte Kindersitz ist in der Regel ein Sitz der Gruppe 2/3. AUTO BILD zeigt acht Modelle, die sicher sind und zwischen 40 und 100 Euro kosten.
Jeder kennt das Phänomen von Aldi, Lidl & Co.: Hinter den günstigen Eigenmarken verstecken sich oft bekannte Hersteller, die ihre Produkte unter anderem Namen bei den Discountern verkaufen. Das gibt es nicht nur bei Lebensmitteln. Auch einige Kindersitz-Hersteller haben eigene "Günstig-Marken", unter denen sie ihre Produkte verkaufen. Die preiswerten Sitze haben verglichen mit ihren teureren Pendants zwar keine nennenswerten Extras, stehen ihnen in Sachen Sicherheit aber in nichts nach.
Günstige Gruppe 2/3-Sitze

Britax Römer Adventure

CBX Solution 2-Fix

CBX Yari

Heyner Maxiprotect Aero

Joie Traver

Maxi-Cosi Rodi SPS

Nania Befix SP

Safety 1st Road Safe

Keine Kompromisse in Sachen Sicherheit

So hat Kindersitz-Hersteller Cybex die Marke CBX, unter der viele günstige Kindersitze verkauft werden. Dabei sind die CBX-Sitze oft nahezu baugleich mit den Cybex-Modellen. Die Marke Safety 1st gehört zum Beispiel zum Konzern Dorel Juvenile – demselben Unternehmen, das die Sitze von Maxi-Cosi herstellt. Aber auch eigenständige Marken haben Low-Budget-Sitze im Programm, die zwar ohne viel Ausstattung kommen, dafür aber trotzdem viel Sicherheit bieten. AUTO BILD zeigt acht Kindersitze der Gruppe 2/3, die unter 100 Euro kosten, aber trotzdem keinen Kompromiss in Sachen Sicherheit machen:
Britax Römer Adventure: Hersteller Britax Römer wird meist mit eher höherpreisigen Kindersitzen in Verbindung gebracht. Aber auch hier findet man Alternativen für kleines Geld – wie das Modell Adventure. Dabei gibt es sogar Getränke- und Snackhalter als kleines Extra. Mit 3,9 Kilo ist der Sitz vergleichsweise leicht. Die Kopfstütze lässt sich stufenlos verstellen, die Rückenlehne ist an den Autositz anpassbar. Der ADAC hat dem Kindersitz die Note "gut" gegeben.
Montage im Auto: Dreipunktgurt
Preis: ab 78 Euro
CBX Solution 2-Fix: Der CBX Solution 2-Fix kostet schon etwas mehr. Dafür kann er aber mit Isofix montiert werden. Das ist besonders vorteilhaft, wenn das Kind mal nicht im Sitz sitzt: Der Kindersitz ist trotzdem fixiert und muss nicht extra angegurtet werden. Dazu hat der Sitz einen großzügigen Seitenaufprallschutz, eine siebenfach verstellbare Kopfstütze und kann in der Neigung angepasst werden. Das Isofix-System schlägt aber aufs Gewicht: Etwa 5,7 Kilo bringt der Sitz auf die Waage.
Montage im Auto: Dreipunktgurt, Isofix
Preis: ab 97 Euro
CBX Yari: Der CBX Yari verfügt über ein sogenanntes Soft-Latch-System. Damit lässt sich der Sitz an den Isofix-Konnektoren fixieren, hat aber keine "richtigen" Isofix-Punkte. Das geht zugunsten des Gewichts, der Yari wiegt nur 3,8 Kilo. Die Kopfstütze ist in zwölf Stufen verstellbar. Die Rückenlehne kann der Neigung des Autositzes angepasst werden, zudem hat der Sitz einen linearen Seitenaufprallschutz. Übrigens: Im ADAC-Test bekam der CBX Yari die Note "gut".
Montage im Auto: Dreipunktgurt, Soft-Latch
