Hyundai eröffnet den Text seiner Pressemappe für den Tucson mit folgendem Satz: "Ein Bestseller wird immer besser." Die Tatsache, dass der Tucson das am meisten verkaufte Modell der Südkoreaner in Deutschland ist, können und wollen wir gar nicht in Frage stellen. Was das "immer besser" angeht, hätten wir aber noch die eine oder andere Anmerkung, doch dazu später mehr. Die Modellpflege, die rund zwei Jahre zurückliegt, brachte, wie häufig, ein frischeres Design, neue Assistenten und andere Kleinigkeiten. Seit 2019 fahren alle Diesel mit Mildhybrid-Technik, Hyundai verspricht bis zu zwölf Prozent Ersparnis.
Gebrauchtwagen mit Garantie
Image Dacia  Sandero II Essentiel 1.0 SCe 75 GA teilb.Rücksb LED-Tagfahrlicht Tagfahrlicht RDC ESP , Jahr 2017, Benzin
4.990
Dacia Sandero II Essentiel 1.0 SCe 75 GA teilb.Rücksb LED-Tagfahrlicht Tagfahrlicht RDC ESP , Jahr 2017, Benzin
Kilometerstand127.550 km
Leistung54 KW (72 PS)
Erstzulassung04/2017
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Benzin, 5,2 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 117 g/km*
Image Renault  Twingo 1.0 Expression SCe 70 , Jahr 2015, Benzin
5.690
Renault Twingo 1.0 Expression SCe 70 , Jahr 2015, Benzin
Kilometerstand110.002 km
Leistung52 KW (70 PS)
Erstzulassung04/2015
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Benzin, 4,5 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 105 g/km*
Image Seat  Mii Reference 1.0 Klima/Sound-Paket Klima , Jahr 2016, Benzin
5.999
Seat Mii Reference 1.0 Klima/Sound-Paket Klima , Jahr 2016, Benzin
Kilometerstand97.550 km
Leistung44 KW (59 PS)
Erstzulassung05/2016
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Benzin, 4,5 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 107 g/km*
Image Citroën  C1 1.0 VTi 69 PS Feel Bluetooth Servo 2.Hand , Jahr 2015, Benzin
6.249
Citroën C1 1.0 VTi 69 PS Feel Bluetooth Servo 2.Hand , Jahr 2015, Benzin
Kilometerstand101.724 km
Leistung51 KW (68 PS)
Erstzulassung08/2015
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Benzin, 4,1 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 97 g/km*
Image Renault  Twingo SCe 70 Liberty - mit Faltdach , Jahr 2016, Benzin
6.390
Renault Twingo SCe 70 Liberty - mit Faltdach , Jahr 2016, Benzin
Kilometerstand78.600 km
Leistung51 KW (68 PS)
Erstzulassung09/2016
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Benzin, 4,7 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 105 g/km*
Image Opel  Corsa E Edition 1.4 Winterpaket Berganfahrass. , Jahr 2015, Benzin
6.950
Opel Corsa E Edition 1.4 Winterpaket Berganfahrass. , Jahr 2015, Benzin
Kilometerstand114.604 km
Leistung66 KW (89 PS)
Erstzulassung07/2015
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Benzin, 5,2 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 120 g/km*
Image Peugeot  108 1.0 VTi Active , Jahr 2016, Benzin
6.980
Peugeot 108 1.0 VTi Active , Jahr 2016, Benzin
Kilometerstand59.430 km
Leistung51 KW (68 PS)
Erstzulassung11/2016
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Benzin, 3,8 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 88 g/km*
Image Volkswagen  up!  move up!4-Türer,Klima,Navi,ESP el.FH,Funk ZV , Jahr 2016, Benzin
7.280
Volkswagen up! move up!4-Türer,Klima,Navi,ESP el.FH,Funk ZV , Jahr 2016, Benzin
Kilometerstand85.600 km
Leistung44 KW (59 PS)
Erstzulassung06/2016
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Benzin, 4,5 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 105 g/km*
Image Skoda  Citigo 1.0 Active Cool Edition Comfort Paket , Jahr 2018, Benzin
7.330
Skoda Citigo 1.0 Active Cool Edition Comfort Paket , Jahr 2018, Benzin
Kilometerstand104.000 km
Leistung55 KW (74 PS)
Erstzulassung08/2018
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Benzin, 4,1 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 96 g/km*
Image Volkswagen  up! move up! 1.0 Cool&Sound RCD215 Klima , Jahr 2015, Benzin
7.335
Volkswagen up! move up! 1.0 Cool&Sound RCD215 Klima , Jahr 2015, Benzin
Kilometerstand84.974 km
Leistung44 KW (59 PS)
Erstzulassung10/2015
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Benzin, 4,5 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 105 g/km*
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In Kooperation mitIn Kooperation mit heycar
Rechtliche Anmerkungen
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Von der Mildhybrid-Technik hätten wir mehr Ersparnis erwartet

