Kältemittel: Hersteller kooperieren bei CO2
Klimaanlage aus dem Baukasten

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Daimler ist Vorreiter, andere Hersteller folgen bei der Etablierung von Klimaanlagen mit CO2 statt R1234yf. Jetzt wollen deutsche Autobauer kooperieren, um beim Bau Kosten zu sparen.
Die deutschen Hersteller entwickeln unter der Regie des Verbands der Automobilindustrie (VDA) ein Baukastensystem für CO2-Klimaanlagen. Diese gelten als sichere und umweltfreundliche Alternative zu Klimaanlagen mit dem umstrittenen Kältemittel R1234yf. Die Zusammenarbeit soll Kosten sparen: Bei der Fertigung von Kompressoren muss wegen höherer Drücke mit geringeren Toleranzen gearbeitet werden. Das erfordert neue Produktionsanlagen.
Kältemittel: EU-Verfahren gegen Deutschland
Schon im März 2014 sollen DIN-Richtlinien für normierte Bauteile veröffentlicht werden, Mitte des Jahres will Mercedes dann erste Produktionsaufträge vergeben. Das bestätigte ein Sprecher AUTO BILD. Seit Mitte Dezember 2013 laufen Prototypen von Mercedes B-, C- und S-Klasse mit CO2-Kühlung. An der Arbeitsgruppe des Automobilverbands beteiligt sich auch Opel, bisher ein Befürworter des Killer-Kältemittels R1234yf. Opel betont aber gegenüber AUTO BILD, das Mitwirken habe "keinen Einfluss auf die Unternehmensstrategie".
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