Mit dem Beginn des neuen Jahrs lohnt sich immer der Blick 30 Jahre zurück, denn sind Autos des Jahrgangs 1995 ins Alter fürs H-Kennzeichen. Das ist vor allem in Hinblick aufs Design interessant, denn die Autos der 90er sehen kaum nach Oldtimer aus. Schon vor einem Jahrzehnt gab es Streit, ob die rundgelutschten Autos Klassiker werden können.
Die Autos der 90er haben nichts mehr gemein mit einem Lieblingsoldie der Deutschen, dem gerühmten VW Käfer, bei dem schon früh der Rost nagte, und die Boxer oft schon nach 100.000 km verschlissen waren. Die Auto aus der unmittelbaren Zeit vor der Jahrtausendwende waren ungleich haltbarer.

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Gewisse Marken als Klassiker besonders gefragt

Kein Wunder also, dass auf der Liste der Klassiker, die ab 2025 ein H-Kennzeichen führen dürfen, auch viele stehen, die man immer noch vom Straßenrand kennt.
Welche waren die Autos des Jahres 1995? In Deutschland war es der Fiat Punto, gefolgt vom VW Polo III und Opel Omega B. Es sind in diesem Jahr 40.494.204 Pkw in der Bundesrepublik zugelassen, darunter interessante Neuerscheinungen des Jahres – also jene, die heute, 30 Jahre später, als neue Mitglieder in den Club der H-Fahrzeuge aufrücken.
Hyundai Lantra
Nicht jeder H-Kandidat von 1995 sieht wie ein Oldie aus – etwa der Hyundai Lantra. Und der Steppke davor hat wohl inzwischen selbst Kinder...
Bild: Stefan Lindloff
Vielen Modellen hätte man damals nie eine künftige Karriere als Oldtimer zugetraut: zu gewöhnlich, zu langweilig oder zu was-auch-immer. Anders die Automarken, die die zukünftigen Klassiker quasi abonniert haben: Mercedes, BMW, Porsche, Ferrari. Warum? Einfach, weil es die Geschichte so schrieb. Gewisse Typen bleiben halt immer die Sonny Boys ...
Vorausgesetzt natürlich, dass sie außer dem erforderlichen Alter die weiteren Bedingungen für das H-Kennzeichen oder auch rote 07er-Wechselkennzeichen erfüllen:
• Es müssen alle Hauptbaugruppen dem Originalzustand entsprechen oder mit Originalteilen restauriert sein.
• Umbauten oder Änderungen haben zeittypisch zu sein.
• Das Auto darf keine gravierenden technischen Mängel oder Gebrauchsspuren aufweisen.
• Oldtimer-Gutachten und frische HU müssen vorliegen.
Mercedes E-Klasse E 50 AMG W210
Mercedes brachte die 2. Generation der E-Klasse auf den Markt. Der Nachfolger des nüchternen W 124 war eher weich gezeichnet.
Bild: Werk

Neuauflage im Duell der Auto-Schwergewichte

Die Liste der H-Kandidaten für 2025 beginnt mit zwei Platzhirschen zweier Auto-Schwergewichte im regelmäßig stattfindenden Duell "Schwäbische Tradition gegen bayerisches Vermächtnis". Die neuen Vertreter der Dauer-Konkurrenten kommen 1995 auf den Markt, handeln ihre Marktposition neu aus. Mercedes bringt die E-Klasse W 210 heraus, sie ist größer und luxuriöser denn je. Der BMW zieht mit dem 5er E39 sportlich mit.
Was dabei überrascht: Nach Recherchen von AUTO BILD gewinnt der BMW – beim Preis! Und auch hinsichtlich der Haltbarkeit spricht einiges für den Bayern, denn seine Karosserie ist vollverzinkt. Im Gegensatz zum Schwaben, dessen Rostfreudigkeit seit langem leidlich bekannt ist.
Fiat 124 Spider
1995 war das Jahr der Roadster: Neben dem BMW Z3 (Titel) kam auch der Fiat Barchetta auf den Markt.
Bild: Aleksander Perkovic
Weitere H-Highlights von 1995: Ein weiterer BMW "made in USA", der durch Leichtigkeit und Welt-Offenheit begeistert, ist der Roadster Z3. Jenseits der Alpen kontert Fiat mit dem "Schiffchen" Barchetta, einem geringfügig kleineren Roadster – der übrigens ebenfalls ein Punto ist, zumindest hinsichtlich der Plattform. Und in England kommt ein weiterer offener Zweisitzer zur Welt, der an die große Roadster-Ära anknüpfen soll: der MG-F.

Die H-Kandidaten von 2025 im Bild

Hier die 23 aufregendsten Neuerscheinungen des Premierenjahrs 1995, die jetzt reif fürs H-Kennzeichen sind:

Bildergalerie

Mercedes E-Klasse (W210)
BMW 540i E39
Chrysler Stratus
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Diese Oldtimer waren 2025 reif für's H-Kennzeichen