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Hyundai Tucson (2020): Neuvorstellung - Sitzprobe - SUV - Preis - Info

Neuer Hyundai Tucson im Check

Auf dem Papier soll der Zweiliter-Diesel mit 185 PS, Allradantrieb und Achtstufen-Wandlerautomatik, also das Topmodell, moderate 5,7 Liter verbrauchen. Dass uns der Bordcomputer bei der Testfahrt über zweimal rund 440 Kilometer Autobahn dann aber im Schnitt 8,7 Liter anzeigt, überrascht doch etwas. Zugegeben, es gab auch Passagen, da standen mal 150 km/h auf dem Tacho, über den Großteil der Strecke waren es aber zwischen 120 und 130 km/h. Dass der 141 PS stärkere Reihensechszylinder unseres ehemaligen Dauertesters, eines BMW X3 M40d, bei ähnlichem Gewicht rund zwei Liter weniger verbrauchte, spricht nicht gerade für die Mildhybrid-Technik. Der mittlere Diesel mit 136 PS und Siebengang-DKG schaffte mit auf 130 km/h eingestelltem Tempomat einen Wert zwischen 6,5 und 7,0 Liter – angegeben ist er mit 4,9. Das sieht schon besser aus. Dass die Herstellerangaben nur die allerwenigsten Modelle erreichen, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, im Zuge der angepriesenen Ersparnis haben wir doch mehr erwartet. Auch die Dämmung des Vierzylinders könnte eine Spur besser sein. Die beiden Benziner, ein Turbo mit (177 PS) und ein Sauger mit (132 PS), sind keine Unbekannten und sollen dank einer weiterentwickelten Motorsteuerung fünf Prozent weniger Sprit verbrauchen. Auch diesen Wert konnten wir in der Praxis nicht bestätigen. Klare Empfehlung gilt dem stärkeren Aggregat in Verbindung mit dem knackig zu schaltenden Sechsganggetriebe.

Hyundai hält eisern an der Paketbindung fest

Hyundai Tucson
Ein Cockpit, das weder schockt noch begeistert. Saubere Verarbeitung, ordentliche Materialien, dazu eine lobenswerte Ergonomie – mehr braucht es nicht.
Während die Aufpreise für die optionale Ausstattung mehr als in Ordnung gehen, hält Hyundai eisern an seiner Paketbindung fest. Wir kritisieren diese Preispolitik, die vor allem die Hersteller aus dem asiatischen Raum betrifft, nicht zum ersten Mal, wiederholen unsere Kritik aber gern, da wir immer wieder von Lesern kontaktiert werden, die ihren Unmut diesbezüglich äußern. Jüngster Fall: Ein Leser sucht einen Neuwagen mit Schiebedach, will aber auf keinen Fall getönte Scheiben ab der B-Säule. Keine allzu leichte Aufgabe. Bei Hyundai bleibt da beispielsweise nur die Linie Trend, denn das Schiebedach (1200 Euro) steht in den Linien Pure und Select nicht zur Wahl, Style, N Line und Premium kommen ausschließlich mit getönten Scheiben. Den größten Spielraum bietet Ihnen da noch die Linie Style (ab 29.990 Euro) mit dem Soundsystem von Krell, der elektrischen Heckklappe (jeweils 500 Euro), dem erwähnten Schiebedach oder schlüssellosem Zugang (350 Euro). Abraten wollen wir Ihnen, so attraktiv der Preis auch sein mag, von der Basislinie Pure. Nicht ein einziges Extra, vom Metalliclack einmal abgesehen, lässt sich mit dieser Linie bestellen. Nur bedingt raten wir zum Sicherheits-Paket, das den Adaptivtempomat (1500 Euro ab Style) mitbringt, den Hyundai, genau wie Kia, ausschließlich an die beiden Automatikgetriebe koppelt.
Überblick: Alles zum Hyundai Tucson
360-Grad-Kamera, Totwinkel- und Querverkehrswarner arbeiten ohne Probleme, der Adaptivtempomat ist dagegen fast ein Totalausfall. Speziell in langen Kurven hält die Technik andere Fahrzeuge auf der rechten Spur, während der Tucson selbst auf der mittleren fuhr, für unmittelbar vorausfahrend. Mit maximal eingestelltem Abstand bremste der Wagen so unnötig und vor allem stark ab, um den Abstand einzuhalten. Beim baugleichen Kia Sportage konnten wir Probleme dieser Art nicht feststellen. Die Paketbindung bringt letztlich aber nicht nur Nachteile mit sich. Hyundai bestückt die Sicherheits-Pakete sehr großzügig, berechnet darüber hinaus faire Preise. Das gilt gleichermaßen für die empfehlenswerten LED-Scheinwerfer inklusive Fernlichtassistent für 900 Euro. Auch das Navi-Paket offeriert für 700 Euro reichlich Annehmlichkeiten (Rückfahrkamera, digitaler Radioempfang, kabelloses Laden, Verkehrszeichenerkennung). Extras, die einheimische Hersteller schnell mit Beträgen im mittleren vierstelligen Bereich quittieren.

