Dodge steckt seinen Hellcat-V8 in fast alles, was vier Räder hat. Den Anfang machte der Challenger Hellcat. Mittlerweile findet sich das 6,2-Liter-Kompressor-Biest unter anderem auch im Dodge Charger, Durango und im Jeep Cherokee Trackhawk. Mit dem monumentalen RAM 1500 TRX (sprich: "T-Rex") ist der Motor kürzlich auch in der Pick-up-Welt angekommen. Hennessey befand dessen 712 PS offensichtlich als unzureichend und hat eine limitierte Sonderversion vorgestellt. Die hört auf den Namen Hennessey Mammoth 1000 und leistet völlig absurde 1026 PS! Das erste von 200 Exemplaren wurde fertiggestellt und gleich getestet. Die Fahrt inklusive Höllen-Sound gibt es unten im Video. (Der RAM 1500 im AUTO BILD-Test!)

Drei-Tonnen-Pick-up sprintet in 3,2 Sekunden auf 100 km/h

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Hauptgrund für den Leistungszuwachs ist ein Kompressor mit 2,65 Liter Volumen und geänderter Übersetzung. Überarbeitete Ansaugung und Einspritzung versorgen den Motor mit Gemisch, ein spezielles Kühlsystem fürs Kurbelwellengehäuse soll den Motor vor Überhitzung schützen. Eine Edelstahlauspuffanlage samt Fächerkrümmern und Sportkatalysatoren leitet die Abgase ins Freie. Die Mühe resultiert in irrsinnigen Zahlen: Statt 712 PS und 881 Nm Drehmoment leistet der 6,2-Liter-V8 jetzt 1026 PS und wahnwitzige 1314 Nm! Ein Bugatti Veyron bringt es "nur" auf 1001 PS und 1250 Nm. Damit sprintet der rund drei Tonnen schwere Allrad-Pick-up in 3,2 Sekunden von 0 auf 97 km/h (60 mp/h). Den Durchschnittsverbrauch des Serien-TRX gibt RAM übrigens schon mit glatten 20 Litern auf 100 Kilometer an. Was sich der Mammoth 1000 gönnt, kann man sich nur ausmalen.

6,4 Zentimeter Höherlegung und 37-Zoll-Reifen

Hennessey Mammoth 1000
Unter dieser schnöden Plastikabdeckung wütet der Kompressor-bewehrte 6,2-Liter-V8 mit 1026 PS.
Zwei Offroad-Kits machen den Pick-up noch fitter fürs Gelände. Mit dem größeren liegt der Mammoth 6,4 Zentimeter höher als die Serie und verfügt über einen Niveau-Ausgleich an der Vorderachse. 20-Zoll-Felgen mit grobstolligen Reifen in 37 Zoll wühlen sich auch durch widriges Terrain. Ebenfalls Teil des Pakets sind massive Front- und Heckstoßstangen, LED-Strahler vorne, elektrisch einfahrbare Trittbretter sowie eine elektrische Ladeflächenabdeckung.

200 Exemplare wird es vom Hennessey Mammoth 1000 geben

Hennessey Mammoth 1000
Das große Offroad-Kit umfasst neben 37-Zoll-Offroad-Reifen auch elektrisch ausfahrbare Trittbretter.
Günstig ist der Mega-Truck nicht – wie zu erwarten war. Umgerechnet gut 111.600 Euro verlangt Hennessey für das Biest, inklusive zwei Jahre oder 40.000 Kilometer Garantie. Allerdings ist das immer noch deutlich günstiger als ein gebrauchter Bugatti Veyron mit weniger Leistung. Und exklusiver fährt man mit dem Mammoth 1000 auch noch, Hennessey will nämlich nur 200 Exemplare bauen. Das erste wurde nun fertiggestellt und von Firmeninhaber John Hennessey getestet. Die Fahrt gibt es im Video zu sehen (und zu hören):