Im Test:Trekking-E-Bikes bis 3000 Euro
Neun Trekking-E-Bikes im Test: Welches Modell überzeugt am meisten?

– Trekking-E-Bikes bis zu einem Preis von 3000 Euro zeichnen sich durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. BIKE BILD hat neun solcher Modelle sowohl auf Testparcours als auch im Labor detailliert untersucht.
Bild: BIKE-BILD
Inhaltsverzeichnis
Ein hochpreisiges E-Bike ist nicht zwingend erforderlich. Auch in der Preisspanne zwischen 2000 und 3000 Euro können Käufer von E-Bikes bereits eine gute Leistung, Zuverlässigkeit und Qualität erwarten. Für etliche Interessenten bieten Mittelklasse-Pedelecs den idealen Kompromiss zwischen Preis und Leistung, besonders geeignet für den täglichen Einsatz und Freizeitausflüge am Wochenende. Die Redaktion von AUTO BILD hat eine Auswahl von neun Trekking-E-Bikes getestet, die jeweils weniger als 3000 Euro kosten. Die Testergebnisse stellen wir Ihnen hier vor. AUTO BILD hat 2021 Trekking-E-Bikes bis 3000 Euro getestet. Die Ergebnisse des Test sind noch zeitgemäß. Die Infos dazu finden Sie hier!

Rose ist oft ungeschlagen in puncto Rahmendesign.
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In der Preisklasse bis 3000 Euro sticht das elegante E-Trekkingbike von Rose heraus. Das Xtra Watt Evo Alfine 8 (2899 Euro) überzeugt mit einem dynamischen Fahrverhalten. Abstriche muss man aufgrund der geringen Akkukapazität bei der Reichweite machen.
Wertung: Reichweite: 2,5 Punkte • Unterstützungsfaktor: 2,5 Punkte • Maximale Leistung: 3 Punkte • Uphill-Test: 5 Punkte • Bremsen: 5 Punkte • Gewicht: 3 Punkte • Design: 5 Punkte • Fahrspaß: 4 Punkte • Punkte gesamt: 30 (gut).
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Ein perfekter Begleiter für den Alltag: Das Bergamont E-Horizon Gent 7 bietet mit einer gut durchdachten Komponentenauswahl ein überzeugendes Gesamtpaket, welches sich auch optisch sehen lassen kann.
Wertung: Reichweite: 2,5 Punkte • Unterstützungsfaktor: 3,5 Punkte • Maximale Leistung: 3,5 Punkte • Uphill-Test: 4 Punkte • Bremsen: 5 Punkte • Gewicht: 3,5 Punkte • Design: 4,5 Punkte • Fahrspaß: 4 Punkte • Punkte gesamt: 29 (gut).
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Das schlichte Winora überzeugt durch seine Vielseitigkeit.
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Das Winora Sinius iX10 (2999 Euro) überzeugt im Test mit einem kräftigen Motor, komfortablen 55-Millimeter-Reifen und mit einem ausgeprägt sportlichen Fahrverhalten. Die Möglichkeit, einen zweiten Akku zu verbauen, macht das Trekkingbike auch für längere Touren interessant.
Wertung: Reichweite: 2,5 Punkte • Unterstützungsfaktor: 2,5 Punkte • Maximale Leistung: 4,5 Punkte • Uphill-Test: 5 Punkte • Bremsen: 3,5 Punkte • Gewicht: 3,5 Punkte • Design: 3 Punkte • Fahrspaß: 4,5 Punkte • Punkte gesamt: 29 (gut).
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Cannondale Tesoro Neo X3 Remixte
Das Cannondale Tesoro Neo X3 Remixte (2999 Euro) schafft den Spagat zwischen Gelände- und Alltagstauglichkeit. Neben breiten Gravelreifen und einer 100-Millimeter-Federgabel bietet das E-Trekkingbike auch eine Lichtanlage und Reflektoren – insgesamt ein gelungener Mix aus Graveller, Trekkingrad und Mountainbike.
Wertung: Reichweite: 3,5 Punkte • Unterstützungsfaktor: 2 Punkte • Maximale Leistung: 3,5 Punkte • Uphill-Test: 3 Punkte • Bremsen: 3 Punkte • Gewicht: 3 Punkte • Design: 4,5 Punkte • Fahrspaß: 4,5 Punkte • Punkte gesamt: 28 (gut).
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Kein Kilometerfresser, stattdessen aber sehr preiswert – das Kalkhoff Entice 3.B Move.
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Trotz eines schwächelnden Akkus macht die Ausgewogenheit der Komponenten – ob Motor, Bereifung oder Federweg – das Kalkhoff Entice 3.B Move (2699 Euro) zu einem empfehlenswerten und preiswerten E-Trekkingbike.