Das komfortable Raumangebot bleibt erhalten

Hyundai Tucson
Ausreichend Platz gibt's auch für große Mitreisende über 1,90 m. Die Sitzheizung (äußere Plätze) zählt ab der Linie Style zur Serienausstattung.
Unverändert großzügig zeigt sich der Tucson bei der Raumökonomie. Gerade in der zweiten Reihe reisen Passagiere dank hoher Dachlinie, einer gut gepolsterten Rückbank mit ordentlicher Oberschenkelauflage und viel Beinfreiheit auch auf langen Strecken bequem. Die in der Neigung einstellbare Rückenlehne erlaubt zusätzliche Justierung. Die Vordersitze bieten ebenso reichlich Komfort, dürften aber mit dem Modellwechsel, der nächstes Jahr ansteht, gern eine einstellbare Oberschenkelauflage mitbringen. Wer eine Lederausstattung inklusive Sitzlüftung (1600 Euro) bevorzugt, der muss zur Toplinie Premium (ab 35.400 Euro) greifen; auch hier dürfte sich Hyundai gern einen Ruck geben und diese schon für Style anbieten. Darunter gibt es lediglich eine Stoff- beziehungsweise Stoff-Leder-Version. Im Kofferraum warten keine Überraschungen. Mit bis zu 1503 Litern liegt er im guten Durchschnitt, die Ladekante ist mit 75 cm weder überdurchschnittlich hoch noch niedrig. Beim Umlegen der Rückbank entsteht eine ebene Ladefläche, die das Durchschieben größerer Gegenstände erleichtert. Die Hutablage lässt sich platzsparend unterm Kofferraumboden verstauen; alles nichts Neues, aber eben erfreulich praktisch. Doch auch hier haben wir noch ein, zwei Anmerkungen für den nächsten Tucson: Eine Entriegelung der Rückbank vom Kofferraum aus wäre schön, genau wie eine Durchlademöglichkeit für Skier oder Ähnliches. Hier bieten einige Konkurrenten mehr Nutzwert.

Für sportliches Fahren ist der Tucson die falsche Wahl

Hyundai Tucson
Über Unebenheiten holpert der Tucson besonders mit den 19-Zoll-Alus relativ unsanft hinweg.
Wir kommen noch einmal auf die Pressemitteilung zurück. Hyundai wirbt mit einem vielfach bewährten Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorn und Multilenkerachse hinten, "ausgelegt auf Komforteigenschaften, präzises Handling und Spurstabilität bis in hohe Geschwindigkeitsbereiche". Das dürfte beim nächsten Modell aber gern etwas komfortabler vonstattengehen, ein optionales Adaptivfahrwerk wäre freilich noch besser. Über Unebenheiten holpert der Tucson nämlich besonders mit den 19-Zoll-Alus relativ unsanft hinweg. Die Lenkung zeigt sich gefühllos, wenig zielgenau. Gerät die Kurve etwas enger, neigt der Tucson zu deutlichem Untersteuern. Bei geringem Tempo gleicht das der Allradantrieb wieder aus. Für eine sportlich-ambitionierte Fahrweise ist er letztlich aber zu hoch und vor allem zu schwer. Wer hier seinen Fokus, in welcher Form auch immer, setzt, sollte sich besser bei Herstellern umschauen, die sportliche Kombis anbieten. Tendieren Sie zu den Ausstattungslinien N Line oder Premium, die beide serienmäßig auf 19-Zoll-Rädern vom Band rollen, fragen Sie, sofern Sie ein komfortables Abrollverhalten bevorzugen, nach einer kleineren Rädervariante aus dem Zubehör – das schont sowohl Ihren Geldbeutel als auch Ihr Kreuz.