Importautos (2023): Skoda, Hyundai, Genesis, Nio
Das sind die besten Importautos 2023

– AUTO BILD kürt die Import-Stars 2023. Grundlage dafür sind die im AUTO BILD-Test erzielten Punkte. Welche Fahrzeuge sind die Gewinner der Importeure 2023?
Bild: Hersteller, AUTO BILD Collage
Hyundai i20: bestes Importauto "Kleinwagen"
Er ist der beste Kleine unter den von AUTO BILD im Jahr 2023 getesteten Importautos. Als Nachfolger des Getz positionierte sich der knapp vier Meter lange Südkoreaner zwischen dem i10 und dem i30. Er punktet mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis, geringem Verbrauch und guter Verarbeitung – und ist so eine echte Alternative zu Corsa, Polo und Co.

Der Hyundai i20 punktet mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis, geringem Verbrauch und guter Verarbeitung.
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Was uns vor allem begeisterte: Hyundai hat beim i20 erstmals die 48-Volt-Technik in die Kleinwagenklasse gebracht. Beim Beschleunigen unterstützt das Mildhybridsystem den Verbrenner mit 60 Nm Drehmoment extra. Ergebnis: sanfteres Anfahren in Verbindung mit dem Siebengang-DSG.
Überhaupt: Der kleine, 120 PS starke Wiesel überzeugt mit straffem Fahrwerk, direkter Lenkung, gut abgestimmtem DSG, lebhaftem Motor, immer genügend Power. Und dann ist der i20 auch noch kommunikativ. Neben dem Navisystem reagieren auch Radio und Klima aufs gesprochene Wort. Das Handy kann auch induktiv geladen werden. Für einen Preis von 28.285 Euro ein schöner kleiner Importflitzer. Wir gratulieren!
Skoda Octavia: bestes Importauto "Kompaktklasse"

Der Skoda Octavia ist und bleibt die VW-Konzern-interne Alternative zu Golf und Audi A3.
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Fest steht: Als vielseitiger Alltagskönner kommt er bei den Käufern von Mittelklasseautos gut an. Unter der Haube unseres Testwagens arbeitet der 1.5 TSI e-Tec mit 150 PS und Mildhybridsystem. Es kombiniert den 1,5-Liter-Vierzylinder mit einem 48-Volt-Riemenstartergenerator und einer 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie. Der 0,6-kWh-Akku befindet sich unter dem Beifahrersitz und wird ausschließlich durch Bremsenergie-Rückgewinnung aufgeladen. Was auch überzeugt: Der Kofferraum bietet mit einem Volumen von 600 Litern klare Reisevorteile gegenüber A3 und Golf.
Hyundai Ioniq 6: bestes Importauto "Mittelklasse"
Er ist nicht einfach nur eine Fortsetzung des kantigen Ioniq 5, sondern eine eigenständige Limousine mit 800-Volt-Technik. Der Clou: Unser Mittelklasse-Importsieger, der Ioniq 6, ist ganz auf Stromlinie designt und sieht eigentlich aus wie ein viertüriger Sportwagen. Dazu passt: In der 325-PS-Variante gibt’s sogar zwei E-Motoren, Allrad – und eine 77,4-kWh-Batterie mit einer maximalen Reichweite von 583 Kilometern.

Hingucker aus Korea: Der Hyundai Ioniq 6 ist ganz auf Stromlinie und damit geringen Stromverbrauch getrimmt.
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Die Limousine punktet entsprechend mit 605 Nm an den Rädern und straffem Fahrverhalten. Unsere Tester loben: Hyundai hat ein schlüssiges Elektrokonzept verinnerlicht. Bis hin zu den schnellen Lademöglichkeiten, weil der Ioniq 6 mit 240 kW Leistung zapft. Spannend auch: Die Außenspiegel sind Kameras. Und: Dank Interieur aus veganem Leder, PET- Stoffen oder einem Armaturenbrett aus recyceltem Biomüll soll man sich so geborgen fühlen wie im eigenen Wohnzimmer.
Nio ET7: bestes Importauto "Oberklasse"
Elektrisches Großkaliber und einzigartige Flaggschifflimousine, so beschreibt Nio seinen ET7 selbst am liebsten – und verspricht damit nicht zu viel. Mit 652 PS aus zwei Elektromotoren kann der ET7 gemächlich gleiten und offenbart auf Knopfdruck seine Kraftpaketgene. In 3,9 Sekunden schnellt der edle Chinese im flottesten Fall auf Tempo 100, drückt dabei die Passagiere ordentlich in die weichen Sitze. 850 Nm maximales Drehmoment machen den sportlichen Sprint möglich, dazu ein Leergewicht von 2379 Kilo.