Preis: ab 90 Euro
Heyner Maxiprotect Aero: Bei Heyner handelt es sich um ein kleines deutsches Familienunternehmen, das unter anderem Kindersitze produziert. Der Maxiprotect Aero hat Seitenaufprallschutz, eine in fünf Stufen verstellbare Kopfstütze und wiegt 3,9 Kilo.
Montage im Auto: Dreipunktgurt
Preis: ab 90 Euro
Joie Traver: Der Joie Traver konnte im AUTO BILD-Test der Gruppe-2/3-Sitze überzeugen und sicherte sich den Preis-Leistungs-Sieg. Dabei verfügt er sowohl über Isofix als auch über zusätzlichen Seitenaufprallschutz, der am Sitz montiert werden kann. Die Kopfstütze kann in acht Stufen der Größe des Kindes angepasst werden. Außerdem gibt es eine Neigungsverstellung und ein besonderes Extra: Die Beinauflagefläche kann in der Tiefe verstellt werden.
Montage im Auto: Dreipunktgurt, Isofix
Preis: ab 97 Euro
Maxi-Cosi Rodi SPS: Das Kürzel "SPS" steht beim Maxi-Cosi Rodi SPS für "Side-Protection-System". Dahinter verbirgt sich ein zusätzlich integrierter Seitenaufprallschutz. Die Kopfstütze ist in sechs Stufen anpassbar. Und mit 3,4 Kilo ist der Rodi SPS ein echtes Leichtgewicht.
Montage im Auto: Dreipunktgurt
Preis: ab 58 Euro
Nania Befix SP: Hinter der Marke Nania steckt der namhafte französische Hersteller Teamtex. In Deutschland werden die Nania-Sitze über Osann vertrieben. Hier gibt es zur Fixierung sogenannte Easyflex-Gurte, die ähnlich funktionieren wie das Softlatch-System bei CBX. Der Sitz verfügt über Seitenaufprallschutz, eine fünffach verstellbare Kopfstütze und ist mit 3,5 Kilo vergleichsweise leicht.
Montage im Auto: Dreipunktgurt, Easyflex
Preis: ab 50 Euro
Safety 1st Road Safe: Der Safety 1st Road Safe ist besonders leicht (2,8 Kilo) und eignet sich damit für häufige Fahrzeugwechsel. Der Sitz hat einen einfachen Seitenaufprallschutz. Die Kopfstütze ist sechsfach höhenverstellbar, die Sitzneigung lässt sich in zwei Stufen anpassen.
Montage im Auto: Dreipunktgurt
Preis: ab 40 Euro

Kindersitze der Gruppe 2/3 – das ist zu beachten

Der Kindersitz der Gruppe 2/3 ist zugelassen für ein Körpergewicht von 15 bis 36 Kilo. Das entspricht einem Alter von ca. 3,5 bis 12 Jahren. Da mit zwölf die Kindersitzpflicht endet, kann er also bis zum Schluss genutzt werden. Wichtig ist, dass hier nicht etwa auf eine einfache Sitzschale, sondern einen Kindersitz mit Seitenaufprallschutz zurückgegriffen wird. Nur dann ist das Kind bei einem Unfall optimal geschützt. Das macht die Sitze aber auch teurer als einfache Sitzerhöher. Bei den Gruppe-2/3-Sitzen handelt es sich in der Regel um mitwachsende Sitze, die an der Kopfstütze und manchmal auch an den Seitenwangen oder der Beinauflagefläche an die Körpergröße angepasst werden. Im Sitz wird das Kind mit dem Dreipunkt-Gurt des Autos angeschnallt. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass der Gurt richtig sitzt. Er sollte tief über dem Beckenknochen verlaufen und nicht hochrutschen können. (Weitere Infos zum Gruppe-2/3-Kindersitz lesen Sie hier.)

Fotos: Britax Römer

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