Bildergalerie Hyundai i30 Fastback N (2019)

Hyundai i30 Fastback N (2019): Test, Performance

Fastback übertrifft den "normalen" i30 N

Den Hyundai i30 N gibt es jetzt auch als Fastback. Der performt im AUTO BILD-Test sogar ein bisschen besser als das bekannte Steilheck.
Fazit von Guido Naumann: Der in unseren Augen hübschere i30N kann quasi alles. Geradeaus ist er so schnell wie der Hatchback, auf der Rennstrecke schneller und noch fahragiler. Mehr Platz, mehr Design gleich höherer Preis? Nicht wesentlich; der Fastback ist mit 33.700 Euro nur ein paar Hunderter teurer. Den "normalen" i30N gibt es ab 33.100 Euro, (bei Carwow ab 8484 Euro günstiger).
AUTO BILD-Bewertung: 3,9 von 5 Sternen

Motor dreht nur zäh aus

6,3 Sekunden von 0 auf 100 im AUTO BILD-Test gehen absolut in Ordnung.

Die wichtigste Frage zu Beginn: Wie schaut’s mit der Performance aus? Daumen hoch! 6,3 Sekunden auf 100 im AUTO BILD-Test gehen absolut in Ordnung, obwohl mit gripstärkeren Reifen sicherlich noch ein paar Zehntel mehr drin wären. Die Werte liegen genau auf Augenhöhe mit dem von uns gemessenen Hatchback-Testwagen. Ein paar Kritikpunkte finden sich trotzdem: Wie bei der anderen Karosserievariante ist das Ansprechverhalten des Zweiliter-Turbos untenrum flink, dafür dreht er aber nur zäh aus – der Lader des Hyundai scheint nicht der größte zu sein, der Motor bietet obenraus einfach nicht die Reserven wie die TSI-Motoren von Seat und VW. Auch bei den Bremsen ginge mit griffigeren Reifen mehr: 34 Meter sind okay, mehr aber nicht.

Fahrwerk fällt positiv auf

Die Hyundai-Entwickler haben auch das Fahrwerk modifiziert – mehr in Richtung Komfort. In der Stadt, auf welligen Landstraßen und auf Autobahn-Querfugen fällt das neue Set-up positiv auf. Zwar ist die Dämpfung elektronisch einstellbar, dennoch war der Hatchback selbst im Normal-Modus dem ein oder anderen zu sportlich. Mit der softeren Abstimmung gestalten sich auch Topspeed-Fahrten entspannter.

Auch auf der Rennstrecke übrzeugend

Die von Hyundai selbst angemixten Pirellis machen den Fastback leider eher langsamer als schneller.

Weicheres Fahrwerk gleich schlechtere Rennstrecken-Performance? Auf dem Sachsenring überzeugt uns der i30 Fastback N vom Gegenteil. Obwohl die von Hyundai selbst angemixten Pirellis auch den Fastback eher langsamer als schneller machen. Die Mischung ist zu hart, der Hatch mühte sich damals schon mit Untersteuern ab. Das macht der Fastback zwar auch, aber durch die softere Abstimmung nicht mehr ganz so störend. Die beweglichere Vorderachse lässt den Reifen besser mitarbeiten, auch die aktive E-Sperre kommt hier subjektiv besser zum Tragen. Und die komfortablere Hinterachse hält den i30 noch besser mit kleinen Tanzeinlagen auf der Ideallinie.

Nur die Bremse zickt

Doch ein bisschen Kritik gibt's auch auf der Strecke, und die geht allein auf das Konto der Bremse: Jedes Mal, wenn es auf den ruppigen Curbs hinunter zur Kartbahn geht, fällt auf Höhe der VW-Brücke das Bremspedal halb durch. Wahrscheinlich liegen die Bremsbeläge infolge der Erschütterungen nicht mehr unmittelbar an der Scheibe an. Wenn das nicht bei unserem Testwagen auftritt, hätte man es bei der Entwicklung auf der Nordschleife erkennen können.

Technische Daten

Hyundai i30 Fastback N Performance •  Motor: Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung • Hubraum: 1998 cm³ • Leistung: 202 kw (275 PS) • max. Drehmoment: 353 Nm • Getriebe: Sechsgang-Schaltung • Antrieb: Vorderrad • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (abger.) • Verbrauch (Hersteller): 8,2 l/100 km • CO2-Emissionen (Hersteller): 188 g/km • Abgasnorm: Euro 6d-Temp • Preis: 33.700 Euro.

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