Premium aus China: Der Nio ET7 kann sprinten, sprechen und den Akku tauschen – unser Importheld aus der Oberklasse.
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Maximal bis auf Tempo 200 geht’s hoch – für knapp 505 Kilometer reicht der Strom im wechselbaren 100-kWh-Akku laut WLTP. In der Realität kommt er bei unserem Test nur 373 Kilometer weit, aber das kennt man ja schon vom Elektro-Realitätscheck. Auch das Fahrgefühl kann sich spüren lassen. Fahrwerk und Lenkung wirken fein austariert, urteilen unsere Testfahrer. Beim Verzögern ist der Übergang von Rekuperation zu den mechanischen Bremsen nicht mehr zu spüren.
Das klingt mächtig nach Premium aus Deutschland. Doch auch der Chinafaktor kommt nicht zu kurz. Im Display auf dem Armaturenbrett begrüßt uns Nomi, ein Assistent, der freundlich zwinkert, lustig tanzt oder Fragen beantwortet – und wichtiger noch: das Verhalten des Fahrers lernt. Das große Display in der Mitte erinnert an Tesla. Doch Nios Alleinstellungsmerkmal schlechthin ist die Möglichkeit des Akkutauschs. In nur fünf Minuten kann man vollladen – und alte Akkus loswerden. Das ist Oberklasse!
Hyundai Kona: bestes Importauto "Kompakt-SUV"
Eigentlich ist der Kona ein alter Bekannter. Schon seit 2017 baut Hyundai das Kompakt-SUV, den hierzulande meistverkauften Koreaner. Jetzt haben sie den Kona neu aufgelegt – in erster Linie als Elektroversion. Netter Nebeneffekt: Er ist noch größer geworden. Sowohl vorn als auch im Fond sitzen nun selbst groß gewachsene Passagiere bequem.

Der neue Hyundai Kona wurde als Elektromodell konzipiert – und bietet noch mehr Platz.
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In den Kofferraum passen maximal 1300 Liter (vorher 1114). Unseren Sieger bei den neuen kompakten Hochbeinern gibt’s in zwei Varianten: mit 156 PS und 48,4 kWh großem Akku sowie mit 218 PS und 65,4-kWh-Akku. Bei unseren Testern punktet Hyundai mit seiner Elektroroutine: "Dem ganzen E-System spürt man die große Erfahrung und Routine an, die Hyundai inzwischen mit E-Antrieben hat. Der Kona beschleunigt sanft, zügig und leise, er fährt sich handlich und liegt satter auf der Straße als bisher." Und noch ein alltagstaugliches Gimmick hat der Kona an Bord: einen V2L-Adapter für bidirektionales Laden – mit dem kann der Kona seinen Strom an externe Verbraucher abgeben. Stark!
Genesis GV70: bestes Importauto "Mittelklasse-SUV"
Die Hyundai Edeltochter hat jetzt ihr feines SUV GV70 elektrisiert – und bekommt dafür von uns den Import-Award als bestes Mittelklasse-SUV.

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An Kraft mangelt es dem Koreaner jedenfalls nicht. An jeder Achse sitzt ein bis zu 245 PS starker Elektromotor. Macht zusammen souveräne 490 PS, die den GV70 bei der Testfahrt losschießen lassen wie von der Tarantel gestochen. Eine 2,3-Tonnen-Rakete, die bis Tempo 235 durchpowert – nicht übel für ein Elektroauto.
Bei natürlich nicht permanent so flotter Fahrt erlaubte der 77,4-kWh-Akku im Test 365 Kilometer Reichweite. Gut zu wissen: Der Genesis kann auch flüsternder Gleiter. Fest steht: Viel Luxus und Liebe zum Detail haben mit 67.300 Euro ihren Preis. Der ist zwar stolz, am Ende aber auch fair, finden wir.
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