Hongqi H9 aus und für China

Hongqi H9: neue Luxus-Kopie aus China

Chinesischer Fake-7er mit Spezial-Leuchten

Der Hongqi H9 ist die neueste Luxuslimousine aus China. Er soll dort gegen Mercedes, BMW und Co antreten – und basiert offenbar auf einem deutschen Auto!
Vorhang auf für den BMW 7er aus China: Der Hongqi H9 tritt auf seinem chinesischen Heimatmarkt gegen die deutsche Konkurrenz an und soll sich ein großes Stück von Audi, Mercedes und BMW abschneiden. Optisch ist ihm das auf jeden Fall gelungen, denn der H9 sieht aus wie ein Potpourri aus Limousinen verschiedenster Hersteller. Krass: Offenbar basiert der Hongqi auf der Langversion des Audi A6 C7!
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Die Front sieht dem aktuellen BMW 7er ähnlich. Das liegt vor allem an den schmalen Leuchten und an der Chromspange unten in der Schürze. Auch die große Chromleiste mit Luftauslass hinter den vorderen Kotflügeln schreit nach 7er. Der Grill erinnert an Rolls-Royce, während die Zweifarblackierung direkt von Maybach zu kommen scheint. Das Heck paart die Heckleuchten vom Cadillac CT6 mit der Dachlinie des Genesis G80.

An der Front 7er, am Heck Cadillac

Ein durchgehendes Leuchtband zieht sich fast um den gesamten Kühlergrill samt Frontscheinwerfer.

Trotz der deutlichen optischen Zitate wirkt das Design des H9 sogar einigermaßen stimmig. Bei 5,20 Metern Länge ist den künftigen Besitzern ein wuchtiger Auftritt sicher. Der Hongqi H9 kann aber nicht nur abkupfern, er hat auch ein eigenes cooles Feature in petto: die Lichtsignatur. Fast der gesamte Kühlergrill wird von einer LED-Leiste umrahmt, die auch die Scheinwerfer mit einfasst. Beim Öffnen und Schließen des Fahrzeugs zieht der H9 eine kleine Lichtshow ab.

Bilder: Neue Auto-Klone aus China

Der Hongqi H9 basiert auf einem Audi A6 L

Edel anmutendes Interieur mit großem Digitalcockpit – und hier und da etwas Audi-Touch.

Der Innenraum präsentiert sich komplett in Weiß und Weinrot. Holz, Chrom und Aluminium sollen edles Flair versprühen. Im Cockpit dominieren zwei große Digitaldisplays, statt Knöpfen gibt es hauptsächlich Touchflächen. Die Nobel-Limo bietet hinten zwei Einzelsitze, die belüftet, beheizt und elektrisch verstellbar sind. Vorne erinnert das Interieur an manchen Stellen an Audi. Kein Wunder, denn laut "carnewschina" soll der H9 auf einem Audi A6 L C7 basieren! Volkswagen betreibt in China mit Hongqis Dachkonzern FAW ein Joint-Venture namens "FAW-Volkswagen". In der Vergangenheit baute Hongqi diverse Audi-Modelle in Lizenz, etwa den Audi 100 als Hongqi CA7180A2E (ja, das ist der Modellname).

Vier- und Sechszylinder stehen zur Wahl

Durchgehendes Leuchtband auch am Heck. Der H9 ist auch ohne Zweifarb-Lackierung zu haben.

Als Antriebsvarianten stehen zwei Benziner zur Wahl: ein Zweiliter-Vierzylinder mit 255 PS und 380 Nm Drehmoment und ein drei Liter großer Kompressor-V6 mit 276 PS und 400 Nm. Der V6 ist offenbar ein überarbeiteter Audi-Motor. Beide Versionen haben Hinterradantrieb und sind an eine Siebengang-Automatik gekoppelt. Der V6 soll laut Hongqi von 0 auf 100 in knapp unter acht Sekunden beschleunigen, was alles andere als berauschend klingt. Mit Luftfahrwerk und massig Beinfreiheit dient der H9 aber wohl sowieso mehr zum Cruisen als zum Rasen. Hongqi heißt ins Deutsche übersetzt übrigens "Rote Flagge", der Hersteller baut auch die chinesische Staatslimousine.

Hongqi H9 aus und für China

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Luxuslimousine

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