Wertung: Reichweite: 2 Punkte • Unterstützungsfaktor: 2,5 Punkte • Maximale Leistung: 3 Punkte • Uphill-Test: 4 Punkte • Bremsen: 5 Punkte • Gewicht: 4 Punkte • Design: 3,5 Punkte • Fahrspaß: 4 Punkte • Punkte gesamt: 28 (gut).
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Das Highlight am Giant Explore E+ 1 GTS (2728 Euro) ist ohne Frage der leistungsstarke Yahama-Motor. Das sportliche E-Trekkingbike dürfte mit seinem Fahrverhalten auch Mountainbike-Fans ansprechen.
Wertung: Reichweite: 1,5 Punkte • Unterstützungsfaktor: 4,5 Punkte • Maximale Leistung: 4,5 Punkte • Uphill-Test: 5 Punkte • Bremsen: 4 Punkte • Gewicht: 3 Punkte • Design: 3 Punkte • Fahrspaß: 2,5 Punkte • Punkte gesamt: 28 (gut).
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Leichtes E-Trekkingbike aus Hamburg – das Stevens E-Bormio.
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Das leichte Stevens E-Bormio (2999 Euro) erreicht auf dem Prüfstand nur mittelmäßige Werte. Im Alltagstest punktet das E-Trekkingrad indes mit durchdachten Komponenten und einer großen Portion Wohlfühlfaktor.
Wertung: Reichweite: 3 Punkte • Unterstützungsfaktor: 2,5 Punkte • Maximale Leistung: 3 Punkte • Uphill-Test: 4,5 Punkte • Bremsen: 2,5 Punkte • Gewicht: 4,5 Punkte • Design: 4 Punkte • Fahrspaß: 4 Punkte • Punkte gesamt: 28 (gut).
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Das Herzstück des Victoria ETrekking 10.8 (2999 Euro) ist der leistungsstarke Bosch-Motor. Die abgestimmte Komponentenwahl sorgt im Betrieb für ein gutes Fahrgefühl. Nur bei einem Detail sollte der Hersteller nachbessern.
Wertung: Reichweite: 3 Punkte • Unterstützungsfaktor: 2 Punkte • Maximale Leistung: 4,5 Punkte • Uphill-Test: 5 Punkte • Bremsen: 3,5 Punkte • Gewicht: 3 Punkte • Design: 3 Punkte • Fahrspaß: 4 Punkte • Punkte gesamt: 28 (gut).
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Optisch auffällig ist beim Lancaster der Gepäckträger in Rahmenfarbe.
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Vieles am Green's Lancaster (2699 Euro) ist für den größtmöglichen Komfort optimiert: die gefederte Sattelstütze beispielsweise ebenso wie die entspannte Geometrie des himmelblauen E-Trekkingrads.
Wertung: Reichweite: 2,5 Punkte • Unterstützungsfaktor: 2 Punkte • Maximale Leistung: 2,5 Punkte • Uphill-Test: 5 Punkte • Bremsen: 5 Punkte • Gewicht: 3 Punkte • Design: 2 Punkte • Fahrspaß: 3,5 Punkte • Punkte gesamt: 25,5 (gut).
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Für unseren Labortest haben wir uns Unterstützung von den Experten von Dekra Testing and Certification in Stuttgart geholt. Auf dem Prüfstand wird errechnet, wie viel Strecke die Akkus schaffen. Daraus ergibt sich der Wert in der Kategorie Reichweite. Diese hängt auch von der Effizienz des Antriebs und dem Energieverbrauch der Motoren ab. Der Unterstützungsfaktor gibt an, in welchem Maß der Motor die eingesetzte Kraft des Fahrers ergänzt. Wie viel Power bei einer Maschine unter der Haube steckt, gibt die maximale Leistungsabgabe an.
Weiterhin setzten wir die Trekking-Pedelecs einem Uphill-Stresstest aus: Hierbei wurde gemessen, inwieweit die Antriebsleistung an einer simulierten Steigung abnimmt. Stehen Motoren an einem Berg unter Volllast, erhitzen sie sich und verringern automatisch ihre Leistung. Je besser der Antrieb gekühlt ist, desto schneller bewältigt das E-Bike den Berg. Damit man auch sicher wieder den Berg herunterfährt, müssen die Bremsen gut zupacken. Hier gibt es zwar Performance-Unterschiede, grundsätzlich können wir jedoch allen Modellen bescheinigen, dass die Bremsen sicher sind. Ein geringes Gewicht macht das E-Bike nicht nur schneller am Berg, sondern erleichtert auch das Tragen im Alltag.
Zu guter Letzt geht es auch um den subjektiven Eindruck: In die Designwertung gehen nicht nur Form und Farbe, sondern auch clevere Details ein. Der Fahrspaß gibt an, wie gut uns die E-Trekkingbikes auf der Teststrecke gefielen.
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