Hyundai Santa Fe/Skoda Kodiaq: Test
Wird der Santa Fe dem Kodiaq gefährlich?

Es wird ernst für die neue Generation des Hyundai Santa Fe: Im Vergleichstest wartet mit dem Skoda Kodiaq ein starker Gegner.
Er war der Erste. Im Jahr 2000 startete der Santa Fe, als Hyundais erstes SUV überhaupt. Er wurde ein großer Erfolg, vor allem in den USA, der erheblich zum Aufstieg der Marke beitrug. Skoda kam erst 2009 mit seinem Premieren-SUV, dem Yeti. Der Kodiaq läuft seit 2017 vom Band. Jetzt also folgt die vierte Auflage des Santa Fe, mit neuem Design und viel neuer Technik. Hat der Hyundai so eine Chance gegen den Seriensieger Skoda Kodiaq?
Der Santa Fe tritt optisch sehr selbstbewusst auf

Mächtig: Der neue Hyundai Santa Fe ist sieben Zentimeter länger als sein Vorgänger.
Selbst ganz hinten sitzt man im Hyundai einigermaßen gut

Ganz okay: In der dritten Sitzreihe sind im Sante Fe auch etwas größere Kinder passabel untergebracht.
Beim Kodiaq fallen die vielen Annehmlichkeiten auf, die Skoda traditionell integriert: Regenschirme in den Vordertüren, ein Eiskratzer in der Tankklappe, der gleichzeitig Lupe ist, um den Reifendruck besser ablesen zu können, eine herausnehmbare Lampe und so weiter. Eingerichtet ist der große Tscheche zeitlos und funktional, einigen vielleicht etwas zu nüchtern.
Ein bisschen Feinschliff würde dem Koreaner noch gut tun

Die Achtstufen-Wandlerautomatik des Hyundai ist gut abgestimmt – bis auf eine spürbare Anfahrschwäche.
In Sachen Fahrwerk zeigt der Skoda das größere Talent

Mit dem adaptiven Fahrwerk liegt der Skoda besser, federt sanfter und feinfühliger als der Santa Fe.
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